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    WesterwaldkreisKeramik-Cup ist Markenzeichen des Westerwaldes

    Westerwälder Keramik-Cup ist als eines der bedeutendsten Hallenfußball-Turniere der U 17-Jugendmannschaften in Deutschland in den mehr als drei Jahrzehnten seines Bestehens ein Markenzeichen und eine feste sportliche wie gesellschaftliche Größe in der Region geworden. Unter dem Motto „Bundesliga im Westerwald“ garantiert der Keramik-Cup unter Mitbegründer und Chef-Organisator Alfons Fasel aus Siershahn Jugendfußball auf Spitzenniveau und ist ein echter Publikumsmagnet. Jedes Jahr zieht das Turnier an zwei Wettbewerbstagen gut 4000 Besucher in die Kreissporthalle nach Montabaur. Am kommenden Wochenende, 19. und 20. Januar, geht der Westerwälder Keramik-Cup in die 31. Runde.

    Einmarsch der Mannschaften beim 30. Westerwälder Keramik Cup in Montabaur am 21. Januar 2012.
    Einmarsch der Mannschaften beim 30. Westerwälder Keramik Cup in Montabaur am 21. Januar 2012.
    Foto: Michael Wallrath

    Westerwaldkreis - Westerwälder Keramik-Cup ist als eines der bedeutendsten Hallenfußball-Turniere der U 17-Jugendmannschaften in Deutschland in den mehr als drei Jahrzehnten seines Bestehens ein Markenzeichen und eine feste sportliche wie gesellschaftliche Größe in der Region geworden. Unter dem Motto „Bundesliga im Westerwald“ garantiert der Keramik-Cup unter Mitbegründer und Chef-Organisator Alfons Fasel aus Siershahn Jugendfußball auf Spitzenniveau und ist ein echter Publikumsmagnet. Jedes Jahr zieht das Turnier an zwei Wettbewerbstagen gut 4000 Besucher in die Kreissporthalle nach Montabaur. Am kommenden Wochenende, 19. und 20. Januar, geht der Westerwälder Keramik-Cup in die 31. Runde.

    15 nationale wie internationale Profiklubs schicken dann ihre besten B-Jugendspieler nach Montabaur: Auch in diesem Jahr ist das Hallen-Masters wieder hochkarätig besetzt. Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04, Dynamo Dresden, der Karlsruher SC, Bayer Leverkusen, der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Köln, RB Leipzig, der TSV 1860 München und der VfB Stuttgart treten hier gegeneinander an. Als einzige heimische Mannschaft spielt die Wirgeser Eintracht-Glas Chemie (EGC) bei dem Turnier mit und trifft als Lokalmatador etwa auf den Gewinner des Jahres 2011, den VfB Stuttgart.

    Auch vier internationale Mannschaften sind mit von der Partie: der FC Basel aus der Schweiz, Austria Wien aus Österreich, Vegalta Sendai aus Japan und die Dänen von Bröndby IF aus der Nähe Kopenhagens. Die Dänen sind bereits zum zwölften Mal beim Keramik-Cup dabei. Die Japaner, die durch den früheren EGC-Oberligaspieler Keita Tsuchiya eher per Zufalls ins Feld der Keramik-Cup-Mannschaften gerutscht sind, zählen nach wie vor zu den Publikumslieblingen. „Die Japaner sind zu echten Freunden geworden. Wir sind froh, dass sie dabei sind“, betont Fasel.

    Kaum zu glauben, dass der Keramik-Cup „nur“ von den elf Vorstandsmitgliedern des Keramik-Cup-Fördervereins um dessen Vorsitzenden Alfons Fasel organisiert und gemanagt wird. Der 68-Jährige zählt nicht nur zu den Mitbegründern des renommierten Turniers, seit nunmehr 31 Jahren kümmert er sich mit ganzer Leidenschaft darum, dass das Turnier jedes Jahr ein Erfolg wird. „Ich habe ein wunderbares Team, ohne das der Keramik-Cup nicht möglich wäre. Alle elf Vorstandsmitglieder des Fördervereins, darunter fünf Frauen, bringen sich mit ihren Ideen, aber auch mit Kritik ein“, würdigt Fasel das Engagement. Hinter den Kulissen läuft alles wie am Schnürchen. „Wir könnten sofort mit dem Keramik-Cup loslegen“, sagt Fasel und lacht. Der 68-Jährige hat eine Checkliste von Januar bis Januar entwickelt, die er mit seinem Team abarbeitet. „Denn nach dem Keramik-Cup ist vor dem Keramik-Cup“, sagt er.

    Zum Erfolg des Sportereignisses tragen insbesondere die 123 ehrenamtlichen Helfer bei, die bei den Auf- und Abbauarbeiten sowie an beiden Wettkampftagen und beim Gala-Empfang am Samstagabend im Wirgeser Bürgerhaus dabei sind. „Die Helfer haben rund um die Uhr zu tun. Das ist ein harter Job“, sagt der Turnierleiter. Wichtig sind auch die mehr als 100 Unternehmen aus der Region, die das Jugendfußball-Turnier finanziell unterstützen. Titel- und Hauptsponsor ist in diesem Jahr die Westerwald Bank. Ingo Kiesel, Geschäftsführer der Firma Wojnar's Deutschland (Siershahn), hat die Schirmherrschaft übernommen, die zuvor Rastal-Chef Raymond Sahm-Rastal gleich fünfmal hintereinander innehatte.

    „Die meisten Sponsoren begleiten uns schon sehr lange. Sie geben uns Planungssicherheit und ermöglichen es, die Sportjugend im Westerwald zu fördern“, unterstreicht Fasel. Der Keramik-Cup ist inzwischen nicht nur eine sportliche Institution, sondern entwickelt sich zunehmend zu einer wirtschaftlichen Größe im Westerwald. Einige bedeutende Unternehmen aus der Region unterstützen den Keramik-Cup, um zum einen den Jugendfußball in der Region zu stärken, zum anderen nutzen sie das Turnier bewusst als Plattform fürs eigene Unternehmen. An Informationsständen im Eingangszelt zur Kreissporthalle stellen sie die Ausbildungsberufe in ihren Betrieben vor und werben in Zeiten des Fachkräftemangels um Firmennachwuchs.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

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