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  • Weihnachtsmarkt in Rommerdorf: Zils übergibt Organisation

    Heimbach-Weis. In Heimbach-Weis naht das Ende einer Ära – aber das ganz langsam und geordnet: Adolf Zils (76) will nach 27 Jahren an der Spitze der Bürgergemeinschaft „Pro Heimbach-Weis“ auf Sicht in die zweite Reihe treten.

    Foto: Ulf Steffenfauseweh

    Von unserem Redakteur Ulf Steffenfauseweh

    Mit Sascha Fiedler arbeitet Zils bereits einen Nachfolger für den Vorsitz ein. Mit dem heute 45-Jährigen soll dann ein echter Generationswechsel vollzogen werden. Doch das ist erst Schritt Nummer zwei.

    Zunächst einmal gibt Zils die Organisation des beliebten Weihnachtsmarkts in der Abtei Rommersdorf in neue Hände: Die neunte Auflage stellt in diesem Jahr Norbert Poveleit (68) auf die Beine. Und der will ganz klar auf Kontinuität setzen.

    „Organisieren hat mir immer Spaß gemacht“, sagt der Heimbach-Weiser, der dem Vorstand der Bürgergemeinschaft schon länger als Kassierer angehört. Seit 50 Jahren, so erzählt er, hat er die Treffen seiner damaligen Schulklasse organisiert, und auch wenn die neue Aufgabe ungleich größer ist: Poveleit weiß, worauf er sich einlässt. „Ein paar Kilometer muss man schon machen“, sagt er, der 2011 bereits den Weihnachtsmarkt mitorganisiert hat, und der auch dieses Mal ein starkes Team an seiner Seite hat – inklusive Adolf Zils: „Herzblut ist ja noch da. Ich möchte nur die Verantwortung in andere Hände legen und bin froh, dass es Leute gibt, bei denen ich völlig sicher bin, dass sie es auch allein organisieren können“, sagt der 76-Jährige, der im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen passen musste. In der Folge fiel der Markt erstmals aus.

    Bis dahin hatte die Veranstaltung immer im zweijährigen Rhythmus stattgefunden. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Bürgergemeinschaft hatte Zils sie 1999 federführend initiiert und insgesamt acht Mal auf die Beine gestellt.

    Von Anfang an hatte der zweitägige Weihnachtsmarkt dabei die Erwartungen der Organisatoren übertroffen. Dank der einmaligen Atmosphäre in der historischen Abtei hatten bereits rund 6000 Menschen die ersten Auflage besucht, ab der Wiederholung 2001 waren immer noch circa 2000 Gäste mehr da, womit die Kapazitätsgrenze auch erreicht war. Der Erfolg brachte für die Bürgergemeinschaft „Pro Heimbach-Weis“, die mittlerweile als vollverantwortlicher Veranstalter auftritt, aber als Kehrseite auch, dass ein detailliertes Sicherheitskonzept ausgearbeitet und umgesetzt werden musste: viel Arbeit, hohe Kosten.

    Eine Ausweitung des Rommersdorfer Weihnachtsmarktes kommt daher auch nicht infrage. Trotzdem wird es in diesem Jahr aber kleinere Änderungen geben. So wird erstmals der komplette englische Garten einbezogen. Hier sollen vor allem die Essens- und Getränkestände zu finden sein. Die Zahl der Aussteller ist zudem ein klein wenig auf 85 verringert worden. „Wir wollten den Hof nicht so voll stellen“, sagt Poveleit und erklärt, dass außerdem die neue, dauerausgestellte Krippe von Helmut Send Platz in der Kirche benötigt.

    Der Weihnachtsmarkt in der ehemaligen Abtei Rommersdorf findet in diesem Jahr am 3. und 4. Dezember statt.

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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