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    WesterwaldkreisZahl der i-Dötzchen bricht nicht ein

    Auch in diesem Jahr haben die Grundschulen im Westerwaldkreis gestern wieder viele neue i-Dötzchen aufgenommen. Obwohl die Zahl der neuen Schulkinder im Vergleich zu den Jahren davor wegen der zurückgehenden Geburtenrate gesunken ist, gab es in fast keiner Schule gravierende Einbrüche bei der Schülerzahl. Das erfuhr die WZ bei einer kleinen Umfrage bei den Verbandsgemeinden, die Träger der Grundschulen sind.

    Zahl der i-Dötzchen bricht nicht ein
    Farbenfroh wie die Schultüten zeigte sich bei der Einschulung die renovierte Dernbacher Grundschule. Schulleiterin Edith Mose freute sich nicht nur über die 54 i-Dötzchen aus Bannberscheid, Dernbach, Ebernhahn, Moschheim und Staudt, sondern auch über das Ende der Bauphase
    Foto: Hans-Peter Metternich

    In den einzelnen Verbandsgemeinden ist die Zahl der Erstklässler unterschiedlich verteilt. Die Grundschulen der Verbandsgemeinde Montabaur sind mit 314 Kindern am stärksten vertreten. Die Anzahl der neu eingeschulten Kinder ist zwar im Vergleich zum Jahr davor um knapp 20 gesunken, aber "es werden keine größeren Einbrüche der Schülerzahl in den nächsten Jahren zu erwarten sein", so Guido Göbel der Fachbereichsleiter für Schulen/Kultur/Jugend/Soziales in Montabaur. Die insgesamt neun Grundschulen der VG Montabaur darunter die Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule in Nentershausen oder die Grundschule "Am Hähnchen" in Niederelbert, verfügen über genug Räumlichkeiten, um selbst kleine Klassen aufzunehmen, da die Klassenmesszahl auf 24 gesenkt worden ist. Früher lag die Zahl bei 30, diese wurde dann auf 28 gesenkt und später auf 24. So entstehen zwar kleinere Klassen, aber auch eine größere Lernproduktivität, da die Lehrer sich intensiver mit den Kindern beschäftigen können.

    Die Grundschulen der Verbandsgemeinde Bad Marienberg dürfen sich über 153 neue Schüler freuen. Im Vergleich zu dem Jahr davor sind es dieses Mal fast genauso viele Kinder. Die Zahl der neu eingeschulten Kinder in der VG Westerburg liegt bei 214 und in der Grundschule Nauort (VG Ransbach-Baumbach) bei 36.

    Das Angebot der Ganztagsschule wird in diesem Jahr ebenfalls verstärkt wahrgenommen. In den Verbandsgemeinden Bad Marienberg und Höhr-Grenzhausen haben sich 30 von 153 beziehungsweise 27 von 83 Kindern zur Ganztagsschule angemeldet. Mithilfe der Ganztagsschulen können die Kinder noch intensiver betreut werden als normal. Neben dem Mittagessen werden die Hausaufgaben unter der Aufsicht eines Lehrers gemeinsam erledigt, so können auftretende Fragen direkt geklärt werden. Das Prinzip der Ganztagsschule wird zum Beispiel auch in Montabaur, Nentershausen, Ransbach-Baumbach oder Nauort angeboten.

    Es gibt aber auch Schulen, die ein deutliches Minus in Sachen Einschulung aufweisen können. Die Sonnenfeld-Grundschule in Hilgert zum Beispiel, die zur Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gehört, besitzt mit gerade einmal elf neuen Erstklässlern die kleinste Klasse von allen. Die Schülerzahl ist deutlich zurückgegangen. Parallel dazu die Goethe-Schule-Höhr-Grenzhausen: Mit 83 Kindern, vier Klassen (eine mehr als vergangenes Jahr) und 27 Ganztagsschülern ist die Zahl nur leicht zurückgegangen und wird sich auch in den kommenden Jahren nicht sonderlich verändern. In der VG Hachenburg wurden die einzelnen Zahlen noch nicht zusammengetragen. Hier bindet die Schulbuchausleihe alle Kräfte.

    Die Aussichten für die nächsten Jahre sind von Schule zu Schule unterschiedlich. In manchen Verbandsgemeinden wie Rennerod oder Wallmerod wird die Zahl der Erstklässler zurückgehen. Mit einem einstigen Bestwert von 218 Schulkindern werden in der VG Wallmerod in diesem Jahr nur 132 Kinder eingeschult.

    Aber nicht überall sinken die Zahlen. Die Grundschule Siershahn, welche zur Verbandsgemeinde Wirges gehört, rechnet mit einer größeren Anfrage an Schulplätzen, da im kommenden Jahr viele Kinder den Kindergarten verlassen werden, um zur Schule zu gehen. In der VG Selters ist man zuversichtlich, dass es in den nächsten Jahren zu keinen größeren Abweichungen der Schülerzahl kommen wird.

    Von unserer Mitarbeiterin Kira Wille und unserem Redaktionsleiter Markus Müller

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