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  • Enge Dialoge mit Bürgern: Ersten Schritt für Zukunftsinitiative getan

    Neuwied. Die positive Entwicklung einer Kommune hängt vom engen Dialog mit ihren Bürgen ab. Das wissen Experten - und auch die Neuwieder Stadtspitze. Mit der Präsentation der ersten Ergebnisse einer repräsentativen Bürgerbefragung hat die Stadtverwaltung am Samstagnachmittag Zeichen für die Zukunftsinitiative 2030 gesetzt. Maßgeblich unterstützt hat sie dabei das Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart.

    Foto: dfb

    Von unserem Redakteur Frank Blum

    Gleich vier Mitarbeiter, darunter Geschäftsführer Dr. Richard Reschl, stellten einige Details der wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Expertise vor. Dem Pressetermin vorausgegangen war eine Klausurtagung des Stadtvorstands und der Planer mit Stadtratsmitgliedern und Ortsvorstehern.

    Die Experten und auch Oberbürgermeister Nikolaus Roth wiesen im Verlauf des Nachmittags mehrfach darauf hin, dass man ganz bewusst darauf gesetzt hat, zunächst die Meinung der Bürger zu erfragen, bevor es daran geht, genauere Pläne zu erstellen. Die Bürgerbefragung war auf diesem Weg der primäre Schritt. Weitere werden folgen. 2500 Bürgern hatten die Stadtplaner einen 37 Fragen umfassenden Katalog zukommen lassen. Die Rücklaufquote von 30 Prozent sorgt laut den Experten dafür, dass die Ergebnisse repräsentativ sind. "Wir haben es hier mit abgesicherten Ergebnissen zu tun", unterstrich Dr. Reschl.

    Was haben die Schärjer ihrer Stadtspitze und den Entwicklern mit auf den Weg gegeben? Die Ergebnisse, die noch nicht in aller Tiefe präsentiert wurden, waren teils doch überraschend. So gibt es einen hohen Grad an Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in der Stadt. 73 Prozent der Befragten empfinden die Lebensqualität als "sehr gut" oder "gut". Das sei im Bundesvergleich ein sehr guter Wert, unterstrich Philipp König, der im Büro Reschl für die Befragung verantwortlich zeichnete. Geschätzt wird neben der zentralen Lage und den insgesamt guten Einkaufsmöglichkeiten die Lage am Rhein.

    Die Befragten lobten das gesamtstädtische Kultur- und Freizeitangebot, bewerteten vor allem das Vereinsleben in den Stadtteilen sehr positiv. Defizite sehen sie in den Bereichen Städtebau und Erscheinungsbild. Vor allem die Leerstände in der City werden als störend empfunden.

    Wenig überraschend ist es, dass sich knapp 80 Prozent der Befragten in ihrem Stadtteil zu Hause fühlen, ungewöhnlich ist jedoch wohl die Tatsache, dass 86,2 Prozent dem Satz zustimmen: "Um in der Region attraktiv bleiben zu können, muss vor allem die Innenstadt gestützt werden." Das freute OB Nikolaus Roth: "Das zeigt, dass die Notwendigkeit, gesamtstädtisch zu denken, erkannt ist." Und noch etwas steigerte seine Freude: Der Großteil der Befragten hat an der Arbeit der Stadtverwaltung nichts auszusetzen.

    Als wichtigste Themen für die Stadtentwicklung nannten die Befragten die öffentliche Sicherheit, die fachärztliche Versorgung und die Sicherung der Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten.

    Z Die RZ wird in den kommenden Tagen weitere Ergebnisse der Befragung vorstellen.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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