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    SeckGroße Typisierungsaktion "„Hilfe für Heinz und andere" läuft an

    Mit einem besonderen Anliegen wendet sich Johannes Jung, Ortsbürgermeister von Seck, an alle Bürger, Vereine, Gruppen und Unternehmen im Gebiet der Verbandsgemeinde Rennerod und in den anderen Verbandsgemeinden. „Ihre Hilfe wird dringend benötigt. Heinz Schlicht (61), Bürger der Gemeinde Seck, leidet an einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems und benötigt dringend eine Stammzellenspende. Bislang wurde kein passender Spender für ihn gefunden. Deshalb findet unter der Schirmherrschaft von Werner Daum, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, und Ortsbürgermeister Johannes Jung am Samstag, 10. November, von 10 bis 16 Uhr eine Registrierungsaktion in der Westerwaldhalle in Rennerod statt.

    Heinz Schlicht aus Seck leidet an einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems und benötigt dringend eine Stammzellenspende.
    Heinz Schlicht aus Seck leidet an einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems und benötigt dringend eine Stammzellenspende.

    Seck - Mit einem besonderen Anliegen wendet sich Johannes Jung, Ortsbürgermeister von Seck, an alle Bürger, Vereine, Gruppen und Unternehmen im Gebiet der Verbandsgemeinde Rennerod und in den anderen Verbandsgemeinden. „Ihre Hilfe wird dringend benötigt. Heinz Schlicht (61), Bürger der Gemeinde Seck, leidet an einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems und benötigt dringend eine Stammzellenspende. Bislang wurde kein passender Spender für ihn gefunden. Deshalb findet unter der Schirmherrschaft von Werner Daum, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, und Ortsbürgermeister Johannes Jung am Samstag, 10. November, von 10 bis 16 Uhr eine Registrierungsaktion in der Westerwaldhalle in Rennerod statt.

    Eine Initiativgruppe, bestehend aus den beiden im Gemeinderat vertretenen Wählergruppen, der Ortsgemeindeverwaltung und des Musikvereins Seck, veranstaltet gemeinsam und unter fachlicher Aufsicht der DKMS (Deutschen Knochenmarkspenderdatei) diese Aktion. Sie steht unter dem Motto "„Hilfe für Heinz und andere". „Jeder Einzelne, der sich in die Datei aufnehmen lässt, kann vielleicht ein Leben retten. "Im Gebiet der Verbandsgemeinde Rennerod sind weitere Fälle mit vergleichbarem Krankheitsbild bekannt. Auch diesen Menschen kann die Aktion helfen. Machen Sie also mit", appelliert der Initiativkreis.

    DKMS-Spender können alle Menschen werden, die zwischen 18 und 55 Jahre alt und in guter körperlicher Verfassung sind. Bei der Blutentnahme werden lediglich 5 Milliliter Blut entnommen, 5 Milliliter, die Leben retten können. Die Registrierung eines potentiellen Stammzellenspenders kostet 50 Euro. Deshalb benötigt die Initiative dringend Geldspenden, damit die Aktion erfolgreich werden kann. „"Nur, wenn wir im Vorfeld genügend Spenden zusammenbekommen, kann die Typisierung von der DKMS durchgeführt werden", verdeutlicht Jung und erläutert: Die Bestimmung der Gewebemerkmale ist eine sehr aufwendige und damit teure Laboruntersuchung. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht. Nach einer anfänglichen Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit und die Deutsche Krebshilfe ist die DKMS seit Ende 1994 für den Ausbau der Datei finanziell auf sich gestellt. Die Spenderneugewinnung wird seitdem über Privat- und Firmenspenden finanziert. Häufig werden die Kosten von den Spendern selbst getragen, doch nicht allen ist dies möglich. Jeder Euro, der an die DKMS gespendet wird, trägt dazu bei, die Überlebenschancen für Patienten zu verbessern.

    Momentan laufen die Vorbereitungen für die Aktion bei der Initiativgruppe auf Hochtouren. Als die Erkrankung von Heinz Schlicht bekannt wurde, erkundigte sich Gemeinderatsmitglied Iris Striedter bei der DKMS, welche Hilfe möglich ist. „Wir wollen jede Möglichkeit nutzen, um viele Menschen zu erreichen. "Wir brauchen ihre Unterstützung – sei es durch Geldspenden
    oder/und die Bereitschaft, sich typisieren zu lassen", betont sie (Telefon 02664/5466).

    Von unserer Reporterin Angela Baumeier 

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