40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » Westerwälder Zeitung
  • » Weidenhahn saniert sein Kriegerdenkmal
  • Weidenhahn saniert sein Kriegerdenkmal

    Weidenhahn. Das historische Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Weidenhahn, das im Eigentum der Gemeinde ist, soll in diesem Jahr saniert werden. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, wie Ortsbürgermeister Frank Eulberg auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt hat.

    Wie die Kirche St. Peter und Paul ist auch das Kriegerdenkmal aus Weidenhahner Trachyt gebaut. Im späten Frühjahr wird das historische Bauwerk, das im Eigentum der Gemeinde ist, saniert.
    Wie die Kirche St. Peter und Paul ist auch das Kriegerdenkmal aus Weidenhahner Trachyt gebaut. Im späten Frühjahr wird das historische Bauwerk, das im Eigentum der Gemeinde ist, saniert.
    Foto: Silke Müller

    Von unserer Redakteurin Silke Müller

    "Das Denkmal ist aus Weidenhahner Trachyt gebaut", erläutert er. Dabei handelt es sich um einen besonderen beige-braunen Stein, den es im Westerwaldkreis eben nur in Weidenhahn gibt.

    Mit der Zeit allerdings ist das historische Kriegerdenkmal mit seinen eingelassenen Platten, das an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs erinnert, in die Jahre gekommen. "Die Fugen haben sich gelöst", informiert der Ortschef. Während der anstehenden Arbeiten sollen deshalb die Fugen komplett saniert werden. Sie werden aufgebrochen, danach wird alles mit einem Hochdruckreiniger gesäubert und wieder neu verfugt. Dafür muss das sechseckige Gebilde mit Metallspitze und Kreuz eingerüstet werden. Die Arbeiten sollen beginnen, wenn es das Wetter zulässt. Das wird Frank Eulberg zufolge wohl erst im späten Frühjahr sein, wenn die Temperaturen nicht mehr unter die Null-Grad-Grenze sinken. "Denn zum Zeitpunkt der Sanierung darf es nicht mehr frieren", unterstreicht der Ortsbürgermeister. Er schätzt, dass die Arbeiten rund zwei Wochen dauern. Denn es ist ein akribisches Unterfangen, die zahlreichen Meter an Fugen zu erneuern.

    Der Auftrag, so hat es der Gemeinderat beschlossen, wurde an eine Firma aus Freilingen vergeben. Wie der Weidenhahner Ortschef berichtet, hat sich der Juniorchef des dortigen Betriebs durch spezielle Lehrgänge die fachliche Kompetenz für die Sanierung ebensolcher Bruchsteinwerke erworben. Die Idee, dort ein Angebot einzuholen, stammte aus den Reihen des Gemeinderats.

    Denn ursprünglich war angedacht, dasselbe Unternehmen mit Sitz in Ostdeutschland zu beauftragen, das auch die Kirche St. Peter und Paul saniert. Das Gotteshaus ist ebenfalls aus dem Weidenhahner Trachyt gebaut. Seit ein paar Monaten ist der Betrieb dabei, die Sockel zu erneuern und dabei auch kaputte Steine zu ersetzen.

    Die Anregung, ein Vergleichsangebot von der Firma aus Freilingen einzuholen, hat sich für Weidenhahn gelohnt. Denn mit dem Vergeben des Auftrags an das Unternehmen aus der Nachbarschaft unterstützt die Gemeinde zum einen die heimische Wirtschaft und kommt zum anderen günstiger davon, berichtet der Ortschef. Ihm zufolge kostet die Sanierung des historischen Kriegerdenkmals insgesamt weniger als 5000 Euro.

    Anzeige
    Anzeige
    epaper-startseite
    Westerwälder Zeitung bei Facebook
    Regionalwetter Westerwald
    Freitag

    15°C - 22°C
    Samstag

    16°C - 23°C
    Sonntag

    14°C - 22°C
    Montag

    14°C - 21°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Bildergalerien: Fotos unserer Leser
    &bdquo;Pfui Spinne&ldquo; mag der ein oder andere beim Anblick dieses Fotos von Volker Horz denken. Und doch hat die Detailaufnahme dieses Festmahls ihren ganz eigenen Reiz. Jedenfalls ist dem Achtbeiner hier ein dicker Fang ins Netz gegangen.&nbsp;Wenn auch Sie ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r unsere Leserfoto-Rubrik haben, dann schicken Sie es an die Adresse <a href="mailto:montabaur@rhein-zeitung.net">montabaur@rhein-zeitung.net</a>. Beachten Sie dabei bitte die erforderliche Mindestaufl&ouml;sung von 2500 mal 1500 Pixel.

    Mit der Kamera im Westerwald unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.

    Webcams in der Region Altenkirchen/Betzdorf und Montabaur
    Anzeige
    Auch interessant