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    NeuwiedSilke Steuer soll Neuwied attraktiver machen

    Neuwied hat eine neue Citymanagerin: Silke Steuer (27) kommt aus Trier und hat am 1. Februar die Nachfolge für den zum Jahresende ausgeschiedenen Jochen Tautges angetreten. Ihre klare Zielvorgabe: Sie soll die Stadt Neuwied attraktiver machen.

    Von unserem Redakteur
    Ulf Steffenfauseweh

    „Die Erwartungshaltung ist durchaus hoch, aber auch realistisch“, sagt Aktionsforumssprecher Franz Becher dazu und ergänzt: „Wunder kann man von einer solchen Funktion nicht erwarten“. In erster Linie, so erzählt er weiter, soll Steuer Kümmererin sein und für alle Menschen in der Innenstadt – nicht nur für die Gewerbetreibenden – ein offenes Ohr haben. Daher habe man bei den Bewerbungen für die Stelle vor allem auf eine hohe Kommunikationsfähigkeit geachtet.

    Und Auswahl gab es reichlich. Wie Becher sagt, lagen insgesamt 36 Bewerbungen vor. Das Aktionsforum entschied sich letztlich für Steuer, weil die studierte Geografin mit Schwerpunkt Raumplanung in den vergangenen beiden Jahren als Projektleiterin für einen freiwilligen Business Improvement District (BID) wertvolle Erfahrungen gesammelt hat. Zur Erklärung: BID's sind Projekte, bei denen Grundeigentümer und Gewerbetreibende gemeinsam versuchen, die Standortqualität zu verbessern und dafür eine Abgabe zahlen.

    „Ich kann meine Erfahrungen aus Trier hier gut einbringen“, ist die 27-Jährige auch selbst überzeugt. Sie spricht von einem „sehr attraktiven Jobangebot“ und einer guten Stimmung in Neuwied. Positiv aufgefallen ist ihr darüber hinaus eine „gute Mischung aus inhabergeführten Geschäften und Filialisten in Neuwied“, berichtet sie und betont auf Nachfrage, dass das Verhältnis in Trier und anderen Städten doch deutlich anders sei. „Da gibt es in den Premiumlagen nur noch Filialen“, weiß sie.

    Gleichzeitig spricht Steuer auch von „großen Herausforderungen“ in Neuwied, vor allem im Bezug auf die Leerstände. Zwar tue sich in der Mittelstraße gerade einiges, so dass dort kaum mehr Leerstände zu verzeichnen sein werden, in den „Nebenlagen“ – also vor allem der Schloss- und der Marktstraße – seien dir Probleme jedoch größer, hat sie beobachtet. „Da müssen wir geeignete Nutzungskonzepte finden“, ist sie sich mit Becher einig.

    Eine weitere Aufgabe der Managerin wird sein, auf das Erscheinungsbild in der City zu achten – von den Aufstellern der Geschäfte über die Sauberkeit bis hin zur Begrünung. Darüber hinaus soll sich Steuer in die Veranstaltungen der Innenstadt einbringen, das Baustellenmarketing in der Marktstraße und beim Deichvorgelände weiterführen und für das Aktionsforum Mitglieder werben.

    Die Citymanagerin will Ansprechpartner sein und freut sich über Anregungen von den Bürgern. Wer sie kontaktieren möchte, kann dies gern tun unter Tel. 02631/951 67 68 und per E-Mail unter citymanager@aktionsforum-neuwied.de

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    Stelle ist Teil des Konzepts "Aktive Stadtzentren"

    Neuwied ist 2009 vom Land als eine der Startergemeinden des Förderprogramms „Aktive Stadtzentren“ ausgewählt worden. Dafür wurde ein Entwicklungs- und Handlungskonzept erstellt, das die Installation eines Citymanagements empfiehlt. Daraufhin wurde 2012 Jochen Tautges eingestellt, dessen Vertrag 2013 um zwei Jahre verlängert wurde. Ende 2015 trennte man sich. Die Stelle ist beim Aktionsforum angesiedelt (weisungsbefugt), das 15 Prozent der Kosten übernimmt. Die restlichen 85 Prozent trägt die öffentliche Hand. ulf

    Neuwied Linz
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