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  • Fusion: Mit Wählergruppe gegen das Wiedtalbad?

    Oberhonnefeld. Die Bedingungen für die Fusion der Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach schmecken nach wie vor nicht jedem. In den Kirchspielen Anhausen und Honnefeld hat sich nun eine überparteiliche Interessengemeinschaft gebildet, die sich offen hält, bei den Kommunalwahlen als eigene Wählergruppe anzutreten.

    Nicht neu ist die Kritik aus dem Kirchspiel Anhausen, diese wird nun aber um die ein oder andere Stimme aus dem Kirchspiel Honnefeld verstärkt, unter ihnen die des ehemaligen Oberhonnefelder Ortsbürgermeisters Klaus Mertensacker. Gemeinsam fordert die etwa 20-köpfige Interessengemeinschaft, die mit rund zehn Sitzen in Ortsgemeinderäten vertreten ist, dass die Regelung für die Übergabe des Wiedtalbads in die Trägerschaft der neuen VG aus den Fusionsvereinbarungen verschwindet. Sie seien nicht grundsätzlich gegen die Fusion, betont Mertensacker. "Aber warum diese Eile?", fragt Mertensacker. Die Übergabe des Wiedtalbads in die Trägerschaft der neuen Verbandsgemeinde sei ohne Not in der Vereinbarung festgehalten worden. Das Argument Schulschwimmen werde zu pauschal ins Feld geführt, um Investitionen ins marode Bad zu rechtfertigen, findet Anhausens erster Beigeordneter Heinz-Otto Zantop, mögliche Alternativen seien nicht ernsthaft geprüft worden. Kritik übt er auch am geplanten hauptamtlichen 1. Beigeordneten, der für eine Verbandsgemeinde dieser Größenordnung unnötige Kosten verursache. So rechnen die Vertreter der Gruppe mit höheren Umlagekosten und in letzter Konsequenz Steuererhöhungen, wenn die Gemeinden keine ausgeglichenen Haushalte mehr vorlegen könnten.

    Obwohl die Interessengemeinschaft auch von vermehrter Kritik aus dem Kirchspiel Honnefeld berichtet, ist mit einer Ablehnung des Gesetzesentwurfs nicht zu rechnen. Sowohl Straßenhaus als auch Oberraden haben dem Gesetzestext bereits geschlossen zugestimmt. Achim Schmitt, Ortsbürgermeister von Hümmerich, rechnet auf RZ-Anfrage damit, dass seine Gemeinde am 8. Dezember folgen wird. Auch seine Oberhonnefelder Amtskollegin Rita Lehnert rechnet mit einer Zustimmung zum Gesetzesentwurf, wenn der Rat am 13. Dezember zusammenkommt. Gleichwohl stellt sie fest, dass es auch die ein oder andere kritische Stimme gebe.

    Die Interessengemeinschaft will auch weitermachen, wenn der Gesetzesentwurf von den Gemeinden angenommen wird. Es gehe darum, zu testen, wie viel Resonanz die Initiative in der Bevölkerung auslöse, sagt Rüscheids Ortsbürgermeister Hartmut Döring vor der etwaigen Gründung einer Wählergruppe. Über Dinge, die nicht im Gesetz festgehalten sind, wie das Wiedtalbad, könne man schließlich immer noch diskutieren. obi

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