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    NeuwiedRotary-Club verleiht erstmals Kunstpreis

    Die Organisation würdigt im Roentgen-Museum drei junge Künstler für deren innovative Ideen und besondere Leistungen.

    Landrat Rainer Kaul (links) , Rotary-Präsident Uwe Langnickel (2. von links) sowie Museumsleiter Bernd Willscheid (rechts) gratulieren den Preisträgern Josephine Döhr (3. von links), Ute Hartmann (3. von rechts) und Ole Hill (2. von rechts).
    Landrat Rainer Kaul (links) , Rotary-Präsident Uwe Langnickel (2. von links) sowie Museumsleiter Bernd Willscheid (rechts) gratulieren den Preisträgern Josephine Döhr (3. von links), Ute Hartmann (3. von rechts) und Ole Hill (2. von rechts).
    Foto: rsz

    Von unserer Mitarbeiterin
    Regine Siedlaczek

    Es geht darum, eine besondere Leistung zu würdigen, Menschen für ihre zukünftige Arbeit zu motivieren und das individuelle Können auszuzeichnen: Erstmals verlieh der Rotary-Club Neuwied-Andernach in diesem Jahr seinen Kunstförderpreis und zeichnete damit drei Künstler aus, die sich mit ihren Werken, ihren Ideen und ihrem Talent von anderen abheben.

    Rotary-Club-Präsident Uwe Langnickel begrüßte zu diesem besonderen Anlass nicht nur Landrat Rainer Kaul im Roentgen-Museum, sondern auch den Hausherrn und Museumsleiter Bernd Willscheid sowie zahlreiche Vertreter aus den Reihen des Rotary-Clubs. Das Hauptaugenmerk lag allerdings auf den Preisträgern: „Wir wollen die Arbeit der Künstler würdigen, denn eine Würdigung tut einfach gut“, erklärte Langnickel die Idee hinter dem Kunstförderpreis, der künftig alle zwei Jahre verliehen werden soll. „Wir haben uns bei der Auswahl an der Jahresausstellung im Roentgen-Museum orientiert“, sagte Langnickel. Dort werden jedes Jahr ausgewählte Werke von Künstlern aus dem rheinischen Raum gezeigt.

    Aus diesen 75 Werken, eingereicht von 47 Künstlern hat eine Jury aus sechs Personen letztendlich die Preisträger des Kunstförderpreises ausgewählt: „Wir wollen den Fokus auf junge Menschen legen“, berichtete Landnickel von dem einzigen Ausschlusskriterium, bevor er die Preise an die diesjährigen Preisträger übergab. Über den ersten Preis freute sich die Neuwieder Kunststudentin Josephine Döhr, der zweite Preis ging an Sozialpädagogin Dr. Ute Hartmann (Neuwied), und den dritten Preis beanspruchte der Koblenzer Ole Hill für sich.

    „Wir haben ganz fantastische Preisträger gefunden, die durch Intensität, innovative Ideen und Ausdrucksstärke überzeugen“, lobte Langnickel das Werk aller Künstler, die bei einem anschließenden Rundgang durch die Ausstellung im Roentgen-Museum ihre Werke auch persönlich vorstellten. „Ich arbeite viel mit Reduktion, ich mag es aufgeräumt und geordnet“, erklärte Döhr zu ihrem Bild aus der Serie „Warenautomat“. Auf Gesichter hat sich dagegen Ute Hartmann spezialisiert: „Nichts spiegelt so viele Emotionen wie das Gesicht, schon kleinste Veränderungen sind extrem spannend“, sagte Hartmann über ihr ausgestelltes Porträt. Ole Hill dagegen setzte bei seinem ausgestellten Werk auf eine scheinbar stereotype Darstellung von Personen: „Auf den ersten Blick sehen sie gleich aus, unterscheiden sich dann aber doch in feinen Nuancen“, merkt Hill an.

    „Wir sind sehr stolz, in diesem Jahr so talentierte Preisträger auszeichnen zu können“, betonte Langnickel. Schließlich gebe es keine größere Motivation für einen Künstler als die Würdigung seiner Arbeit.

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