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    KatzenelnbogenMit der Elektronik auf Tú und Tú

    "In Spanien ist alles viel vorsichtiger, da darf man nicht gleich etwas tun. Hier in Deutschland darf man die Dinge nicht nur anschauen, sondern bekommt sie erklärt und kann dann auch mitarbeiten." Von unserem Chefreporter Markus Kratzer

    Juan Carlos Uris Porras (links) hat bei Rabb-Geschäftsführer Rehan Khan bislang einen guten Eindruck hinterlassen. Der 29-jährige Kommunikationselektroniker ist derzeit in dem Unternehmen in Katzenelnbogen beschäftigt.
    Juan Carlos Uris Porras (links) hat bei Rabb-Geschäftsführer Rehan Khan bislang einen guten Eindruck hinterlassen. Der 29-jährige Kommunikationselektroniker ist derzeit in dem Unternehmen in Katzenelnbogen beschäftigt.
    Foto: Markus Kratzer

    Juan Carlos Uris Porras fühlt sich wohl bei der Firma Rabb Computer Systemhaus in Katzenelnbogen (Rhein-Lahn-Kreis). Hier wird der Kommunikationselektroniker zum Abschluss seiner zweijährigen Ausbildung noch bis Mitte Juni Auslandserfahrungen sammeln. Und auch für Rehan Khan ist es wichtig, dass der 29-Jährige etwas lernt. "Uns liegt viel daran, dass er nicht nur mitläuft, sondern überall richtig eingesetzt wird", berichtet der Geschäftsführer des Unternehmens.

    Bereits am zweiten Tag seines Praktikums wurde er mit konkreten Aufgaben betraut, er kennt mittlerweile auch das Außendienstgeschäft der Firma, die sich als IT-Dienstleister unter anderem darauf spezialisiert hat, Computernetzwerke und -systeme in Bankfilialen aufzubauen.

    Über den Direktor seiner Berufsschule in Madrid wurde Uris Porras im vergangenen Jahr auf das Auslandsangebot aufmerksam. Wegen des guten Rufs zählte Deutschland für ihn schon zu den ersten Adressen. Und mit gutem Englisch und einem immer besser werdenden Deutsch ist er sich sicher, seinen beruflichen Horizont hier zu erweitern. Mit der Elektronik können Computerexperten weltweit auf Du und Du stehen.

    "Ich möchte gute Arbeit abliefern, denn gute Arbeit wird akzeptiert", ist sich Uris Porras sicher. Seine Arbeit muss jedenfalls so gut sein, dass Rehan Khan sich sogar vorstellen kann, dem Spanier nach dem Ende seiner Ausbildung in Madrid eine Weiterbeschäftigung in Deutschland anzubieten. Auch diesen vergleichsweise unbürokratischen Weg würde das Projekt "Lust auf Deutschland!" begleiten. Ob sein Weg den Spanier, dessen Cousin in Düsseldorf wohnt, allerdings wieder zurück in die Region führen wird, ist noch offen. "Meine Freundin arbeitet im Ausland, wir müssen schauen, wo wir dann zusammen leben wollen", will er familiäre und berufliche Bande miteinander verknüpfen.

    Dass Interesse an Deutschland hat der zweimonatige Aufenthalt jedenfalls gesteigert. Denn nach Dienstschluss joggt der Fußball- und Formel-Eins-Fan nicht nur, er beschäftigt sich auch intensiv mit der hiesigen Geschichte und Kultur. "Deutschland ist ein sehr interessantes Land", stellt Uris Porras fest, "und jeden Tag lerne ich es besser kennen." Markus Kratzer

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