Otto Schwertel bearbeitet einen Rohling, den er aus der Form gelöst hat. Larissa Schütz
Lochum - „Es waren einmal fünfundzwanzig Zinnsoldaten, die alle Brüder waren, da man sie aus ein und demselben alten Zinnlöffel gegossen hatte. Das Gewehr hielten sie im Arm, das Gesicht vorwärts gegen den Feind gerichtet; rot und blau, kurzum herrlich war die Uniform.“ Hans Christian Andersen setzte den kleinen Kerlen mit „Der standhafte Zinnsoldat“ ein literarisches Denkmal. Otto Schwertel gibt den stolzen Figuren ein neues Gewand. Bei dem Rentner aus Lochum wird die Uniform auch mal gegen ein Fußballtrikot getauscht. Neben den klassischen Zinnsoldaten zieren auch Tiere, Könige und Kicker der Bundesliga die Vitrinen – liebevoll ausgearbeitet bis ins kleinste Detail. Zinngießen ist nicht einfach nur ein Hobby von Otto Schwertel, sondern auch eine Leidenschaft.
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Lochum – „Es waren einmal fünfundzwanzig Zinnsoldaten, die alle Brüder waren, da man sie aus ein und demselben alten Zinnlöffel gegossen hatte. Das Gewehr hielten sie im Arm, das Gesicht vorwärts gegen den Feind gerichtet; rot und blau, kurzum herrlich war die Uniform.