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    LinzKasbachtalbahn zahlt Tourismusabgabe

    Die Eifelbahn Verkehrsgesellschaft hat ihre Klage gegen den Fremdenverkehrsbeitrag der Stadt Linz zurückgezogen. Das Unternehmen wird die Abgabe für die Kasbachtalbahn nun also zahlen, nachdem das Koblenzer Verwaltungsgericht bereits in der Verhandlung zu erkennen gegeben hatte, dass die Forderung der Stadt rechtmäßig sei.

    Reisende besteigen in Kalenborn den „roten Brummer“ der Kasbachtalbahn. Die Eifelbahn-Verkehrsgesellschaft wird nun in Linz zur Tourismusabgabe herangezogen, weil sie die Schienenverbindung betreibt.
    Reisende besteigen in Kalenborn den „roten Brummer“ der Kasbachtalbahn. Die Eifelbahn-Verkehrsgesellschaft wird nun in Linz zur Tourismusabgabe herangezogen, weil sie die Schienenverbindung betreibt.
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    Linz - Die Eifelbahn Verkehrsgesellschaft hat ihre Klage gegen den Fremdenverkehrsbeitrag der Stadt Linz zurückgezogen. Das Unternehmen wird die Abgabe für die Kasbachtalbahn nun also zahlen, nachdem das Koblenzer Verwaltungsgericht bereits in der Verhandlung zu erkennen gegeben hatte, dass die Forderung der Stadt rechtmäßig sei. "Dieser Standpunkt kam nach dem Beschluss des Kreisrechtsausschusses nicht überraschend für uns", sagte Geschäftsführer Jörg Seyffert der RZ. "Aufgrund der Rechtslage ist die Abgabe gerechtfertigt - das kann man gut finden oder auch nicht."

    Weiter wollte der Bahnbetreiber die Entscheidung gestern nicht kommentieren: "Ich will das nicht bewerten. Das muss die Politik entscheiden." Seyffert ließ aber erkennen, dass er persönlich den Fremdenverkehrsbeitrag für kontraproduktiv hält. So sieht es auch der Linzer Grünen-Stadtrat Johannes Below, der die Tourismusabgabe in einem Leserbrief als "Ärgernis" bezeichnete, das schon lange von Tisch sein könnte. Er will den Beitrag abschaffen und dafür den Gewerbesteuersatz von derzeit 330 auf dann 352 Prozent erhöhen. Das entspreche dem Durchschnitt von Rheinland-Pfalz. Aber statt seinem Vorschlag aus dem vergangenen Jahr zu folgen, stritten die "Linzer Böcke" vor Gericht, beschwert sich Below.

    Eine Chance auf ernsthafte Diskussion bekommt sein Einwand damit nicht. Sowohl CDU als auch SPD halten die Tourismusabgabe für richtig. SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Lehmann formuliert es erst hart, sagt dann aber zitierfähig: "Das ist keine gute Idee." Sabine Balleier

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