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    HöhnNorbert Bresser ist vom Amt des Ortsbürgermeisters Höhn zurückgetreten

    Aus gesundheitlichen Gründen hat Norbert Bresser (56) sein Amt als Ortsbürgermeister der Gemeinde Höhn niedergelegt. „Die Führung einer so großen Ortsgemeinde mit vier Ortsteilen erfordert unbedingt einen vollen Beitrag und Einsatz, den ich leider zukünftig nicht mehr garantieren kann“, bedauert er und bittet die 3220 Einwohner (Stand Ende 2012) für diesen, nach reiflicher Überlegung vollzogenen Schritt, um Verständnis. Schon jetzt möchte sich Bresser für die angenehme Zusammenarbeit während seiner Amtszeit bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Vereinen und Institutionen in der Gemeinde bedanken.

    Der Ortsbürgermeister von Höhn, Norbert Bresser, hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.
    Der Ortsbürgermeister von Höhn, Norbert Bresser, hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    Höhn - Aus gesundheitlichen Gründen hat Norbert Bresser (56) sein Amt als Ortsbürgermeister der Gemeinde Höhn niedergelegt. „Die Führung einer so großen Ortsgemeinde mit vier Ortsteilen erfordert unbedingt einen vollen Beitrag und Einsatz, den ich leider zukünftig nicht mehr garantieren kann“, bedauert er und bittet die 3220 Einwohner (Stand Ende 2012) für diesen, nach reiflicher Überlegung vollzogenen Schritt, um Verständnis. Schon jetzt möchte sich Bresser für die angenehme Zusammenarbeit während seiner Amtszeit bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Vereinen und Institutionen in der Gemeinde bedanken.

    Bresser war mehr als 18 Jahre lang Ortsbürgermeister von Höhn. Er trat 1994 mit dem Vorsatz an, „für mehr Bürgernähe und für weniger Bürokratismus zu sorgen“, erinnert er sich. Sein Leitsatz lautete: „Ein Bürgermeister ist ein Bürger unter Bürgern, nicht ein Meister der Bürger. Dem Ortsgemeinderat Höhn gehörte er seit 1989 an (Liste Takes).

    Unter seiner Regie wurden in Höhn wichtige Vorhaben realisiert. „Wir haben den Haushalt zusammengehalten, trotz schwieriger Zeiten. Wir haben unsere Ausgaben immer nach den Einnahmen gerichtet“, betont Bresser. Fertiggestellt wurde das Neubaugebiet „Hinterm Zaun“ (Höhn) und „Brandweiher“ (Neuhochstein), jetzt wird das neue Wohngebiet am Sportplatz in Höhn-Oellingen vorbereitet. Gemeindestraßen wurden ausgebaut und ein neues Konzept für die Jugendarbeit auf den Weg gebracht. In Bressers Amtszeit fielen auch die Generalsanierung des Kindergartens Höhn,
    die Generalsanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Schönberg und die Erweiterung und Generalsanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Neuhochstein. Zudem wurde eine Konzeption zum Ausbau der Bundes- und Kreisstrassen im Ortszentrum Höhn mit der Kreisverwaltung und dem LBM in Diez getroffen und bereits in weiten Teilen umgesetzt.
    Ganz besonders am Herzen liegt Bresser der Windpark Höhn. Er wünscht der Ortsgemeinde, dass dieses Projekt so realisiert werden kann, wie es derzeit geplant ist. Denn das könne der Ortsgemeinde eine ganz massive finanzielle Entlastung bringen.

    Und noch einen Wunsch hat Bresser: Dass die 2683 Wahlberechtigten einen weitsichtigen und bürgerbezogenen Amtsnachfolger wählen, „der das Wesentliche und Machbare nicht aus den Augen verliert“. Zudem wünscht er der Ortsgemeinde, dass die im Ortsgemeinderat vertretenen Fraktionen eine so tolle und ausschließlich von Sachfragen geprägte Zusammenarbeit über alle Fraktionsgrenzen hinweg im Interesse der fortsetzen, denn dann werde die Zusammenarbeit für seinen Nachfolgern so angenehm sein wie für ihn, wofür er sich aufrichtig bedankt.

    Termin für die Urwahl des neuen Ortsbürgermeisters von Höhn (für die Wahlperiode bis Sommer 2014) ist Sonntag, 3. März. An diesem Tag wird ohnehin die Urwahl zum hauptamtlichen Bürgermeister für die Verbandsgemeinde Westerburg durchgeführt, so dass für die Ortsbürgermeisterwahlen in Höhn kein gesonderter Wahltermin stattfinden muss. Bis zum Wahltermin (beziehungsweise der Einführung eines Bewerbers nach erfolgter Wahl) führen die Ortsbeigeordneten die Geschäfte der Ortsgemeinde. Wird eine Stichwahl notwendig, so findet diese am 17. März statt. Die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen läuft noch bis zum 21.Januar. Danach entscheidet der Wahlausschuss über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge.

    Natürlich schmiedet Bresser Pläne, wie er selbst die „gewonnene“ Freizeit verwenden möchte. „Vielleicht komme ich ja nun wieder dazu, Angeln zu gehen“, hofft er. 1982 gründete er den ASV Rothenbach mit, dessen Vorsitzender er bis 1999 war. Auch wenn er dem Verein heute nicht mehr angehört, freut er sich auf dieses Hobby. Zudem möchte sich der 56-Jährige Zeit fürs Theaterspielen nehmen - im „Theater am Wiesensee“. Von unserer Reporterin Angela Baumeier

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