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  • Bilanz Tourismusbetriebe profitieren vom florierenden Fremdenverkehr - 2017 steht viel an

    Bilanz: Touristiker im Wiedtal erzielen ein dickes Plus

    Waldbreitbach. Die Touristiker im Wiedtal blicken zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr und freuen sich über einen offenkundig florierenden Fremdenverkehr. Festmachen lässt sich die Freude an einer Reihe belastbaren Zahlen, die Touristikbürochef Florian Fark in der jüngsten Mitgliederversammlung des Touristikverbandes Wiedtal präsentierte.

    Die Wäller Tour „Bärenkopp“ zählt zu den reizvollen Qualitätswanderstrecken im Wiedtal. Die Eröffnung hat im Jahr 2015 stattgefunden.
    Die Wäller Tour „Bärenkopp“ zählt zu den reizvollen Qualitätswanderstrecken im Wiedtal. Die Eröffnung hat im Jahr 2015 stattgefunden.
    Foto: Touristikverband Wiedtal

    Bei den Übernachtungen kann das Wiedtal im vierten Jahr in Folge zulegen: Für 2016 schlagen 32.154 Übernachtungen zu Buche. Das sind stolze 8,3 Prozent mehr als 2015. Noch größer ist der Zuwachs bei der Gästezahl. Die lag bei 14.812, was einem Anstieg von 9,6 Prozent entspricht. Nur für die Sparte Camping lagen dem Verband für das Vorjahr noch keine Zahlen vor. Laut Fark habe das Statistische Landesamt in Bad Ems ein wenig geheimnisvoll getan, aber die Zahlen, so hätte er gehört, sollen ähnlich gut wie des Jahres davor sein. Hieße, sie pendeln erneut um die 14.000 Übernachtungen.

    So oder so schlägt sich die erfreuliche Statistik unmittelbar im Budget des Verbandes nieder. Heißt konkret: Die Touristiker haben bei einem Gesamtvolumen von fast 170.000 Euro an Einnahmen einen Überschuss von fast 12.000 Euro erwirtschaftet. Als Hauptgrund dafür nannte Fark die Mehreinnahme über den Fremdenverkehrsbeitrag A. Der sei wiederholt deutlich angewachsen. Für den Experten bedeutet das in erster Linie: „Die Umsätze in den Betrieben, die vom Tourismus profitieren, haben also weiterhin eine stark ansteigende Tendenz.“ Allerdings versäumte es Fark nicht, darauf hinzuweisen, dass die Übernachtungszahlen keine verlässliche Größe ist, mit der sich planen lässt.

    Davon abgesehen stimmten die Mitglieder dem Vorschlag des Vorstandes zu, den Überschuss in Form von Sonderausgaben gezielt in das Marketing für das Wiedtal zu investieren. Dabei sollen 7000 Euro in die Arbeit des Fotografen Andreas Pacek fließen. An fünf Tagen in Frühjahr, Herbst und Winter soll er Landschafts- und klassische Tourismusaufnahme liefern, wobei die Nutzungsrechte an den Bildern künftig beim Touristikverband liegen werden. Weitere 2300 Euro dienen für einen Info-Stand bei der TourNatur in Düsseldorf. „Dort könnte sich gegebenenfalls auch die Rengsdorfer Touristiker mit einklinken“, sagte Vorsitzender Werner Grüber. Schließlich ist vorgesehen, 900 Euro für einen Info-Stand bei der neuen Wandermesse des General-Anzeigers in Königswinter aufzuwenden. Die verbleibenden 1700 Euro liegen für besondere PR-Aktionen mit der Presse bereit, erklärte Florian Fark in der Versammlung.

    Zulegen konnte der Verband darüber hinaus beim Prospektversand (plus 30 Prozent), bei den Anrufen im Touristikbüro Waldbreitbach, bei der Besucherzahl im Büro und bei den Besuchen auf der Internetseite. Auf den gängigen Kanälen der sozialen Medien verwies Fark ebenso auf steigende Zahlen. Und: Mittlerweile finden Gäste 36 QR-Codes in der Region, die mit steigender Tendenz per Handy gescannt, also genutzt werden.

    Für das laufende Jahr gibt es schon einiges Neues zu berichten: Die neue Gästekarte plus Flyer mit den aufgelisteten Stellen, die Vergünstigungen einräumen, liegt ebenso vor wie das Gastgeberjournal 2017/2018 (Bericht dazu folgt noch). Zudem soll das Touristikbüro über das Leader-Programm saniert werden. Vor allem geht es dabei um die Schlagworte Barrierefreiheit, Energiesparen und Digitalisierung. Doch damit nicht genug: Der Wiedtaler Wandertag ist für den 27. August vorgesehen. Start und Ziel sollen am Malberg sein. Als größeres touristisches Projekt steht der Bau eines Aussichtsturmes auf dem Malberg ganz oben auf der Liste. Auch da soll Leader bei der Finanzierung helfen. Wie Werner Grüber wissen ließ, sind die Startvoraussetzungen für dieses Vorhaben auch aus Sicht des Landes gut.

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

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