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  • Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Westerwald geht weiter

    Westerwaldkreis. Die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, nach Möglichkeit keine neuen Straßen mehr zu bauen, hemmt nach Auffassung von Gabi Wieland (Montabaur) die Entwicklung der Region.

    Die Arbeiten an der Ortsumgehung Niederahr sind auf der Zielgeraden. Das Projekt B 255 zählt zu den aufwendigsten Straßenbaumaßnahmen der Region in den vergangenen Jahren.
    Die Arbeiten an der Ortsumgehung Niederahr sind auf der Zielgeraden. Das Projekt B 255 zählt zu den aufwendigsten Straßenbaumaßnahmen der Region in den vergangenen Jahren.
    Foto: Nitz Fotografie

    Von unserem Redakteur

    Thorsten Ferdinand

    Mehr Geld für die Infrastruktur lautet eine zentrale Forderung der Westerwälder CDU im Landtagswahlkampf. Gabi Wielands Parteifreund Ralf Seekatz (Westerburg) wird nicht müde, den weiteren Ausbau der Bundesstraße 255 ab Langenhahn und der B 414 bei Kirburg zu verlangen. Doch auch die Vertreter der SPD betonen die Bedeutung einer guten Infrastruktur: Tanja Machalet (Meudt) nennt die Unterstützung der Kommunen bei der Erarbeitung eines Verkehrskonzepts für den Montabaurer ICE-Bahnhof als eines ihrer politischen Ziele. Hendrik Hering (Hachenburg) will sich ebenfalls für den Ausbau der Bundesstraßen 8, 255 und 414 einsetzen.

    Kurz vor der Landtagswahl gibt die WZ einen Überblick über die wichtigsten Straßenbauprojekte im Westerwald, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden. Außerdem werden die wichtigsten Maßnahmen genannt, die bereits in Planung sind.

    Abgeschlossene Projekte: In den vergangenen Jahren wurden im Westerwald mehrere Umgehungsstraßen gebaut. Zwischen Koblenz und Montabaur kommt der Berufsverkehr dank der Umgehung Neuhäusel (B 49) nun zügiger voran. Die Umgehung Mogendorf (L 307) hat den Verkehrsfluss zwischen der A 3 und dem nordwestlichen Kreisteil verbessert. Fertiggestellt wurden in den vergangenen Jahren auch die Umgehungsstraßen für die Gemeinden Höhr-Grenzhausen (L 310) und Bad Marienberg (L 293). Der dreispurige Ausbau der B 414 zwischen Nistertal und Kirburg wurde ebenfalls realisiert. Kurz vor dem Abschluss stehen der Ausbau der L 300 zwischen Westerburg und Guckheim sowie die neue B 255 zur Umgehung der Ortsgemeinden Niederahr, Oberahr und Ettinghausen. Im Bereich Hahn am See (B 8) ist das Projekt bereits abgeschlossen. Als bedeutsame Maßnahme nennt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez die abgeschlossene Sanierung der L 292 zwischen der B 8 und Steinebach an der Wied.

    Zeitnah geplante Projekte: Auch in den Jahren 2016 und 2017 stehen wieder einige Maßnahmen an. In zwei Bauabschnitten soll der Verkehrsfluss rund um den Montabaurer ICE-Bahnhof verbessert werden. Ein Umbau des Knotenpunktes an der Abzweigung der B 255 zur A 3 ist in Vorbereitung. In Ransbach-Baumbach wird die L 307 saniert, im Hachenburger Stadtteil Altstadt steht die Erneuerung der L 292 ab. Im Laufe des Jahres wird zudem die L 294 zwischen Hergenroth und Westerburg ausgebaut. Die Sanierung der B 8 bei Freilingen steht in diesem Jahr ebenso an wie die Reparatur der L 326 zwischen Untershausen und Daubach. Darüber hinaus kündigt der LBM den zeitnahen Ausbau der L 295 bei Stockhausen sowie zwischen Emmerichenhain und Niederroßbach an. Dort wird auch ein neuer Radweg angelegt. Der exakte Termin für das Projekt L 306/Kreisel bei Marienrachdorf steht noch nicht fest.

    Mittelfristige Projekte: Einige Großprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur im Westerwald werfen ihre Schatten bereits voraus. So ist unter anderem der oftmals geforderte Ausbau der B 414 zwischen Kirburg und der Landesgrenze zu Hessen in Vorbereitung. Laut LBM wird mit vier Bauabschnitten geplant. Begonnen wird nach aktuellem Stand im Jahr 2018. Im gleichen Jahr soll auch der dreistreifige Ausbau der B 414 zwischen Nister und Hachenburg starten. Dort sind zwei Bauabschnitte in Planung. Vorbereitet wird zudem der ebenfalls dreistreifige Ausbau der B 255 ab dem Hahner Stock bis hinter Obersayn. Der Neubau der B 54 (Ortsumgehung Rennerod) ist noch in der Vorbereitungsphase. Wann genau diese Maßnahme beginnt, hat der LBM noch nicht mitgeteilt.

    Langfristige Projekte: Mehrere häufig geforderte Projekte sind für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans angemeldet worden. Langfristig sollen demnach die Ortsumgehungen Kirburg und Nister-Möhrendorf (B 414) sowie die Umgehungen von Waldmühlen (B 54), Rothenbach und Langenhahn (B 255) realisiert werden. Der Bund hat aber noch nicht darüber entschieden, wie dringend diese Projekte sind. Mit einem Ergebnis der Bewertung ist im Laufe des Jahres zu rechnen. In Planung für eine langfristige Umsetzung ist nicht zuletzt die Ortsumgehung von Nentershausen (L 318).

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