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    MontabaurHeinrich-Roth-Schule und Firma Hapack sind jetzt Partner

    Die Montabaurer Heinrich-Roth-Schule und die Elgendorfer Firma Hapack sind seit gestern offiziell Kooperationspartner. In den Büroräumen des Logistik- und Verpackungsspezialisten unterzeichneten Vertreter des Unternehmens und der Bildungseinrichtung eine Patenschaftsurkunde der Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK). Damit dokumentieren beide Seiten ihr Vorhaben, künftig noch enger zusammenzuarbeiten. So wollen Hapack und die Realschule plus unter anderem ein gemeinsames Projekt zur Gestaltung der Lernwerkstatt im Schulgebäude organisieren.

    In den Räumen der Firma Hapack in Elgendorf besiegelten Stephan Szasz (2. von links) und Martin Schmidt (3. von links) die Kooperationsvereinbarung der Firma mit der Montabaurer Heinrich-Roth-Schule.
Foto: Thorsten Ferdinand
    In den Räumen der Firma Hapack in Elgendorf besiegelten Stephan Szasz (2. von links) und Martin Schmidt (3. von links) die Kooperationsvereinbarung der Firma mit der Montabaurer Heinrich-Roth-Schule.
    Foto: Thorsten Ferdinand - tf

    Montabaur - Die Montabaurer Heinrich-Roth-Schule und die Elgendorfer Firma Hapack sind seit gestern offiziell Kooperationspartner.

    In den Büroräumen des Logistik- und Verpackungsspezialisten unterzeichneten Vertreter des Unternehmens und der Bildungseinrichtung eine Patenschaftsurkunde der Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK). Damit dokumentieren beide Seiten ihr Vorhaben, künftig noch enger zusammenzuarbeiten. So wollen Hapack und die Realschule plus unter anderem ein gemeinsames Projekt zur Gestaltung der Lernwerkstatt im Schulgebäude organisieren.

    Jugendliche der Jahrgangsstufen 8 und 9 sollen dabei unter Anleitung von Fachkräften aus der Praxis zum Beispiel Computertische und Regalsysteme für ihren Arbeitsraum herstellen. Daneben zählen Unternehmenspräsentationen im Unterricht und Betriebsführungen zu den geplanten Aktivitäten. Für beide Seiten ist es die erste Patenschaft dieser Art.

    Weil es inzwischen immer weniger Schüler gibt, ist der Wettbewerb um gute Auszubildende härter geworden. Das Interesse der Wirtschaft an einer engeren Kooperation mit den Bildungseinrichtungen hat deshalb zugenommen. Für die Schulen sind Kooperationen ohnehin lohnend: Einen guten Übergang von der Schule ins Berufsleben zu erreichen, ist das Ziel. "Das muss der Maßstab sein, an dem wir uns messen lassen", betonte Schulleiter Karl Jung. "Eine solche Kooperation ist für uns ein Leuchtturmprojekt." Durch Partner in der Wirtschaft können nicht zuletzt auch Projekte leichter finanziert werden.

    Die Zusammenarbeit mit Hapack ist seit einigen Jahren gewachsen. Betriebsleiter Martin Schmidt und der pädagogische Koordinator der Heinrich-Roth-Schule, Stephan Szasz, haben bereits wechselseitig gute Erfahrungen miteinander gemacht. Wie wichtig das Thema inzwischen für die Industrie ist, machte Hapack-Geschäftsführer Joachim Hasdenteufel deutlich. In seinem mittelständischen Betrieb gibt es derzeit sieben Azubis, was einer Quote von 15 Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht. "Die Betriebe müssen sich beim Thema Nachwuchs nach der Decke strecken", erklärte Hasdenteufel. Vor allem in den handwerklichen Berufen wie zum Beispiel Holzmechaniker ist die Suche nach geeigneten Lehrlingen eine Herkulesaufgabe. Die Anforderungen des Berufs würden von vielen jungen Menschen unterschätzt, sagte der Geschäftsführer. Vor allem mathematisch müssen die jungen Leute fit sein, da bei der Anfertigung von Spezialverpackungen für große Industriegüter komplexe Berechnungen durchzuführen sind. Die Ausbildung der Nachwuchskräfte sei ein langwieriger Prozess, erklärte Hasdenteufel. Seine Firma könne Lücken in der Regel nicht kurzfristig schließen. Umso wichtiger sei für Hapack der regelmäßige Kontakt zur Schule.

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

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