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    Kreis NeuwiedIst die Rente sicher? Direktkandidaten uneins

    Ist die Rente sicher? Diese Frage beschäftigte die Bundestagsdirektkandidaten des Wahlkreises Neuwied/Altenkirchen auf einer Podiumsdiskussion der Gewerkschaften IG Metall Neuwied, IG BCE und DGB Kreis West. Keine Bühne wollten die Gewerkschaften Parteien bieten, die „rassistisch auftreten und Menschen gegeneinander ausspielen“. Gemeint war damit die AfD, deren Direktkandidat Andreas Bleck keine Einladung erhalten hatte.

    Wie gerecht ist unsere Gesellschaft? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigten sich die Direktkandidaten und Gewerkschafter Sebastian Hebeisen (links) unter der Regie von Moderatorin Selina Marx (Mitte).  Foto: Robin Brand
    Wie gerecht ist unsere Gesellschaft? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigten sich die Direktkandidaten und Gewerkschafter Sebastian Hebeisen (links) unter der Regie von Moderatorin Selina Marx (Mitte).
    Foto: Robin Brand

    In Sachen Rente müsse man nicht alles umkrempeln, befand der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU). Es gelte Fangnetze für Menschen aufzubauen, die heute schon nicht von dem leben können, was sie verdienen.

    Wenn Menschen seiner Generation Angst um ihre Rente hätten, sei das zum Teil schon nachvollziehbar, urteilte dagegen Martin Diedenhofen (SPD). Den Blick in die Zukunft richte er dennoch optimistisch. „Das Credo muss sein, das gesetzliche Rentenversicherungssystem zu stärken“, so Diedenhofen. Da fühle er sich den Gewerkschaften manchmal näher als seiner Partei, so der SPD-Kandidat.

    Heftige Kritik an der von der Großen Koalition beschlossenen Reform der Betriebsrente äußerte Jochen Bülow (Die Linke): „Die regierungsamtlichen Nebelscheinwerfer arbeiten auf voller Kraft. Denn die Frage ist: Wollen wir eine teilweise privatisierte Rente? Die Betriebsrente ist eine Privatanlage und ein Witz, der nicht einmal garantiert, dass ich das angelegte Geld bekomme.“ Sandra Weeser (FDP) dagegen betonte, sie mache sich Sorgen, ob die gesetzliche Rente ausreiche. „Jeder sollte in der Lage sein, privat selbst etwas in seinen Säckel beiseitezuschaffen“, so die Einschätzung der Liberalen, die Anna Neuhof (Grüne) so gar nicht stehen lassen wollte. „Da kribbelt's mir unter den Fingernägeln. Nehmen wir nur Teilzeitbeschäftigte oder Leute in prekären Beschäftigungsverhältnissen: Da ist an Altersvorsorge doch überhaupt nicht zu denken.“ obi

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