Gerhard Loos bleibt Bürgermeister der VG Westerburg
Westerburg - Mit 4201 Ja- (83,6 Prozent) zu 826 Nein-Stimmen (16,4 Prozent) ist Gerhard Loos (CDU) erneut zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg gewählt worden. Er war als einziger Kandidat auf Wahlvorschlag der CDU Westerburger Land ins Rennen gegangen. Von den insgesamt 22.713 Bürgern, die in der Verbandsgemeinde (Stadt Westerburg und 23 selbstständige Ortsgemeinden) wohnen, waren 18.236 stimmberechtigt und konnten in insgesamt 33 Wahllokalen ihre Stimme abgeben. Von den 5082 abgegebenen waren 5027 Stimmen gültig, die Wahlbeteiligung lag bei 27,9 Prozent.
Seit dem Jahre 2000 fungierte Loos zunächst als hauptamtlicher Beigeordneter, bevor er 2005 zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg gewählt wurde. Damals behauptete er sich gegen seinen Kontrahenten Harald Ulrich (SPD): 64,4 Prozent der Westerburger Wahlberechtigten stimmten für ihn. 2005 nutzten weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten ihr demokratisches Recht, die Wahlbeteiligung lag damals bei 41,4 Prozent.
Das erste Wahlergebnis war am Sonntag bereits 18.09 Uhr auf der Leinwand sichtbar, die im VG-Gebäude aufgebaut war: aus der Ortsgemeinde Halbs. Die Wahlbeteiligung gab den Trend mit rund 24 Prozent wieder (74 von 297 Wahlberechtigten), wobei 65 mit Ja (87,8 Prozent) und 9 mit Nein (12,2 Prozent) stimmten.
Das positivste Ergebnis erzielte Loos in der Ortsgemeinde Hergenroth mit 97,6 Prozent Ja-Stimmen, gefolgt von seiner Heimatgemeinde Winnen mit 95,2 Prozent. Die meisten Nein-Stimmen erntete er in Brandscheid (42,7 Prozent). Und Willmenrod war die Ortsgemeinde, die mit ihrem Wahlergebnis am nächsten an dem vorläufigen Endergebnis aller 33 Wahlbezirke lag (83,2 Prozent Ja, 16,8 Prozent Nein-Stimmen). Der 58-Jährige alte und neue Amtsinhaber feierte seinen Erfolg in seiner Heimatgemeinde – in der Winner Gaststätte „Kuckuck“. „Mit diesem Wahlergebnis bin ich sehr zufrieden – vor allem auch angesichts der Projekte und Entscheidungen in den vergangenen Jahren, die wir zu treffen hatten und die nicht alle unumstritten waren. Das ist ein sehr, sehr gutes Ergebnis“, freute sich Loos. Auch zu der Wahlbeteiligung nahm er Stellung: Knapp 28 Prozent sei ein Ergebnis, das man sich nicht wünsche. Allerdings sei es vorhersehbar gewesen, dass bei dieser Wahl ohne Gegenkandidaten die Wahlbeteiligung nicht hoch ausfallen würde. „Bei allem über 25 Prozent bin ich zufrieden“, so die Bilanz, die Loos mit dem Hinweis verband, dass die Wahl ein Anlass für den Gesetzgeber sein könnte, darüber nachzudenken, in solchen Fällen auf eine Urwahl zu verzichten.
Von unserer Reporterin Angela Baumeier















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