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  • Bushaltestelle ist neu gestaltet

    Winnen. Der Dorfplatz von Winnen hat ein neues, schmuckes Gesicht bekommen. Im zeitigen Frühjahr wurde mit den Planungen begonnen, im Sommer war Baubeginn. Nun hat das rund 250 Quadratmeter große Areal Ecke Westerburger Straße/Kirchstraße ein schönes Aussehen erhalten.

    Winnens Ortsbürgermeister Jürgen Simon freut sich über die gelungene Neugestaltung der alten Bushaltestelle an der Ecke Westerburger Straße/Kirchstraße. Bis auf wenige Arbeiten ist das Vorhaben bereits realisiert.
    Winnens Ortsbürgermeister Jürgen Simon freut sich über die gelungene Neugestaltung der alten Bushaltestelle an der Ecke Westerburger Straße/Kirchstraße. Bis auf wenige Arbeiten ist das Vorhaben bereits realisiert.
    Foto: Angela Baumeier

    Von unserer Reporterin Angela Baumeier

    "Unser ehrgeiziges Ziel war es", sagt Ortsbürgermeister Jürgen Simon, "dabei ein Kostenlimit von 20 000 Euro nicht zu überschreiten." Das gelang mithilfe von ortsansässigen Sponsoren: Das Mobiliar (Sitzbänke und Waldsofa) wurden von der Firma Ferger Metallbau gesponsert, die Bepflanzung von der Firma Schmidt Malerwerkstätte.

    Jürgen Simon berichtet von der früheren Geschichte dieses Platzes: Unter ihm verborgen fließt der Keilbach. Als Anfang der 1970er-Jahre die L 300 gebaut wurde, wurde der Bach verrohrt. Auf dem Gelände wurde die Bushaltestelle errichtet. Im Zuge der Neugestaltung des Dorfgemeinschaftshauses wurde diese an das DGH verlegt. Damit wurde auch das Bushäuschen an alter Stelle überflüssig und vor zwei Jahren abgerissen.

    Der Ortsgemeinderat entschied sich, den Platz umzugestalten, da er in seinem bisherigen Aussehen das Ortsbild störte. Eine regionale Fachfirma bekam den Auftrag zur Neugestaltung. "Unsere Vorgabe war, dass dabei Material aus der heimischen Umgebung verwendet und dass die gesamte Anlage pflegeleicht werden sollte", erläutert Simon. So kamen Basaltpflaster, Kalksandsteine und Holz zum Einsatz. Gepflanzt wurden keine Hecken, auch Rasen gibt es nicht, stattdessen wurden immergrüne, pflegeleichte Pflanzen ausgesucht.

    Der Zugang zum Platz ist mit zwei Basaltsäulen begrenzt, die wieder verwendet wurden. Erhalten geblieben ist auch der Brunnen, der seit den 1970er-Jahren dort steht. "Er bekommt noch eine Abdeckung aus Edelstahl", erläutert Simon.

    Als ein Angebot nicht nur für die Winner, sondern auch für Wanderer wurden Bank-Tisch-Gruppen aufgestellt und ein Waldsofa (eine hölzerne Sitzliege) platziert. "Es gibt viele Wanderer, die vom Westerwaldsteig abzweigen oder auch vom Wiesensee aus ihre Tour starten und dann hier vorbeikommen", begründet der Ortschef.

    Von den Sitzflächen aus bilden anthrazitfarbene Naturstein-Schrittplatten den Weg zu dem Brunnen. Findlinge aus dem heimischen Wald sind dekorativ verwendet, und ein Hingucker ist auch das Großgras. Geplant ist, dass der Platz noch einen Sichtschutzzaun zum Nachbargrundstück erhält. Wenn im kommenden Jahr alle Arbeiten erledigt sind, soll er offiziell eingeweiht werden. Der Ortsbürgermeister könnte sich vorstellen, dass das mit einem Gottesdienst und Frühschoppen verbunden wird.

    Zur Verschönerung des Ortsbildes wurde in Winnen zeitgleich mit der Neugestaltung der ehemaligen Bushaltestelle noch ein anderes Projekt verwirklicht. Die Pflanzbeete in den verkehrsberuhigten Bereichen des Ortes wurden ausgeräumt, mit Mulchfolien und Hackschnitzeln ausgelegt. Auch sie bedürfen nun keines großen Pflegeaufwandes mehr.

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