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    HachenburgMusik: Hachenburger Sängerin erobert Bühne des Friedrichstadtpalastes in Berlin

    Schöner Erfolg für die Hachenburger Studentin Karen Müller: Beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin hat sie einen Förderpreis der Walter-Kaminski-Stiftung in Höhe von 2500 Euro gewonnen.

    Karen Müller aus Hachenburg.
    Karen Müller aus Hachenburg.

    Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

    Zudem durfte die 27-Jährige beim Preisträgerkonzert im Friedrichstadtpalast auf der größten Theaterbühne der Welt singen – musikalisch begleitet von Adam Benzwi und Band.

    Als sich Karen Müller während ihrer Rückreise in der WZ-Redaktion meldet, ist sie noch ganz überwältigt von ihrem Auftritt in der Hauptstadt. „Es war ein unglaubliches Gefühl. Leider verfliegt dieser Moment so schnell. Und steht man dann danach Backstage, möchte man eigentlich sofort wieder zurück auf die Bühne springen. Das Publikum war toll, ganz aufmerksam“, berichtet die junge Frau, die seit 2013 an der Folkwang Universität der Künste in Essen studiert. Schon bei der Aufnahmeprüfung an der Hochschule hat sie ihr Talent unter Beweis gestellt: Damals setzte sie sich gegen 130 Mitbewerber durch. Ein Studienjahrgang besteht aus lediglich sechs Personen. Der Studienabschluss ist für Frühjahr 2017 avisiert.

    Auch beim Bundeswettbewerb in Berlin konnte sich Müller gegen eine Vielzahl ambitionierter junger Sängerinnen und Sänger behaupten. Insgesamt hatten sich 180 Personen zur Teilnahme angemeldet. Doch nur die besten Chanson- und Musicaltalente durften am Ende im Friedrichstadtpalast auftreten. In einer Mitteilung des Veranstalters heißt es: „Dass der Bundeswettbewerb Gesang eine Künstlerkarriere in entscheidende Bahnen lenken kann, zeigen zahlreiche ehemalige Teilnehmer, die durch den Wettbewerb zu Engagements in Musicals wie West Side Story, Hair oder We will rock you“ gekommen sind.“ Der renommierten Jury, die Karen Müller schließlich als Preisträgerin ausgewählt hat, gehören Künstleragenten, Intendanten und Veranstalter an. Vorsitzender der Finaljury war Ralf Schaedler, Casting-Director Stage Entertainment und Geschäftsführer der Firma Re:Present.

    Die 27-jährige Hachenburgerin Müller hat zunächst nach der Schule eine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte absolviert. Nach einigen Berufsjahren entschloss sie sich dann jedoch für den künstlerischen Weg. Erfahrungen im Musicalbereich sammelte sie schon früh beim Verein Musical!Kultur Daaden sowie im Staatstheater Wiesbaden, wo sie einige Hauptrollen im Rahmen des Jungen Staatsmusicals spielen durfte.

    2013 hatte sie sich auch schon einmal beim Bundeswettbewerb Gesang beworben – damals war sie allerdings in der Vorrunde gescheitert. Doch das wollte sie nicht auf sich sitzen lassen. Unterstützt von ihren Eltern, ihrem Freund, von Bekannten und Kommilitonen beendete sie den Wettbewerb diesmal also als Preisträgerin. Vor allem ihren Eltern Harry und Ursula ist sie sehr dankbar dafür, „dass sie, was meine große Leidenschaft betrifft, immer an mich geglaubt haben“.

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