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    RengsdorfKitaerweiterung: Standortsuche weiter schwierig

    Wohin mit zwei neuen Kitagruppen im Kirchspiel Rengsdorf? Diese Frage bleibt auch nach einem Treffen zwischen der Kirche, Träger und Eigentümer einer potenziellen Grundstücksfläche, und Kommune vorerst unbeantwortet.

    Symbolbild: dpa
    Symbolbild: dpa

    Der bestehende Bedarf von zwei Gruppen könnte bekanntlich mit einem Anbau in Bonefeld gedeckt werden. Da jedoch mehr der Kinder aus Rengsdorf kommen, befürwortet die Gemeinde einen Standort im Ort - und hatte dafür im Pfarrgarten direkt neben dem Kindergarten eine potenzielle Fläche ausgemacht. Nach einem Presbyteriumstreffen hat nun die Kirche signalisiert, dass sie sich durchaus vorstellen kann, das Grundstück zur Verfügung zu stellen - aber es ergab sich ein anderes Problem. Die Verbindung zwischen Anbau und bestehender Einrichtung müsste über den Pastorspfad geschaffen werden. "Den jetzigen Pastorspfad müsste man entwidmen. Damit wäre die Straße nicht mehr befahrbar", sagt Pfarrer Friedemann Stinder. Für den Alltagsbetrieb des Kindergartens hätte das den Vorteil, dass das Grundstück nicht getrennt ist. "Aber wir sind auch daran interessiert, dass die Bürger damit leben können. Für viele ist die Straße wichtig", sagt Stinder. Ein Hinderungsgrund müsse die Entwidmung aus Sicht der Kirche nicht sein. "Es ist die Frage, ob die Gemeinde sich damit anfreunden kann. Wir warten die Meinungsbildung ab", sagt der Pfarrer. Dort denkt man nun über Alternativen nach. Eine wäre ein Anbau an das jetzige Gebäude und eine Ausdehnung der Spiel- und Grünfläche im Anschluss. Dafür müsste sich die Gemeinde allerdings mit dem Eigentümer des südlich angrenzenden Grundstücks einigen. "Das ist ein Vorschlag, der erarbeitet worden ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass es so kommt", sagt der Rengsdorfer Ortsbürgermeister Christian Robenek. Das Ende der Förderfrist im April 2017 sei nach wie vor ein realistisches Zeitfenster, sagt Robenek.

    Weniger realistisch betrachtet der Ortsbürgermeister einen Neubau an einem anderen Standort. Würde dieser Neubau als eigenständige Einrichtung eingestuft, ziehe das die Frage nach einer eigenen Leitung nach sich, so Robenek. Der alte Rewemarkt eigne sich aus baulicher Sicht kaum als Gebäude für einen Kindergarten.

    Robin Brand

    Neuwied Linz
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