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    WesterwaldSchienen auf ICE-Trasse getauscht

    Für die Gleisbaufirmen an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main herrschte jetzt Hochbetrieb. Rund 15 Millionen Euro hat die DB Netz AG dort investiert, um die Schienen auf einer Länge von rund 117 Kilometern auszutauschen.

    In einigen Abschnitten der ICE-Strecke wurden die bis zu 120m langen und 60 Kilogramm pro Meter schweren Schienen mit Muskelkraft und Flaschenzügen ausgewechselt, wie hier in der Nähe des ICE-Bahnhofs Limburg Süd. Foto: Günther
    In einigen Abschnitten der ICE-Strecke wurden die bis zu 120m langen und 60 Kilogramm pro Meter schweren Schienen mit Muskelkraft und Flaschenzügen ausgewechselt, wie hier in der Nähe des ICE-Bahnhofs Limburg Süd.
    Foto: Günther

    Dazu musste die ICE-Strecke an den vergangenen vier Wochenenden jeweils von Freitag um 22.25 Uhr bis Montagfrüh um 4.25 Uhr voll gesperrt werden. Ein Teil der Züge wurde für diese Zeit durch das Rheintal umgeleitet, andere endeten vorzeitig oder fuhren aufgrund der Streiks ohnehin nicht. Am Montagmorgen dann kontrollierte der Messzug ICE-S von DB Systemtechnik die gesamte Strecke und befuhr sie mit Höchstgeschwindigkeit. Nach dieser Überprüfung der Strecke erfolgte die Freigabe der zulässigen Maximalgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern für die fahrplanmäßigen ICEs. Lediglich für einen kürzeren Abschnitt im nordrhein-westfälischen Bereich gilt nach Angabe einer Pressesprecherin von DB Netz noch ein Tempolimit. In einigen Wochen werden während der nächtlichen Betriebsruhe Schleifzüge zum Einsatz kommen und alle jetzt neu verlegten Schienen nochmals nachbearbeitet. Entgegen den offiziellen Angaben der Bahn-Pressestelle in Frankfurt hatte die Entgleisung eines Arbeitszuges an der Überleitstelle Willroth (wir berichteten) einen deutlich größeren Umfang als zunächst vermutet. In einem 23 Stunden andauernden Einsatz wurden von den Mitarbeitern der Bahn insgesamt 14 neben den Gleisen stehende Achsen wieder auf die Schienen gesetzt. Dabei war erstmals der neu an die DB-Notfalltechnik ausgelieferte Hilfszug aus Frankfurt auf der ICE-Strecke im Einsatz. Die Arbeiten wurden unterstützt von einem zweiten Hilfszug-Gerätewagen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die havarierten Loks und Wagen konnten anschließend mit eigener Kraft nach Siegburg überführt werden. Mit dem Austausch einer Weichenzunge und des beweglichen Herzstücks der beschädigten Schnellfahrweiche sowie Ausbesserungen an Betonschwellen und der festen Fahrbahn konnte die seit einer Woche für den Bereich der Überleitstelle Willroth geltende und auf 20 Stundenkilometer festgelegte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 160 Kilometer pro Stunde angehoben werden. Hans-Peter Günther

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