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    WesterwaldkreisWesterwaldverein soll sich stärker politisch einmischen

    „Gerade ein Heimatverein hat einer zunehmend globalisierten Welt die Aufgabe, insbesondere jungen Menschen ein Wertegefühl zu vermitteln“, das stellte Theo Zwanziger vor den im 125. Jubiläumsjahr in Selters versammelten Mitgliedern des Westerwald-Vereins (WWV) fest.

    Zu noch mehr politischem Einmischen, zum Motivieren gerader junger Leute und zum Einsatz für die Völkerverständigung rief bei der Jahreshauptversammlung des Westerwald-Vereines im Jubiläumsjahr der Westerwald-Botschafter und ehemalige Präsident des Deutschen Fußballbundes, Theo Zwanziger aus der Westerwaldgemeinde Altendiez, auf.
    Zu noch mehr politischem Einmischen, zum Motivieren gerader junger Leute und zum Einsatz für die Völkerverständigung rief bei der Jahreshauptversammlung des Westerwald-Vereines im Jubiläumsjahr der Westerwald-Botschafter und ehemalige Präsident des Deutschen Fußballbundes, Theo Zwanziger aus der Westerwaldgemeinde Altendiez, auf.
    Foto: MM

    Mit Blick auf die vier Säulen des Vereins – Wandern, Kultur, Natur, Heimat – forderte der Ex-Präsident des Deutschen Fußballbundes und ehemalige Koblenzer Regierungspräsident: „Bitte konzentriert euch nicht nur auf diese Kernbereiche, sondern sorgt vor allem für Begegnungen zwischen den Menschen auch über die Grenzen hinaus. Mischt euch auch politisch stärker ein.“ So könnten die Wäller für die Region noch mehr erreichen und gleichzeitig für ein Wohlfühlen in der Heimat sorgen.

    An Beispielen aus der Fußballwelt machte der bekennende Westerwälder deutlich, wie ein Verein auch für junge Menschen attraktiv sein kann, ohne seine Identität aufzugeben. Es sei wichtig, die Ziele des Vereins auch in den Schulen zu vermitteln: „Das gemeinnützige Engagement ist eine zentrale Grundlage für die Entwicklung Deutschlands“, stellte der Festredner im WWV-Gründungsort fest.

    „Wir müssen zu unseren Prinzipien stehen, dürfen aber nicht vergessen, unsere Methoden und Schwerpunkte immer wieder den Erfordernissen der Zeit anzupassen“, stellte Bernhard Tischbein als Sprecher der Vorsitzenden der 42 Zweigvereine fest. Deshalb soll der angestoßene intensivere Austausch zwischen dem Hauptverein, den Zweigvereinen und den Mitgliedern auf eine breitere Basis gestellt und als Prozess fortgeführt werden.

    „Die Gründungsideen des WWV sind nicht veraltet, sondern ganz modern“, stellte Wilfried Göbler, Chef des gastgebenden Zweigvereins Selters, fest. „Heimat fängt bei den Menschen an“, stellte Bürgermeister Klaus Müller (VG Selters) fest und dankte dem WWV für sein Engagement für die Bürger. Stadtbürgermeister Rolf Jung nannte den Verein „ein wertvolles Stück unseres Daseins“. Vereinsvorsitzender Achim Schwickert nutzte die Jubiläumsversammlung, um allen Mitgliedern für ihre Arbeit und den Freunden und Sponsoren für ihre Hilfe zu danken.

    Von unserem Redaktionsleiter Markus Müller

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