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  • Infrastruktur Stadt Montabaur investiert 400 000 Euro in hochwertige Pflaster-Asphalt-Bauweise mit eigener Einfahrt

    Stadt nimmt Geld in die Hand: 155 neue Parkplätze für den ICE-Bahnhof

    Westerwaldkreis. Die Stadt Montabaur will am ICE-Bahnhof noch in diesem Jahr 155 zusätzliche Parkplätze schaffen. Die neuen Stellflächen entstehen auf einem 4000 Quadratmeter großen Grundstück am westlichen Ende des schon vorhandenen Pendlerparkplatzes in hochwertiger Asphalt-Pflaster-Bauweise. Dafür muss die Stadt allerdings rund 400.000 Euro in die Hand nehmen.

    155 zusätzliche Stellplätze sollen die Parkplatzsituation am ICE-Bahnhof in Montabaur verbessern. Die Stadt will dafür viel Geld in die Hand nehmen.
    155 zusätzliche Stellplätze sollen die Parkplatzsituation am ICE-Bahnhof in Montabaur verbessern. Die Stadt will dafür viel Geld in die Hand nehmen.
    Foto: Markus Eschenauer

    Dennoch haben sich der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Bauausschuss der Stadt in ihrer Sitzung am Donnerstagabend nach sorgfältiger Beratung für diese teuerste von drei ins Auge gefassten und geprüften Varianten entschieden. Zuvor hatte Planer Alexander Hübinger (Wirges) die Ausbaumöglichkeiten vorgestellt.

    Für die erste Variante in hochwertiger Ausführung mit eigener Einfahrt für 400.000 Euro hat allein der Unterbau eine Höhe von 60 Zentimetern. Da es sich bei dem Baugrund um teils sumpfiges Gelände handelt, könnten noch einmal 30 bis 60 Zentimeter Untergrundverbesserung hinzukommen. Allerdings lasse sich die Fläche durch ihre passende Höhendifferenz relativ leicht entwässern. Bei dieser Variante werden die Fahrbahnen, die in Art einer Acht angelegt werden, in Asphalt ausgeführt. Die Parkflächen selbst werden in wasserdurchlässigem Ökopflaster angelegt, die einzelnen Parkplätze gegeneinander durch dunklere Pflasterstreifen und gegen den unbefestigten Boden mittels Randsteinen abgegrenzt.

    Die zweite Variante, für die etwa 245.000 Euro veranschlagt werden, sieht ebenfalls einen aufwendig befestigten Unterbau vor, auf dem später dann ein hochwertiger Belag aufgebracht werden könnte. Für den Anfang soll aber eine Splittschicht ausreichen.

    Die dritte, mit 179.000 Euro günstigste Ausbauart, sieht eine reine Splittabdeckung vor. Auf einen Unterbau wird dabei verzichtet. Bei einem späteren hochwertigen Ausbau müsste man den Platz von Grund auf neu aufbauen.

    Insbesondere die Abgrenzung der Splittparkplätze mit Holzpfosten und Draht sowie auch die Absenkung der Parkplatzzahl von 155 auf 118 bei den günstigen Varianten überzeugten die Ausschussmitglieder, den hochwertigen Ausbau zu bevorzugen. Dieser sieht meist 4,50 Meter lange Parktaschen vor. Da passten gängige Pkw hinein, erläuterte Hübinger. Zumal die Wagen auch gut mit ihrer Front über die Randsteine hinweg auf die Rasenflächen überstehen könnten. Ein kleiner Teil der Parkplätze muss aus Platzgründen entlang der Fahrbahnen angelegt werden, die sechs Meter breit sind.

    Eine kleine Diskussion entzündet sich an der Frage, ob eine Breite von 2,50 Metern für die immer größer werdenden Autos eigentlich noch ausreichend sei. Reinhard Lorenz (Bürger für Montabaur) stellte sogar einen Antrag auf breitere und längere Parkplätze, der aber mehrheitlich abgelehnt wurde. Eventuell vorzuhaltende Behindertenparkplätze sollen näher am Bahnhof eingerichtet werden. Nach dem Beschluss folgen jetzt der Bauantrag, Genehmigungsverfahren und Ausschreibung. Dann soll der Parkplatz so schnell wie möglich gebaut werden.

    Von unserem Redaktionsleiter Markus Müller

    Ausbauart hat auch Einfluss auf Bewirtschaftung

    Für einen hochwertigen Ausbau mit Pflaster und Asphalt sprachen sich die Mitglieder der Ausschüsse der Stadt Montabaur auch im Hinblick auf die geplante Bewirtschaftung der mit dem neuen Platz fast 1100 Parkplätze am ICE-Bahnhof aus. Nur so könne eine einheitliche Qualität und geordnetes Parken auf dem gesamten Parkplatzgelände erreicht werden, hieß es. Zudem wären bei einem in der Herstellung erheblich günstigeren Splittparkplatz eine ganze Reihe von Parkplätzen weggefallen.

    Auch der Winterdienst wäre auf einem nur provisorisch befestigten Parkgelände sehr problematisch gewesen, war schon bei den Vorberatungen deutlich geworden. mm

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