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    Ruanda-Hilfe: Schule in Rukoma ist jetzt saniert

    Ransbach-Baumbach/Rukoma - Die Ruanda-Hilfe der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach kann für das Jahr 2012 eine mehr als positive Bilanz ziehen: Die marode, gut 50 Jahre alte Grundschule im Ortskern der Partnergemeinde Rukoma ist im vergangenen Jahr aus Mitteln der Hilfsorganisation von Grund auf renoviert und zugleich mit neuen Schulmöbeln ausgestattet worden. Seit Ende 2012 können die gut 150 Grundschulkinder aus der Pfarrei Rukoma, die hier in fünf Klassen unterrichtet werden, in hellen und freundlichen Klassenräumen Lesen und Schreiben lernen.

    So macht Lernen Spaß: Mit maßgeblicher Unterstützung der Töpferstadt und zahlreicher Spender aus dem Westerwald konnte die völlig baufällige Grundschule in der Ransbach-Baumbacher Partnergemeinde Rukoma im Südosten Ruandas jetzt von Grund auf renoviert werden.
    So macht Lernen Spaß: Mit maßgeblicher Unterstützung der Töpferstadt und zahlreicher Spender aus dem Westerwald konnte die völlig baufällige Grundschule in der Ransbach-Baumbacher Partnergemeinde Rukoma im Südosten Ruandas jetzt von Grund auf renoviert werden.
    Foto: xy

    Ransbach-Baumbach/Rukoma - Die Ruanda-Hilfe der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach kann für das Jahr 2012 eine mehr als positive Bilanz ziehen:

    Die marode, gut 50 Jahre alte Grundschule im Ortskern der Partnergemeinde Rukoma ist im vergangenen Jahr aus Mitteln der Hilfsorganisation von Grund auf renoviert und zugleich mit neuen Schulmöbeln ausgestattet worden. Seit Ende 2012 können die gut 150 Grundschulkinder aus der Pfarrei Rukoma, die hier in fünf Klassen unterrichtet werden, in hellen und freundlichen Klassenräumen Lesen und Schreiben lernen.

    "Endlich haben die Kinder ein ordentliches Dach über dem Kopf und ansprechende Klassenräume. Hier macht das Lernen wieder Spaß", freut sich der Ruanda-Beauftragte der VG Ransbach-Baumbach, Gottfried Dahm. "Ich bin sehr froh und stolz, dass wir dieses Hilfsprojekt mit Hilfe der Spenden vieler Westerwälder erfolgreich abschließen konnten. Es ist ein wichtiger Beitrag für die Bildung in unserer ruandischen Partnergemeinde", bedankt sich Dahm bei allen Unterstützern. "Die Gelder wurden auf Euro und Cent in die Renovierung der Grundschule gesteckt", betont der frühere Bürgermeister der Töpferstadt. Unermüdlich sammelt der 72-Jährige seit dem Jahr 2005 ehrenamtlich Spenden für die 20 000-Seelen-Gemeinde im Südosten Ruandas. Die Ruanda-Hilfe hat die rund 38 000 teure Renovierung der Schule mit 28 000 Euro unterstützt. Die übrigen Kosten wurden durch Eigenleistung erbracht. Zudem hat sich das Land Rheinland-Pfalz finanziell engagiert.

    Wer die Fotos von den Klassenzimmern der frisch renovierten Grundschule sieht, ist begeistert von der freundlichen Atmosphäre der Räume. Die Wände erstrahlen in leuchtendem Weiß, Bänke und Tische sind aus hellem Holz gefertigt. Anstelle des früheren Lehmbodens besitzt das Gebäude nun einen festen Betonboden. Den roten Ziegelsteinbau zieren zudem ein leuchtend blaues Dach und stahlblaue Fenster. "Die Schule ist schön geworden", sagt Dahm zufrieden.

    Am Ort hat sich der Ingenieur Christoph Weber vom rheinland-pfälzischen Koordinationsbüro in Kigali, der ruandischen Hauptstadt, um das Fortschreiten der Bauarbeiten gekümmert. "Die Ausschreibungsergebnisse waren so gut, dass wir mit unseren Mitteln auch gleich die Schulmöbel mit finanzieren konnten", freut sich Dahm. Dabei war die Möblierung erst für dieses Jahr vorgesehen. "So haben wir das Projekt schon jetzt abgeschlossen und können 2013 neue Akzente setzen", kündigt Dahm an.

    Und der Ruanda-Beauftragte hat auch gleich ein neues Projekt im Blick, das er bereits im Mainzer Innenministerium vorgestellt hat. Die Idee: Das Handwerker-Ausbildungs-Zentrum in Rukoma, das ebenfalls mit Hilfe der Ransbach-Baumbacher Ruanda-Hilfe errichtet wurde, könnte künftig auch Solartechniker ausbilden. "Das ist ein Berufszweig, der zukunftsträchtig ist", sagt Dahm. Ruanda könne die Sonnenenergie wunderbar zur Stromerzeugung nutzen. Junge Menschen, so Dahm, könnten sich im Anschluss an die Ausbildung selbstständig machen und im Bereich Fotovoltaik eigene Firmen gründen. Möglich sei auch, in eigenen Firmen solarbetriebene Kochstellen zu produzieren. "In Ruanda wird zu 90 Prozent auf offenem Feuer gekocht. Mit solarbetriebenen Öfen könnte man Brennholz sparen. Man müsste keine Bäume abholzen. Das ist ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz", unterstreicht er. Das Mainzer Innenministerium prüft derzeit den Vorschlag. Und für den Fall, dass das Modellprojekt umgesetzt wird, würde die Ruanda-Hilfe beim Erwerb der notwendigen technischen Anlagen helfen.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

    • Wer die Ruanda-Hilfe der VG Ransbach-Baumbach unterstützen möchte, spendet unter dem Stichwort "Ruanda-Hilfe" auf das Konto bei der Westerwaldbank, Kontonummer: 110 418, Bankleitzahl: 57391800.

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