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    LeutesdorfJohannesburg: Wohnung mit Rheinblick und Kapelle

    Die Johannesburg gehört zu den imposantesten Gebäuden am Leutesdorfer Rheinufer. Jahrelang gingen dort die Ordensschwestern des Johannesbundes ein und aus, nach ihrem Auszug im Dezember sollen in den Räumen 25 Wohnungen entstehen.

    Sobald die Baugenehmigung vorliegt, sollen in der ehemaligen Johannesburg am Leutesdorfer Rheinufer 25 Wohnungen entstehen. Foto: Christina Nover
    Sobald die Baugenehmigung vorliegt, sollen in der ehemaligen Johannesburg am Leutesdorfer Rheinufer 25 Wohnungen entstehen.
    Foto: Christina Nover

    Von unserer Redakteurin Christina Nover

    Der Unternehmer Gregor Kubatta, der die geschichtsträchtige Immobilie erworben hat, plant, zwischen vier und sieben Millionen Euro in den Umbau zu stecken. Wie Kubatta berichtet, hatte er zwischenzeitlich darüber nachgedacht, aus dem linken Bereich ein Hotel beziehungsweise eine Frühstückspension zu machen. Er entschied sich aber letztlich doch dagegen. "Auf die Schnelle konnten wir keinen Pächter finden, und so ein Projekt kann man nicht einfach mal nebenher stemmen", so Kubatta, der sagt, er sei von Anfang an für alle Ideen offen gewesen. Noch nicht vom Tisch ist die Überlegung, Platz für Praxisräume zu schaffen. Allerdings möchte Kubatta zunächst die Zusage haben, dass auch wirklich ein Arzt da ist, der einziehen möchte: "Wir werden über dieses Thema noch mal mit der Gemeindeleitung sprechen." Etwas Zeit hat er noch, die Planungen entsprechend anzupassen, denn die Baugenehmigung liegt noch nicht vor. Kubatta hofft jedoch darauf, diese bis Juni auf dem Tisch zu haben.

    13 Wohnungen mit Rheinblick

    Momentan plant der Investor 25 Wohnungen in der Größenordnung zwischen 40 und 100 Quadratmetern. Die meisten haben zwischen 70 und 80 Quadratmetern Fläche. Neun der Wohnungen sollen barrierefrei werden. Ein Teil der Wohnungen - nämlich 13 Stück - sind im Hauptgebäude verortet und haben Blick auf den Rhein. Der Rest ist im alten Wäschereigebäude untergebracht, das nach derzeitigen Plänen noch um ein Geschoss aufgestockt werden soll. Beide Bereiche erhalten einen Aufzug.

    Kubatta hätte sich auch Balkone gewünscht: "Doch das wird uns der Denkmalschutz wahrscheinlich nicht durchgehen lassen." Hoffnungen hat der Unternehmer jedoch, dass er den Wintergarten wieder in einen Terrassenbereich verwandeln kann. Dafür muss er allerdings belegen, dass die Terrasse früher schon einmal existierte, bevor das Gebäude umgebaut wurde. Ansonsten soll sich das Aussehen kaum verändern - bis auf einen neuen Anstrich der Fassade.

    Großer Garten

    Das Erdgeschoss soll frei bleiben und Abstellräume enthalten, die im Fall von Hochwasser schnell geräumt werden können. Ein Problem könnten noch die Stellplätze darstellen; Kubatta hofft, dass die Gemeinde vielleicht noch Plätze am Rhein schafft. Ansonsten ist auch geplant, im Gartenbereich, der derzeit rund 3500 Quadratmeter umfasst, entsprechend Raum für das Abstellen von Autos zu reservieren.

    Der Leutesdorfer Unternehmer, der im Nachbargebäude seinen Firmensitz hat, ist optimistisch, dass er seine Wohnungen schnell vermieten und verkaufen kann. Bis jetzt hätten sich schon 25 Leute bei ihm gemeldet und angefragt - Einheimische, aber auch Interessenten aus Nordrhein-Westfalen sind dabei. "Die meisten sind gerade am Ende ihres Berufslebens, die Kinder aus dem Haus, und auf der Suche nach einem Alterswohnsitz am Rhein." Und einige haben insbesondere Interesse an den Wohnungen aufgrund der früheren Nutzung als Mutterhaus der Johannesschwestern. Unter anderem bleibt auch die Kapelle bestehen und kann von den Bewohnern genutzt werden. Wenn alles nach Plan läuft, möchte Kubatta noch in diesem Jahr mit dem Umbau der Johannesburg beginnen. Dabei hofft er, dass es nicht zu Problemen durch den Neubau der Eisenbahnbrücke am Ende der August Bungert-Allee kommt (wir berichteten). Diese Bauarbeiten sollen im Juli beginnen und ein Jahr dauern. "Die Zufahrt für unsere Baufahrzeuge muss gesichert sein", erklärt Kubatta.

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