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    BonnBonner Rheinkultur lockt 160.000 Besucher an

    Die Rheinkultur hat wieder zu alter Stärke zurückgefunden. 160.000 Musikbegeisterte fanden den Weg in die Rheinaue. Doch was macht dieses Festival so einmalig? Lesen Sie unsere „Top 10“: Was gehört zu einem Rheinkultur-Besuch dazu?

    Bonn - Die Bonner Rheinkultur hat wieder zu alter Stärke zurückgefunden. 160 000 Musikbegeisterte fanden den Weg in die Rheinaue. Unsere Zeitung versucht zu ergründen, was dieses Festival so einmalig macht. Hier unsere „Top 10“: Was gehört zu einem Rheinkultur-Besuch dazu?

    1) Austrinken vor dem Eintritt: Endlich – kurz vor dem Ziel, das Gelände ist nicht mehr weit. Doch halt: Erst mal alles austrinken, was man Flüssiges im Rucksack hat. Denn Mitgebrachtes ist hier verpönt. Wer das nicht schafft: Es stehen auch Container bereit.
    2) Anstellen am Einlass: So, Getränke sind heruntergeschluckt. Es folgt die nächste Herausforderung: unfallfrei den Einlasspunkt erreichen. Die Hindernisse: Tausende andere Musikliebhaber und haufenweise Glasscherben. Wahrscheinlich von solchen, die den Container nicht getroffen haben.
    3) Den Fressbuden widerstehen: Geschafft, endlich auf dem Festivalgelände. Auf zur Blauen Bühne. Da heißt es: am besten Augen und Nase zuhalten. Denn der Weg ist förmlich gepflastert mit Fressbuden. Von A wie Asia Food bis Z wie Zuckerwatte ist alles vertreten. Wer hier schon zuschlägt, hat verloren.
    4) Freunde finden: Mal schauen, wer noch so alles hier ist. Früher ging das per Anruf, heute per Facebook über den „Ich bin hier“-Button. Freunde aber tatsächlich finden: unmöglich. Was hilft? Der Zufall.

    5) Musik hören: Jetzt endlich ran an die Bühne und Musik hören – darum sind wir ja hier. Die Auswahl ist riesig: Blaue Bühne, Rote Bühne und so weiter. Tatsächlich: Für jeden Geschmack was dabei. Prima.
    6) Rumlaufen: Das Gelände ist so riesig, und es gibt so viel zu sehen. Da hilft nur eins: rumlaufen. Ganz schnell eignet man sich den Rheinkultur-Schleich-und-Schwenk-Gang an. Nur ja kein Kind umrennen, keine Picknickdecke betreten und immer schön den freien Pfad finden.
    7) Entspannen: Ganz schön anstrengend, diese Lauferei. Deshalb: einfach mal entspannt auf die Wiese legen. Das geht – auch bei 160 000 Gästen.
    8) Was Neues probieren: So langsam stellt sich Hunger und Durst ein. Cola, Bier, Fritten? Nichts da. Slush-Drink Amarena, Fleischfackel und Biogemüse sind Trumpf.
    9) Zur Toilette gehen: Oh je, nach so viel Probieren, Schlemmen und Trinken – wo geht's hier zur Toilette? Die Dixi-Klos (eigentlich sind es Dixi-Klo-Parks) sind hoffnungslos ausgelastet, endlose Schlangen schrecken ab. Da handeln viele nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.
    10) Nach Hause gehen: Die Betonung liegt hier auf „gehen“. Denn wer nach dem Festival ab Rheinaue mit der Bahn fahren will, muss Geduld ohne Ende haben oder den Weltrekord im „Auf-zwei-Beinen-Stehen“ brechen wollen. Also zu Fuß über die Brücke zum P+R-Platz. Da steht zum Glück das Auto. Tschüss, Rheinkultur, bis zum nächsten Jahr!

    Von unserem Redakteur Marcelo Peerenboom

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