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    SeltersSaynbachbrücken: Selters wählt günstigere Sanierungsvariante

    Die Natursteinbrücken über den Saynbach in Höhe der Tierarztklinik Krämer in Selters sollen in diesem Jahr saniert werden.

    Die beiden Natursteinbrücken über den Saynbach und den Mühlengraben bei der Tierarztklinik Krämer in Selters weisen deutliche Schäden auf. Künftig dürfen nur Fahrzeuge bis zu zwölf Tonnen die Brücken passieren.
    Die beiden Natursteinbrücken über den Saynbach und den Mühlengraben bei der Tierarztklinik Krämer in Selters weisen deutliche Schäden auf. Künftig dürfen nur Fahrzeuge bis zu zwölf Tonnen die Brücken passieren.
    Foto: Verena Hallermann

    Von unserer Reporterin Verena Hallermann

    Der Rat der Stadt Selters hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass mit dieser Sanierung eine Belastung der Brücken bis maximal zwölf Tonnen erreicht werden soll. Damit wird die derzeitige Tragfähigkeit verdoppelt. Bei den Ratsmitgliedern stieß das teilweise auf Kritik. Grund: Ein Löschfahrzeug mit 16 Tonnen darf nicht über das Brückenbauwerk an der L 304 fahren. „Ein Löschfahrzeug könnte da mal drüberfahren, aber eben nicht täglich“, erklärte Projektleiter Martin Bender vom Ingenieurbüro Marr und Partner in Hachenburg. „Wenn man das aber mehrmals macht, könnte der Mörtel bröckeln.“ Beatrix Schneider (CDU) gab außerdem zu bedenken, dass auch die wöchentliche Müllabfuhr die Strecke nicht befahren dürfte. Das sei aber schon immer so gewesen, betonte Stadtbürgermeister Rolf Jung, denn bisher konnten die Brücken nur sechs Tonnen tragen. „Dann müssen die Mülltonnen eben nach vorne gezogen werden“, machte der Stadtchef deutlich. „In meinen Augen ist das kein Grund, dafür deutlich mehr Geld auszugeben.“

    Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 113 000 Euro. Ein Zuschussantrag wurde bereits im vergangenen Jahr gestellt. Inwieweit dieser bewilligt wird, steht noch nicht fest. Um das Brückengewölbe so zu sanieren, dass es ohne Einschränkungen befahren werden könnte, hätte die Stadt 33 000 Euro mehr investieren müssen. Dafür wäre eine Betonplatte nötig gewesen. Die Arbeiten an den Brücken, die sowohl über den Saynbach als auch über den Mühlengraben führen, sollen spätestens am 1. August starten. Die Brücken weisen typische Schäden im Bereich der Fundamente auf, die durch das fließende Wasser entstehen. „Der Naturstein ist deutlich mit Schäden behaftet“, sagte Bendel. „Das muss saniert werden.“ Die Oberseite ist teilweise mit Pflanzen bewachsen und zeigt Spuren einer mangelnden Entwässerung. Innerhalb von acht bis zwölf Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Brückenbogen muss freigelegt und mit einer Kies-Sand-Mischung aufgefüllt werden. Danach wird die Fahrbahn erneuert. „Wir haben in der Vergangenheit versäumt, das ordentlich zu unterhalten“, räumte Jung ein.

    Die Bedenken seitens der CDU, dass man durch die kleinere Sanierung an Qualität und Lebensdauer verliere, widerlegte der Projektleiter. Die sanierten Brücken sollen eine Lebensdauer von 20 Jahren haben, sagte Bendel. „Wir werden dafür sorgen, dass kein Wasser mehr in die Fahrbahn dringen kann“, betonte er. Wichtig sei aber, dass die Begrenzung von zwölf Tonnen eingehalten werde.

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