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    LinzStarkregen: Linz arbeitet weiter an Schutzkonzept

    Die Bemühungen der VG Linz, ein Hochwasserschutzkonzept zu erstellen, schreiten voran. „Wir haben dafür die Verbandsgemeinde in drei Bereiche aufgeteilt“, erklärt Verbandsgemeindeverwaltungsmitarbeiter Hans Scholl. Hintergrund: Für die Abwasserbeseitigung sind drei verschiedene Büros zuständig. Eines betreut St. Katharinen, eines Vettelschoß und das dritte die Stadt Linz, Kasbach-Ohlenberg, Leubsdorf und Dattenberg. „Die Büros sind bereits mit einer Bestandsaufnahme beauftragt worden“, sagt Scholl.

    Foto: dpa

    Denn da die Kanalisation bei Starkregen eine wichtige Rolle spielt, soll die Erkenntnis der jeweiligen Büros über Schwachpunkte und Probleme in diesem Bereich in das Hochwasserkonzept einfließen, erläutert der Verbandsgemeindeverwaltungsmitarbeiter. Mittlerweile gab es auch schon Vor-Ort-Treffen, an denen unter anderem die örtlichen Feuerwehren, Bauhöfe und die jeweiligen Ortsbürgermeister beziehungsweise der Linzer Stadtbürgermeister teilgenommen haben. Dabei ging es darum, sich ein Bild von den Problemzonen zu machen. „Es wurden die bekannten Punkte, an denen die Starkregenereignisse 2015 und 2016 Schäden verursacht haben, in Augenschein genommen“, so Scholl.

    Jetzt soll es je eine Bürgerversammlung in den Orten und der Stadt geben, in denen die Büros gemeinsam mit den Bürgern an der Bestandsaufnahme arbeiten. Darüber hinaus werden die Zuhörer auch über die bisherigen Erkenntnisse informiert, erläutert Scholl. „Außerdem unterbreiten die Büros Beispiele für Lösungen der Probleme“, ergänzt er. Allerdings handelt es sich dabei noch nicht um konkrete Maßnahmen oder Pläne. Vielmehr soll zuvor die Kommunikation mit den Bürgern gesucht werden, so Scholl.

    Erst nach der jeweiligen Bürgerversammlung werden Einzelmaßnahmen erarbeitet, die die Kommunen, sobald die finanziellen Mittel vorhanden sind, umsetzen. „Sie werden die Punkte abarbeiten, sobald entsprechende Mittel verfügbar sind“, sagt Scholl.

    Die VG Linz hat sich zur Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzepts nach den jüngsten Unwettern entschieden. In den Haushalt sind dafür 100.000 Euro eingestellt worden (die RZ berichtete).

    Die erste Bürgerversammlung ist für Donnerstag, 29. Juni, im Bürgerhaus in Kasbach-Ohlenberg geplant. Beginn ist um 19 Uhr.

    Von unserer Redakteurin Silke Müller

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