AWO und Jugendpsychiatrie wollen eng zusammenarbeiten
Idar-Oberstein - Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Klinikums Idar-Oberstein und die Jugendhilfeeinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Südwest arbeiten seit einem Jahr zusammen. Durch einen Kooperationsvertrag soll dies noch vertieft werden. Insbesondere den Jugendlichen in einer Wohngruppe in Niederhausen und in einer weitere Gruppe in Kirn, die im Mai eröffnet werden soll, kann so wirkungsvoll geholfen werden.
Außer mit der bereits bestehenden Wohngruppe in Niederweiler in der Verbandsgemeinde Kirchberg soll auch mit einer derzeit im Aufbau befindlichen Einrichtung im Kirn, die im Mai eröffnet werden soll, eine enge Zusammenarbeit stattfinden.
„Dieses Angebot hat auch bei dem Konzept für die stationäre heilpädagogische Wohngruppe eine wichtige Rolle gespielt“, unterstrich Dr. Barbara Krimm, die Pädagogische Leiterin der AWO Südwest, in einem Pressegespräch. Dort werden neun Plätze für Jugendliche mit Gewalterfahrung eingerichtet, für die sieben pädagogische Mitarbeiter zuständig sein werden. „Die Einrichtung wird um die Uhr besetzt sein." Krimm bezeichnete insbesondere von der KJPP angebotene dialektisch-behaviorale Therapie als speziell für diese Personengruppe sehr wertvoll. Man habe in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrungen mit dieser Therapieform machen können. Sie rechne damit, dass die Nachfrage nach den Plätzen in der künftigen Einrichtung im Kirner Teichweg sehr groß sein werde, da der Bedarf bei weiten die Zahl der angebotenen Plätze überschreite.
Lesen Sie dazu mehr am Mittwoch in der Nahe-Zeitung.














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