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    WesterwaldWanderführer nennt den Westerwald grüne Oase

    Ein neuer Wanderführer zeigt, dass es sich lohnt, den Urlaub auch vor der eigenen Haustür zu genießen: Der Hikeline-Wanderführer „Westerwald – Wandern in der grünen Oase zwischen Frankfurt und Köln“ ist in diesem Jahr frisch aus der Druckerei gekommen und beschreibt 50 Tourvorschläge im geografischen Westerwald. Dabei sind kurze und leichte Spaziergänge genauso berücksichtigt wie längere und schwierige Touren. Das Buch enthält exakte Karten, eine detaillierte Wegbeschreibung und die wichtigsten Hinweise zu touristischen Sehenswürdigkeiten.

    Holzbachschlucht bei Rennerod - Das Naturschutzgebiet gibt es seit 1961 und wird im Wanderführer als „unberührtes Naturjuwel“ gelobt.
    Holzbachschlucht bei Rennerod - Das Naturschutzgebiet gibt es seit 1961 und wird im Wanderführer als „unberührtes Naturjuwel“ gelobt.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    Westerwald - Ein neuer Wanderführer zeigt, dass es sich lohnt, den Urlaub auch vor der eigenen Haustür zu genießen: Der Hikeline-Wanderführer „Westerwald – Wandern in der grünen Oase zwischen Frankfurt und Köln“ ist in diesem Jahr frisch aus der Druckerei gekommen und beschreibt 50 Tourvorschläge im geografischen Westerwald. Dabei sind kurze und leichte Spaziergänge genauso berücksichtigt wie längere und schwierige Touren. Das Buch enthält exakte Karten, eine detaillierte Wegbeschreibung und die wichtigsten Hinweise zu touristischen Sehenswürdigkeiten.

    Zusammengestellt hat diese Touren der verantwortliche Redakteur aller 50 Touren und gebürtige Meudter Tobias Klein. Bei der Erhebung vor Ort waren außerdem die Österreicher Stefan Diringer und Michael Bernhard am Werk. Der waschechte Westerwälder Tobias Klein war mit seinen Kollegen gut zehn Tage in der Region unterwegs, um die am grünen Tisch zusammengestellten Touren auszuprobieren. Anschließend ging es daran, die praktischen Informationen quasi handgerecht aufzubereiten und in das wasser- und reißfeste Büchlein einzusortieren. Das Ergebnis ist eine umfangreiche Sammlung schöner Routen, die nicht nur im Sommer in die Westerwälder Natur locken.

    „Zwischen Köln und Frankfurt – eingerahmt von den Flüssen Sieg, Dill, Lahn und Rhein – liegt das Wanderparadies Westerwald mit seiner abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft“, heißt es im Vorwort. Ein großes Areal, das in handlichem Format und sieben Kapiteln besprochen wird, analog zu den sieben Naturräumen Altenkirchener Westerwald, Naturpark Rhein-Westerwald, Kannenbäckerland, Naturpark Nassau, Oberer Westerwald, Hoher Westerwald und Hessischer Westerwald. Zu jeder Region gibt es zwischen vier und neun voneinander unabhängige Touren. Davon haben 29 das Schwierigkeitsmerkmal leicht, 19 mittel und nur zwei Touren sind mit dem Schwierigkeitsgrad schwer deklariert. Ein Angebot, in dem jeder Wanderfreund etwas findet. Die beiden schwierigen Touren führen auf die Gipfel des Siebengebirges (Altenkirchener Westerwald) und die Ringwälle der Kelten (Hessischer Westerwald). Leichte Touren sind in jedem Gebiet zu finden. Zum Beispiel der Traumpfad Waldschluchtenweg (Kannenbäckerland) oder die Wiesensee Rundwanderung (Hoher Westerwald). Beispiele für den mittleren Schwierigkeitsgrad sind der Naturpfad Weltende (Oberer Westerwald) und der große Buchfinkenland-Rundweg (Naturpark Nassau). Die Autoren raten, die eigenen konditionellen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und dann: „Steigern Sie Ihr Tagespensum langsam und tasten Sie sich allmählich an die längeren und schwierigeren Touren heran.“ Aber sie beruhigen auch, denn der Großteil der Routen verliefe auf gut begehbaren Wanderwegen, die nur teilweise schmaler und steiler werden. Allerdings gäbe es keine ausgesetzten Passagen oder schwindelerregenden Höhen. Schließlich bietet das 3000 Quadratkilometer große Mittelgebirge dem Wanderer eine abwechslungsreiche Landschaft.

    Für die Beschreibung der Routen bietet die Holzbachschlucht bei Rennerod mit Tour 39 (Hoher Westerwald) über 15,6 Kilometer eines von 50 guten Beispielen. Start und Ziel der Rundwandertour ist beim Renneröder Friedhof. Vorab genannt sind die Gehzeit (4,5 bis 5 Stunden), der Auf- und Abstieg (jeweils 245 Meter) die Art des Belages (Hartbelag 20 Prozent, Wanderwege 58 Prozent und Wanderpfade (22 Prozent). Außerdem die Art der Markierung (hier stellenweise als Westerwald-Steig). Es folgen eine Charakterisierung der Tour sowie eine Anfahrtbeschreibung und Tipps für die Nutzung des Weges. Eine kleine Grafik spiegelt das Höhenprofil des Weges, anhand dessen die Wegeführung beschrieben wird, wider. Außerdem gibt es historische und erzählerische Exkursionen zur Routenbeschreibung. Es folgt eine punktgenaue Karte, auf der die Route eingezeichnet ist. Und schließlich ergänzen aktuelle Fotos der Gegend die Routenbeschreibung und machen zusätzlich Lust, sofort loszugehen.

    Von unserer Redakteurin Susanne Willke

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