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    MontabaurICE soll öfter anPoDös Bahnhof Stopp einlegen

    "Herzlich willkommen zur Jubiläums-Sonderfahrt zehn Jahre ICE-Bahnhof Montabaur auf Schloss Montabaur. Unser Fahrplan heute: Rückblick und Zukunft des Erfolgsmodells ICE-Bahnhof." Schon die "Bahnsteig-Ansage" zum Geburtstagsfest machte deutlich, dass das einst heftig umstrittene und sogar durch den Kakao gezogene Projekt zu dem Erfolgsmodell in der ganzen Region geworden ist.

    Landes- und Kreispolitiker, Bürgermeister und Tunnelpatinnen dankten bei der Festveranstaltung zum zehnten Geburtstag des ICE-Bahnhofs Montabaur zusammen mit den vielen ins Schloss gekommenen Gästen den täglich in Montabaur ein- oder aussteigenden Bahnreisenden für ihre Treue.
Foto: Markus Müller
    Landes- und Kreispolitiker, Bürgermeister und Tunnelpatinnen dankten bei der Festveranstaltung zum zehnten Geburtstag des ICE-Bahnhofs Montabaur zusammen mit den vielen ins Schloss gekommenen Gästen den täglich in Montabaur ein- oder aussteigenden Bahnreisenden für ihre Treue.
    Foto: Markus Müller

    Darauf ausruhen will sich aber keiner der Beteiligten, sondern für weitere attraktive und noch häufigere Verbindungen an PoDös Bahnhof (in Anspielung an den "Vater" des Projekts, Montabaurs Ex-Bürgermeister Paul Possel-Dölken) einsetzen.

    Auf den Punkt brachte das gleich bei der Begrüßung Schlossherr Axel Kehl, Vorstandsvorsitzender der Akademie Deutscher Genossenschaften: "Dass wir und unsere Kunden die Flughäfen in Frankfurt und Köln/Bonn mit dem ICE in 20 Minuten erreichen können, war ganz entscheidend für unsere großen Investitionen in den Standort und damit in den Bau des Kongresszentrums." Kehl ist aber noch nicht zufrieden: "Wir brauchen den stündlichen Halt in Richtung Frankfurt." Dass er mit dieser Forderung nicht allein steht, zeigte der große Applaus des Publikums, in dem viele frühere und heutige Akteure des ICE-Projektes saßen, vom Ortsbürgermeister bis zu Vertretern der Landesregierung.

    Die frühere Westerwälder Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt (CDU) und Kämpferin für die Beteiligung von Firmen der Region an Strecke und Bahnhof, ging weiter: "Jeder ICE muss in Montabaur halten!" Nicht ganz so weit ging der ehemalige Mainzer Wirtschafts- und Verkehrsminister Hans-Arthur Bauckhage, machte sich aber für einen engen Takt stark.

    Die Bedeutung des ICE-Bahnhofs für Montabaur und die Kreisstadt stelle heute niemand mehr infrage, freute sich Landrat Achim Schwickert: "Aber am Erfolg muss man arbeiten." Gerade wegen der Anbindung an die Region sei deshalb der weitere Ausbau der Bundesstraße 255 ein Riesenthema, und auch die Einrichtung weiterer Parkplätze (1000 gibt es am Bahnhof) werde schon bald akut, besonders im Hinblick auf das projektierte Factory Outlet Center. Christoph Heuchemer, Unternehmer aus dem Rhein-Lahn-Kreis, langjähriger Unterstützer der Regional-Marketing-Initiative ICE und IHK-Vizepräsident, hatte von Anfang an die Bedeutung des Bahnhofs für die Region erkannt und ist heute sicher, dass der ICE-Halt auch dem Nachbarkreis wirtschaftlich viel bringt. Koblenz sei etwas aus den Augen geraten, die Stadt sollte man wieder mehr in den Blick nehmen, warb Ex-Landrat Peter Paul Weinert.

    Dass der ICE-Bahnhof eine ideale Eintrittpforte in den geografischen Westerwald ist, hat auch Jens Geimer von der Westerwald-Brauerei in Hachenburg erkannt. "Deshalb werben wir dort seit Jahren mit dem Slogan: Heimkommen ist schön." Dass der ICE-Bahnhof aber auch unmittelbare Auswirkungen auf heimische Unternehmen hat, machten Winfried Heibel (Schütz/ Selters) und Markus Stendebach (Montabaur) deutlich. Dass sich die Moderatoren des Abends, Richard Hover (IHK) und Wilfried Noll (Wirtschaftsförderung), für den Bahnhof Montabaur engagieren, wurde mehr als deutlich.

    Die Wissenschaftler Gabriel Ahlfeldt und Arne Feddersen zeigten in ihrem Fachvortrag auf, dass die Entscheidung für den ICE-Bahnhof in Montabaur nicht nur eine kluge Entscheidung war, sondern eine, die das nördliche Rheinland-Pfalz gestärkt, die Wirtschaftskraft deutlich beeinflusst hat und beispielhaft für andere Regionen sein kann.

    "Wir können stolz sein, was es hier in Montabaur alles so gibt", schlug Bürgermeister Edmund Schaaf den Bogen von der Region über den ICE-Bahnhof in sein direktes Umfeld. "Daran arbeiten wir und nutzen unsere Chancen."

    Von unserem Redakteur Markus Müller

    Zum Jubiläum: Montabaur fordert stündlichen ICE-HaltKommentar: Mit den Füßen für Halt stimmenWegen Bahnhof wollen die Menschen in Montabaur wohnen
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