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    WaldbreitbachEhrenamtsbörse: Projekt nimmt im Wiedtal langsam Fahrt auf

    In der Verbandsgemeinde Linz hat sich eine Ehrenamtsbörse bereits etabliert. Dort machen sich viele Ehrenamtler auf vielerlei Feldern nach Bedarf um das Gemeinwohl verdient. Über die Börse sind alle Helfer vernetzt. In der Verbandsgemeinde Waldbreitbach steckt die seit Anfang des Jahres aktiv beworbene Ehrenamtsbörse noch in den Kinderschuhen.

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

    Von Linz lernen heißt deshalb die Devise im Wiedtal - und zwar im Rahmen des Kooperationsprojektes "Starke Kommunen - Starkes Land" unter dessen Dach sich die Verbandsgemeinden Waldbreitbach, Linz und Bad Hönningen zur "AktivRegion Rhein Wied" formiert haben.

    Bereits beim ersten runden Tisch "Ehrenamt" im November in Waldbreitbach kam das Thema Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Engagement auf den Tisch. Damals kristallisierte sich die Absicht heraus, eine Ehrenamtsbörse als neutrale Vermittlungsstelle nach Linzer Vorbild auf die Beine zu stellen. Sie soll eine Meldestelle für alle sein, die sich gerne freiwillig engagieren möchten. Genauso können sich Vereine, Organisationen und Privathaushalte melden, die Freiwillige für bestimmte Tätigkeiten suchen. Ziel ist es, Menschen zu finden und entsprechend ihrer Möglichkeiten und Wünsche zu vermitteln.

    Dazu sind bereits Strukturen geschaffen worden: Als Ansprechpartnerin in der VG Waldbreitbach fungiert Veronika Steinebach. Die wiederum steht in engem Austausch mit Waltraud Schmaus, die seit Juli 2015 als "Seniorenkümmerin" bei der VG Linz angestellt ist und inzwischen über e Vermittlungserfahrung verfügt.

    Projekt noch im Aufbau

    Laut Rolf Schmidt-Markoski, in Waldbreitbach Sonderbeauftragter in Sachen AktivRegion, ist das Ganze noch im Aufbau begriffen, "weil es schwierig ist, passende Personen für entsprechende Aufgaben zu finden". Doch das Angebot an Hilfestellungen für Senioren oder Menschen, die an den Rollstuhl gefesselt sind oder andere Handicaps haben, nimmt zu. "Erst vergangene Woche kam ein junger Mann zu uns, der sich für Fahrdienste angeboten hat", erzählt Veronika Steinebach. Eines steht jedenfalls fest, so Steinebach und Schmidt-Markoski: "Es gibt schon eine Reihe von Anfragen, der Bedarf an ehrenamtlichen Hilfeleistungen ist zweifellos da." Jetzt will man bei den Angeboten nachziehen.

    Abgesehen davon hat Bürgermeister Werner Grüber Bürger öffentlich im Amtsblatt dazu aufgerufen, sich einzubringen. Dabei betonte der Verwaltungschef, dass mit der Ehrenamtsbörse keine Konkurrenz zu bestehenden Anbietern sein soll und es zudem nicht darum ginge, künstliche Hilfsangebote erzeugt werden sollen. Es gehe ausschließlich darum, bestehende und neue Angebote zu erfassen, die Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen und zu vernetzen.

    Der Stand der Dinge wird laut Rolf Schmidt-Markoski bei den monatlichen Treffen der Lenkungsgruppe, zu der unter anderem die drei Bürgermeister gehören, beleuchtet. Zumal das Land informiert werden will. Wenn das Förderprogramm "Starke Kommunen - Starkes Land" in der AktivRegion Rhein-Wied im Juni ausläuft, sollen die Ehrenamtsbörsen und alle anderen angestoßenen Projekte selbstständig weiterlaufen. Dann ist auch zu entscheiden, ob Waltraud Schmaus dann für alle drei VGs arbeitet, wie es Barbara Schmitz bei der Flüchtlingsarbeit bereits tut.

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