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  • Junge Montabaurer Forscher räumen Preise ab

    Montabaur – Mit insgesamt acht Projekten haben sich Schüler des Montabaurer Mons-Tabor-Gymnasiums an den Regionalwettbewerben von „Jugend forscht“ beteiligt. Die Jugendlichen konnten dabei gleich mehrere gute Ergebnisse erzielen. Am besten lief es für Jan-Niklas Kohlhaas (18) und Anton Klersy (14), die in ihren Fachbereichen den ersten Platz belegten und damit den Sprung in den Landeswettbewerb geschafft haben. Über ihre Erfolge freuen sich auch die Initiatoren der naturwissenschaftlichen AG, Martin Zimmermann und Dominik Höhn, sowie der kommissarische Schulleiter Armin Pleiss.

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    Schüler und Lehrer des Montabaurer Mons-Tabor-Gymnasiums freuen sich über die Erfolge bei „Jugend forscht“. Jan-Niklas Kohlhaas (Mitte) und Anton Klersy (rechts) haben sich für den Landesentscheid qualifiziert.
    Schüler und Lehrer des Montabaurer Mons-Tabor-Gymnasiums freuen sich über die Erfolge bei „Jugend forscht“. Jan-Niklas Kohlhaas (Mitte) und Anton Klersy (rechts) haben sich für den Landesentscheid qualifiziert.
    Foto: TF

    Als leidenschaftlicher Radfahrer befasste sich Jan-Niklas Kohlhaas mit der Entwicklung eines LED-Felgenlichts. Das computergestützte Beleuchtungssystem seines Rads reagiert aktiv auf das Verhalten des Fahrers – unter anderem verändert sich die Farbe der Beleuchtung, sobald das Fahrrad stehen bleibt. Mit seinem Projekt gewann der Abiturient den ersten Preis im Bereich Technik beim Entscheid in Koblenz. Die Jury würdigte damit unter anderem die Verbesserung der passiven Sicherheit des Radfahrers bei Dunkelheit durch ein sehr gut sichtbares Beleuchtungssystem.

    Auch Anton Klersy (9e) erntete beim Entscheid in Remagen großes Lob für sein Chemieprojekt im Wettbewerb „Schüler experimentieren“. Der Jugendliche untersuchte die Energiebilanz verschiedener Kraftstoffe mithilfe eines selbst gebauten Messgeräts. Dabei fand er unter anderem heraus, dass E10-Benzin beim Verbrennen zwar auf den ersten Blick weniger giftige Schadstoffe produziert als herkömmlicher Super-Treibstoff. Dieser vermeintliche Vorteil wird jedoch durch höheren Verbrauch wieder zunichte gemacht. Seine Arbeit wurde mit dem ersten Platz und einem Sonderpreis für erneuerbare Energien gewürdigt.

    Einen zweiten Platz in Physik beim Entscheid in Neuwied sicherte sich Lukas Müller (Jahrgangsstufe 13). Der Abiturient verglich in seiner Facharbeit verschiedene Möglichkeiten, einen leeren Akku ohne Stromzufuhr wieder aufzuladen, unter anderem mittels Fahrraddynamo und mithilfe mobiler Solarzellen – schließlich werden moderne Handys heute vielfach auch als Navigationsgeräte beim Radfahren oder Wandern genutzt.

    Auch Marvin Müller und Jonas Theis (beide 10b) konnten sich in Neuwied einen zweiten Platz sichern. In ihrem Experiment im Bereich Biologie untersuchten sie, an welchen Merkmalen sich sogenannte Alpha- und Omega-Tiere in einer Gruppe erkennen lassen. Dabei spielten Gestik, Mimik und Körperbau entscheidende Rollen, aber auch schulische Leistungen, Körpergröße und Kleidungsstil waren Einflussfaktoren. Aus dem Bereich Mathematik/Informatik stammt die Arbeit von Jascha Reitz und Tobias Goerke (beide Jahrgangsstufe 13), die in Remagen mit einem dritten Platz ausgezeichnet wurde. Sie untersuchten mithilfe eines Rechenprogramms den Einfluss von Glück auf den Ausgang eines Pokerspiels. Letztlich stellten sie dabei fest, dass nach einer ausreichend großen Anzahl von Spielen Strategie und Können einen wesentlich größeren Einfluss auf den Erfolg haben. Ihr Projekt wurde mit dem Sonderpreis für die beste interdisziplinäre Arbeit ausgezeichnet.

    Ausgesprochen anwendungsorientiert forschten auch Jan Hebgen, Christian Kauth und Sebastian Püsch (alle 10f), deren Arbeit mit einem Buchpreis belohnt wurde. Die drei jungen Männer befassten sich mit dem Einfluss verschiedener Ernährungsformen auf das Haarwachstum. Dabei wirkten sich zum Beispiel Süßigkeiten nicht negativ aus. Über Experimentiersets als Preis konnten sich schließlich Florian Raab (6c) sowie Nina Gemmer (10a) und Lisa Heuser (10b) freuen. Florian verglich die Eignung verschiedener Flüssigkeiten zur Nutzung von Erdwärme. Die beiden jungen Frauen untersuchten, auf welchen Wegen Getränken schnell die Kohlensäure entzogen werden kann. Ihre Arbeiten wurden beim Entscheid in Neuwied präsentiert. Ein Video vom LED-Felgenlicht gibt es unter www.ku-rz.de/bikelight

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

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