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    NeuwiedGrünes Licht für zwei Großprojekte

    C&A-Gebäude und Jachthafen: Der Stadtrat stimmt Plänen zweier großer Infrastruktur-Maßnahmen zu.

    Von unserem Redakteur
    Frank Blum

    Über zwei infrastrukturelle Maßnahmen von großer Bedeutung hat der Neuwieder Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Dabei handelt es sich zum einen um das ehemalige C&A-Gebäude und zum anderen um den Jachthafen. Das Gremium stimmte den beiden dazu existierenden Beschlussvorlagen zu – und zwar einstimmig.

    Zum C&A-Gebäude: Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umnutzung des Gebäudekomplexes zu schaffen, hat der Rat den seit Sommer 1983 gültigen Bebauungsplan 120 geändert. Ziel ist es, den Bedeutungsverlust, den das Karree Kirch-, Mittel-, Rhein- und Schlossstraße durch den Umzug des C&A vor fünf Jahren erlitten hat, aufzufangen. OB Roth machte deutlich, dass die Suche nach Investoren bislang letztlich „im Sande verlaufen“ sei, nun aber ein ernsthaftes Konzept vorliege, dessen Umsetzung für die Weiterentwicklung der Innenstadt von hoher Wichtigkeit sei.

    Der Investor plant eine Mischnutzung von Handel, Wohnungsbau und Stellplätzen. Insgesamt fünf Stockwerke soll das Gebäude nach dem Umbau aufweisen. Geplant ist, im Erdgeschoss einen Verbrauchermarkt mit 837 Quadratmeter Fläche und 14 Stellplätze unterzubringen. Die erste Etage soll als Parkebene mit 47 Plätzen für die Bewohner dienen – erschlossen über einen Autoaufzug mit Zufahrt von der Rheinstraße. Das zweite Obergeschoss soll von 4,30 Meter auf 2,95 Meter Höhe heruntergebrochen werden. Zusätzlich sollen dann drei weitere Geschosse entstehen, jeweils um 2,50 Meter gegenüber der darunter liegenden Wohnebene zurückversetzt.

    Sprecher der Fraktionen wie Stefan Vomweg (CDU) begrüßten das Projekt, weil dadurch der Leerstand beseitigt werde und der untere Teil der Mittelstraße wieder aufgewertet werde. Auch aus städtebaulicher Sicht sei die Planung zu befürworten, weil sie eine „optische Verbesserung“ des Karrees bedeute. Zudem entstehe der Stadt kein Nachteil, weil die durch das Verfahren anfallenden Kosten vom Investor getragen werden. Inge Rockenfeller (Grüne) merkte an, dass man in das Wohnungskonzept auch alternative Wohnformen mit einbeziehen sollte.

    Zum Jachthafen: Er gilt laut OB Roth als einer der best ausgestattetsten Jachthäfen am Rhein – und ist zudem hochwassersicher. In Kombination mit einer attraktiven Wohnbebauung kann das gesamte, bislang eher „vernachlässigte Gebiet“ (so Grüne-Ratsfrau Regine Wilke) massiv aufgewertet werden. Nicht nur Roth mahnte Realismus an. SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz betonte, dass man sich zwar freue, das „Filetstück“ weiterzuentwickeln, machte aber auch klar, dass es dem Aufstellungsbeschluss, mit dem auch die Änderung des Flächennutzungsplans verbunden ist, weitere Diskussionen folgen werden. Stefan Vomweg (CDU) sieht in der Umsetzung des Projekts „Wohnen am Wasser“ eine große Chance für die Deichstadt.

    In beiden Fällen erfolgt die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit mittels einer Bürgerversammlung.

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