40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » Westerwälder Zeitung
  • » Limesfest versetzte in Römerzeit
  • Aus unserem Archiv

    HillscheidLimesfest versetzte in Römerzeit

    Die Besucher des Limesfestes in Hillscheid haben am Wochenende die römische Zeit hautnah erleben können. Zum ersten Mal überregional aufgestellt, standen Ausstellungen, Präsentationen und Spiele beim traditionellen Historienfest ganz im Zeichen der Römer und des Limes.

    Von unserem Mitarbeiter Ulrich Mickley

    Alle zwei Jahre feiert Hillscheid das Limesfest. "Dieses fünfte Fest steht unter besonderen Vorzeichen", erklärte Ortsbürgermeister Arthur Breiden in seiner Eröffnungsrede. "Es ist ein besonderes Fest mit besonderen Gästen. Ich begrüße vor allem die Gäste aus den Limesstätten Pohl und Rheinbrohl", sagte Breiden.

    Landrat Achim Schwickert griff in seiner kurzen Ansprache humorvoll die Werbung für dieses Historienereignis inmitten des Wahlplakatewaldes auf. "Ich sah etliche Plakate, die auf diese Veranstaltung zwischen all den Politiker-Köpfen hinwiesen. Deshalb mein kurzer Aufruf: Gehen sie wählen, die Römer durften es nicht", sagte er. Schwickert äußerte sich zufrieden, dass die Region über den Westerwaldkreis hinaus die Chance des Limes nutze und bei diesem Thema zusammenstehe.

    Nach der Eröffnung präsentierte der Hillscheider Aktionskreis Limes einen kurzen Sketch unter dem Titel "Die spinnen, die Germanen". Hauptakteure waren natürlich Asterix und Obelix, die vor nichts Angst hatten - außer, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte. "Wir bringen den Germanen Kultur, wir helfen ihnen, und jetzt wollen wir mal Römer klatschen", sagten sie kampfeslustig und zogen unter Applaus mit dem Hinkelstein von davon.

    Das Limesfest präsentierte sich dieses Mal in einem kleineren Rahmen, auf die üblichen Verkaufsstände wurde bewusst verzichtet. Dafür konnten die Besucher eine Zeitreise ins alte Rom machen: Ob am Infostand der Limes-Cicerones, oder bei der Präsentation zum Thema Limes mit einer eigenen Limes-App - allenthalben gab es Wissenswertes rund um den römischen Grenzwall. Von der römischen Küche über die Vorführung römischer Vermessungstechnik, den Plaudertalk im Römerturm bis hin zur Herstellung von Waffen und Schmuck, zu Römerlagern, zum römischen Kräutergarten, zur antiken Heilkunde und zum Badewesen, hautnah konnten die Besucher die Antike erleben. Auch an Unterhaltung wie im alten Rom war gedacht: Es gab Bogenschießen, ein römisches Steinwurfspiel oder "Saustechen". Und die kleinen Gäste konnten sich, frisch eingekleidet, zu römischen Legionären ausbilden lassen. Ausbilder Gaius Paulus sagte amüsiert: "Nach kürzester Zeit verstehen die kleinen Feldherren sogar lateinisch gesprochene Befehle. "Ein großer Spaß", meinte etwa der zehnjährige Robin begeistert.

    Hillscheids Ortsbürgermeister Breiden bedankte sich bei den Ortsvereinen, die das Limesfest erst möglich gemacht haben. VG-Chef Thilo Becker lobte die gute Zusammenarbeit zwischen der Höhr-Grenzhausener Tourist-Information und der Ortsgemeinde Hillscheid. "Das Konzept, die Weltkulturstätte Limes überregional zu gestalten, ist aufgegangen. Zahlreiche Besucher haben einen weiten Weg in Kauf genommen. Die Region hat sich damit touristisch weiter geöffnet", freute sich Becker.

    Fotos vom Limesfest in Hillscheid
    Montabaur Hachenburg
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Online regional
    Markus Eschenauer

    Regio-CvD Online

    Markus Eschenauer

    Mail | 02602/160 474

    epaper-startseite
    Regionalwetter Westerwald
    Samstag

    13°C - 19°C
    Sonntag

    13°C - 19°C
    Montag

    14°C - 21°C
    Dienstag

    14°C - 23°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Bildergalerien: Fotos unserer Leser
    &bdquo;Pfui Spinne&ldquo; mag der ein oder andere beim Anblick dieses Fotos von Volker Horz denken. Und doch hat die Detailaufnahme dieses Festmahls ihren ganz eigenen Reiz. Jedenfalls ist dem Achtbeiner hier ein dicker Fang ins Netz gegangen.&nbsp;Wenn auch Sie ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r unsere Leserfoto-Rubrik haben, dann schicken Sie es an die Adresse <a href="mailto:montabaur@rhein-zeitung.net">montabaur@rhein-zeitung.net</a>. Beachten Sie dabei bitte die erforderliche Mindestaufl&ouml;sung von 2500 mal 1500 Pixel.

    Mit der Kamera im Westerwald unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.