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Langweiler

Weitere Skulpturen entstehen

Den Köhlerpfad als "Symbiose aus Kunst und Natur" zu erwandern und zu erfahren, diese Intension hat der frühere Langweilerer und mittlerweile in Düsseldorfer beheimatete Künstler Gerd Edinger in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden Bruchweiler-Kempfeld/Katzenloch-Sensweiler und Langweiler sowie der VG Herrstein. Edinger bündelt zurzeit seine Kreativität in der winterlichen Abgeschiedenheit des Alten Sägewerks Katzenloch und arbeitet weiter an "der kulturellen Strahlkraft für die Region", wie er es ausdrückt.

Gerd Edinger fühlt sich in seiner früheren Heimat sichtlich wohl. Bereits im Sommer, als dieses Foto entstand, war er intensiv damit beschäftigt, Kunst für den Köhlerpfad zu kreieren. Das Projekt wird fortgesetzt. 
Foto: Hosser (Archiv)
Gerd Edinger fühlt sich in seiner früheren Heimat sichtlich wohl. Bereits im Sommer, als dieses Foto entstand, war er intensiv damit beschäftigt, Kunst für den Köhlerpfad zu kreieren. Das Projekt wird fortgesetzt.
Foto: Hosser (Archiv)

Die bereits bestehenden drei Skulpturen aus Eichenholz und Edelstahl – im vergangenen Sommer/Herbst installiert (die NZ berichtete) – haben am Köhlerpfad in Langweiler laut Aussage von Langweiler Bürgern und Touristen nicht übersehbare Positionen markiert und werden als kulturelle Bereicherung wahrgenommen, freut sich Edinger.

Neben Zeichnungen aus dem Zyklus "der zweite Blick" arbeitet Edinger am Projekt ZAK (Zeitpunkte am Köhlerpfad) und gewinnt Sponsoren und Mitstreiter für eine Weiterentwicklung seiner Kunst am Köhlerpfad. Mit Ratsbeschluss der Ortsgemeinde Sensweiler wurden Grundstücke für Kunstwerke zur Verfügung gestellt. Und mit Freude bemerkt Edinger: "Es sind magische Orte im schönen Hochwald."

Da wird er lyrisch: "Wenn die Sonne im Vorfrühling wieder aus der Richtung Wildenburg aufgeht, werden erste Arbeiten am Projekt in Angriff genommen." Die Ausrichtung der Objekte nach Himmelsrichtungen und dem Stand der Sonne wird dabei deine große Bedeutung haben.

Den Fluss der Zeit mit Licht und Schatten erfahrbar machen, Orte der Begegnung schaffen: Darum geht es dem Künstler. Die neuen ZAK werden aus Taunusquarzit aus Steinbrüchen der Juchem-Gruppe Niederwörresbach und aus Schiefer von "Theis-Böger" Bundenbach/Altlay bestehen. Heimische Hölzer bleiben eine weitere Option. Der seit vielen Jahren in Düsseldorf als freischaffender Künstler tätige Edinger fühlt sich in seiner früheren Heimat spürbar wohl, freut sich, dass ihn so viele mit offenen Armen und vor allem offenen Herzen empfangen. Das motiviert und inspiriert ihn für weitere Taten. Am Sonntag, 24. Februar, stellt Edinger neue Skulpturenmodelle für den Köhlerpfad im Gemeindehaus Sensweiler vor und hofft auf regen Besuch sowie konstruktive, kreative Gespräche.

Von unserer Redakteurin

Vera Müller

Auch unter der Internetadresse www.welt-der-form.net/Skulpturenparks ist ein Hinweis auf Gerd Edingers Projekt "Zeitpunkte am Köhlerpfad" zu finden.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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