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    SinzigAuftakt zur Miserior-Fastenaktion in Sinzig

    „Menschenwürdig leben. Überall!“: Dieses Leitmotiv stellt das katholische Hilfswerk Misereor über die Fastenaktion 2011.

    Georg Falke von der Katholischen Erwachsenen Bildung Koblenz (links) sowie Pastor Gerhard Hensel und Dekanatsreferent Wolfgang Henn (rechts) lassen sich von Misereor-Referent Wolfgang Schoop (2. von rechts) das aktuelle Hungertuch erklären.
    Georg Falke von der Katholischen Erwachsenen Bildung Koblenz (links) sowie Pastor Gerhard Hensel und Dekanatsreferent Wolfgang Henn (rechts) lassen sich von Misereor-Referent Wolfgang Schoop (2. von rechts) das aktuelle Hungertuch erklären.
    Foto: Andreas Wetzlar

    Sinzig - „Menschenwürdig leben. Überall!“: Dieses Leitmotiv stellt das katholische Hilfswerk Misereor über die Fastenaktion 2011. Ziel ist es, durch Hilfe zur Selbsthilfe Menschen in Entwicklungsländern eine Perspektive zu geben.

    Seit über 50 Jahren widmet sich Misereor vor allem den Armen und Ärmsten in Afrika, Asien und Lateinamerika. „Stellvertretend für die vielen Brennpunkte auf allen Kontinenten stehen dabei Lima in Peru, Nairobi in Afrika sowie Phnom Penh in Asien“, erläuterte Wolfgang Schoop, pensionierter Leiter der Fach- und Grundsatzabteilung bei Misereor, vor Vertretern aus dem Dekanat Remagen-Brohltal bei einem Auftakt-Treffen in Sinzig. Dazu gelte es zum einen, die Lebensverhältnisse in den Slums selber zu verbessern. Durch Nachbarschaftshilfen, die Vernetzung verschiedener Interessengruppen sowie den Ausbau des Schul- und Bildungssystems. Zum anderen müsse aber auch auf eine politische Lösung gedrängt werden.

    Seit der ersten Misereor- Fastenaktion, die 1968 unter dem Motto „Miteinander teilen. Gemeinsam handeln“ stand, hat Misereor über 96.000 Projekte weltweit gefördert. Für die Unterstützung flossen seit dem mehr als 5,7 Milliarden Euro. Alleine im Jahr 2009 lag das Spendenaufkommen bei 161,6 Millionen Euro.

    Künstlerisch begleitet werden die Fastenaktionen von Misereor seit dem Jahr 1976 durch die „Hungertücher“. Die großformatigen Motivbilder, die alle zwei Jahre ausgetauscht werden, greifen dabei immer wieder biblische Themen und Sprüche auf. Das aktuelle Bild des togolesischen Künstlers Sokey Edorh ist in Anlehnung an einen Bibeltext entstanden. Das Zitat aus dem Matthäus-Evangelium „Was ihr dem Geringsten tut“ soll dabei als Aufruf verstanden werden, gerade für die Ärmsten ein helfendes Engagement zu zeigen.

    In den kommenden Wochen und Monaten werden sich die Christen in den Gemeinden intensiv mit dem Thema der Fastenaktion weiter beschäftigen. Sei es in gesonderten Arbeitsgruppen, in speziellen Gottesdiensten oder in Vorträgen und Referaten.

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