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    IrmtrautIrmtraut macht sich für eigene Zukunft stark

    Damit Irmtraut auch in Zukunft ein lebenswertes Dorf bleibt, hat die Ortsgemeinde vor einem Jahr eine touristische Serviceinitiative gestartet. Ziel ist, eine gute Versorgung in einer attraktiven Gemeinde sicherzustellen und neue Märkte im Tourismus zu erschließen. Jetzt wurden die Einwohner, Gewerbetreibende und weitere Interessierte bei einer Informationsveranstaltung in der Carl-Lefknecht-Halle über die Ergebnisse und weiteren Schritte informiert. Das Gesamtkonzept mit einem umfassenden Maßnahmenprogramm und Handlungsempfehlungen für öffentliche und private Projekte wurde durch Claudia Redlin und Claudia Renz (Umwelt-Plan Redlin, Dreikirchen) vorgestellt.

    Mitten durch die Ortsgemeinde Irmtraut führt die stark befahrene Bundesstraße B 54. Mit der touristischen Serviceinitiative wird versucht, daraus einen Vorteil für die weitere Entwicklung des Dorfes zu erzielen. „Wir wollen die Autofahrer der B 54 darauf aufmerksam machen, dass sich hier etwas tut“, sagt Ortsbürgermeister Hubertus Giebeler.
    Mitten durch die Ortsgemeinde Irmtraut führt die stark befahrene Bundesstraße B 54. Mit der touristischen Serviceinitiative wird versucht, daraus einen Vorteil für die weitere Entwicklung des Dorfes zu erzielen. „Wir wollen die Autofahrer der B 54 darauf aufmerksam machen, dass sich hier etwas tut“, sagt Ortsbürgermeister Hubertus Giebeler.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    Irmtraut - Damit Irmtraut auch in Zukunft ein lebenswertes Dorf bleibt, hat die Ortsgemeinde vor einem Jahr eine touristische Serviceinitiative gestartet. Ziel ist, eine gute Versorgung in einer attraktiven Gemeinde sicherzustellen und neue Märkte im Tourismus zu erschließen. Jetzt wurden die Einwohner, Gewerbetreibende und weitere Interessierte bei einer Informationsveranstaltung in der Carl-Lefknecht-Halle über die Ergebnisse und weiteren Schritte informiert. Das Gesamtkonzept mit einem umfassenden Maßnahmenprogramm und Handlungsempfehlungen für öffentliche und private Projekte wurde durch Claudia Redlin und Claudia Renz (Umwelt-Plan Redlin, Dreikirchen) vorgestellt.

    Vorausgegangen waren zahlreiche Arbeitstreffen in verschiedenen Arbeitskreisen (Dorf, Gewerbe, Gemeinderat), Erhebungen (beispielsweise zum Gebäudeleerstand, zur demografischen Entwicklung oder zum Radwegenetz). Wie Ortsbürgermeister Alfons Giebeler erklärte, soll das Entwicklungskonzept von der Kreisverwaltung als Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts anerkannt werden.

    Ausgangspunkt der Überlegungen war eine genaue Bestandsanalyse. Die Ortsgemeinde Irmtraut weist die Charaktereigenschaften eines typischen Transitdorfes auf. Die Ortslage wird durch die stark befahrene Bundesstraße B 54, eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen den Autobahnen A 45 und A 3, zerschnitten. Doch wo Schatten ist, scheint auch die Sonne: Mit dem Entwicklungskonzept wird versucht, aus eben diesen Gegebenheiten Kapital zu schlagen. Die mit täglich 6000 Fahrzeugen frequentierte Ortsdurchfahrt ist auch eine Chance, denn über die Bundesstraße kommen viele Menschen durch Irmtraut und könnten daher auch attraktive Angebote vor Ort nutzen.

    Originelle Ortseingangsschilder werden künftig die Durchfahrenden nicht nur begrüßen, sondern auch zum Anhalten einladen. Ein Wegleitesystem soll auf touristische Ziele hinweisen, bewusst will die Gemeinde zudem mit dem Motto „Irmtraut – ein Tor zum Westerwaldsteig“ für sich werben. Der Ausbau des Rad- und Wanderwegenetz und die Herstellung eines offiziellen Zuweges zum Westerwald-Steig werden als Möglichkeiten gesehen, um die touristischen Potenziale wirtschaftlich zu nutzen.

    Mit identitätsstiftenden Hinweise sollen demnächst die Betriebe im Umfeld der B54 auf sich aufmerksam machen. Geplant ist auch, einen multifunktionalen Parkplatz an der Bundesstraße zu errichten. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Einrichtung eines Dorfladens in der Gaststätte "Bei Nohschmitz". Dabei wird der Dorfladen auch als ein Ort der Kommunikation betrachtet, der zu einem zentralen Anlaufpunkt werden könnte. Neue Ideen gibt es zudem für die Gastronomie, um eine ansprechende Außenwirkung zu erzielen.

    Weitere Ergebnisse der gemeinsamen „Zukunftswerkstatt“ sind unter anderem das Vorhaben, einen Wohnmobilstellplatz in Irmtraut zu schaffen, wozu es bereits zwei mögliche Standorte gibt. Gezielt sollen auch Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden, womit der steigenden Nachfrage von Kurzurlaubern Rechnung getragen wird.

    Bei der Informationsveranstaltung wurde vor allem deutlich, dass es die Irmtrauter selbst sind, die die aufgezeigten Ideen und Projekte in die Hand nehmen müssen. So ist ein geschicktes Dorfmarketing erforderlich, um die Gemeinde ins rechte Bild zu rücken. Neben Werbemaßnahmen bestehen weitere Aufgaben vor allem in der Vermarktung und im Umgang mit leer stehenden oder gar maroden Gebäuden. Dabei ist eine Bauberatung ganz wichtig, sind sich Redlin und Giebeler einig.

    Als weitere Schritte sind nun geplant: Für den Dorfladen wurden der Bau- und ein Förderantrag gestellt. Die Gewerbetreibenden werden sich demnächst über die genaue Ausgestaltung einer Werbekampagne zusammen setzen.  Die Ortsgemeinde wird sich um eine zeitnahe Schaffung der offiziellen Anbindung an den Westerwald-Steig mit Info-Point in der Ortsmitte kümmern. Außerdem wird bis zum Frühjahr 2012 mit der Beschilderung des überörtlichen ausgewiesenen Radwegenetzes begonnen. Irmtraut ist in dieses Radwegekonzept eingebunden. 

    Von unserer Mitarbeiterin Angela Baumeier

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