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  • Richtfest Am Franziskus-Krankenhaus werden 4,8 Millionen Euro investiert - Eröffnung Ende 2017

    Richtfest in Linz: Neue Intensivstation entsteht am Franziskus-Krankenhaus

    Linz. Grund zur Freude in Linz: Das Richtfest der neuen Intensivstation markiert einen wichtigen Schritt hin zur weiteren Modernisierung des Franziskus-Krankenhauses am Linzer Standort des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen. Das stellte auch Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler fest, die der Einladung zum Richtfest, „sehr gerne“, wie sie sagte, gefolgt ist.

    Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (2. von rechts) war der Einladung zum Richtfest nach Linz gefolgt.  Foto: Sabine Nitsch
    Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (2. von rechts) war der Einladung zum Richtfest nach Linz gefolgt.
    Foto: Sabine Nitsch

    Schließlich konnte sie darauf verweisen, dass das Land die Maßnahme, die Baukosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro verschlingt, mit 3,6 Millionen Euro fördert. Und sie hatte noch eine gute Nachricht dabei. „Auch Landesmittel für die Sanierung des OP-Saals stehen bereit, wenn sie den Intensivbereich fertig gestellt haben.“ An der Finanzierung beteiligt sich auch die Trägerin des Krankenhauses, die Angela-von-Cordier-Stiftung, die mehr als 1 Million Euro beisteuert. Zum Jahreswechsel 2017/18, so die Planung, soll die neue Intensivstation eröffnet werden.

    Modernisierung war notwendig

    Verwaltungsdirektor Thomas Werner konnte neben der Gesundheitsministerin auch Erwin Rüddel (MdB), Ellen Demuth, (MdL) und Schwester Maria, Vorstandsvorsitzende der Angela-von-Cordier-Stiftung und deren Geschäftsführer André Tillmann begrüßen. Werner blickte auf die Geschichte der 1979 eröffneten Intensivstation zurück: „2007 wurde sie erstmals auffällig. Ich glaube sagen zu können, dass sie im baulichen Urzustand mit zu den ältesten in Rheinland-Pfalz gehört“, stellte er fest. Einrichtung und Ausstattung seien zwar instand gehalten worden, aber bei der baulichen Grundstruktur sei man längst an Grenzen gestoßen. Die Medizin und die Anforderungen ändern sich stetig, meinte er. Die Modernisierung sei deshalb notwendig – auch vor dem Hintergrund, dass das Franziskus-Krankenhaus auf die Beatmungsentwöhnung (Weaming) spezialisiert ist.

    „Diese Weamingpatienten sind alle schwer krank und benötigen Intensivmedizin auf höchstem Stand. Wir ergänzen sie frühzeitig mit einem interdisziplinären Team aus Intensivmedizinern, Pneumologen, Kardiologen und spezialisierten Pflegekräften, um sie von den Maschinen abzutrainieren“, erläuterte Werner. Das Krankenhaus sei außerdem Kooperationspartner der Kardiologie der Uni Bonn und beginne die Zusammenarbeit mit der Herzchirurgie der Uni Mainz für die wohnortnahe Versorgung dieser Patienten.

    Erweiterung um 400 Quadratmeter

    Die Intensivstation wird um rund 400 Quadratmeter erweitert. „Auf einer Bruttogrundrissfläche von 1066 Quadratmetern entstehen zwölf Bettenplätze und sechs Plätze für die Intensivüberwachungspflege ,Intermediate Care (IMC)'“, erläuterte Werner. Diese 18 Plätze sind aufgeteilt in drei Doppelzimmer und sechs Einzelzimmer. Drei Einzelzimmer erfüllen zudem besondere hygienische Anforderungen durch eine vorgelagerte Schleuse. Kernstück sei der zentral angeordnete Stützpunkt, der eine bestmögliche Überwachung ermögliche. Die Intensivstation sei außerdem in unmittelbarer Nähe des OP-Bereichs und des Aufwachraums.

    „Die bisherigen Bedingungen in der Intensivstation waren, vor allem für die Mitarbeiter, alles andere als optimal“, meinte Bätzing-Lichtenthäler, die darauf hinwies, wie wichtig gute finanzielle Rahmendigungen für Krankenhäuser seien. Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung sei außerdem eines der Themen, die den Bürgern besonders auf den Nägeln brennen, sagte die Gesundheitsministerin, bevor Polier Christian Just den Richtspruch sprach.

    Von unserer Reporterin Sabine Nitsch

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