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  • Rengsdorf: (K)ein Ort für Windkraft?

    Wie geht es weiter mit der Windkraft in der Verbandsgemeinde Rengsdorf? Werden die Pläne der Einwände zum Trotz weiterverfolgt oder zu den Akten gelegt? Darüber befindet der VG-Rat am 15. März. Die RZ hat Stimmen zum Thema gesammelt.

    Von unserem Redakteur Robin Brand

    Am 15. März tagt der Verbandsgemeinderat. Klar ist indes, dass die VG kein einfaches Pflaster für Windkraft ist. Nach Prüfung potenzieller Flächen ist bekanntermaßen nur noch eine in der Verlosung. K 9 heißt sie und liegt zwischen Rengsdorf, Hardert und Anhausen (Foto), bei 1000 Meter Siedlungsabstand umfasst sie 83,4 Hektar, bei 750 Metern Siedlungsabstand etwa 129 Hektar. Ein Großteil davon liegt auf der Gemarkung Hardert.

    Schon im vergangenen Jahr konstatierte das mit der Erstellung des Teilflächennutzungsplans betraute Planungsbüro Geisler aus Cölbe: „Es kann festgehalten werden, dass eine vorbehaltslose und uneingeschränkte Eignung von Konzentrationszonen zur Windkraftnutzung im gesamten Verbandsgemeindegebiet nicht gegeben ist.“ Allerdings weise die Fläche K 9 das geringste Konfliktpotenzial auf.

    Klar sind laut Frank Geisler die Vorteile eines Flächennutzungsplans: „Dann hat die VG die Planungshoheit. Alle anderen Flächen wären für Windkraft gesperrt.“ Kann eine Verbandsgemeinde keine Vorrangfläche ausweisen, auf der die konzentrierte Windenergienutzung möglich ist (mindestens drei Anlagen), gäbe es eine solche Sperrfläche nicht. Dann könnte die Verbandsgemeinde den Bau von Windkraftanlagen nicht mehr in vollem Umfang steuern. Im Einzelfall würde abgewogen, auch allein stehende Windräder wären nicht ausgeschlossen. Umsonst sei die umfangreiche Vorarbeit der Planungsbüros aber auch dann nicht. „Dann kann die VG auf die Erkenntnisse des Verfahrens verweisen und im Einzelfall Ausschlusskriterien aufzeigen“, so Geisler. 

    Während die Losung von Rengsdorfs Bürgermeister Hans-Werner Breithausen seit Einleitung der Öffentlichkeitsbeteiligung lautet: „Wir werden alles sauber abarbeiten“, haben sich einige Fraktionen im Vorfeld der Verbandsgemeinderatssitzung schon klar positioniert. SPD und CDU wollen allerdings noch keine eindeutigen Stellungnahmen abgeben. 

    Stimmungsbild der Fraktionen

    Bevor der Rengsdorfer Verbandsgemeinderat über den Fortgang des Verfahrens entscheidet, tagen die Ausschüsse:

    • 25. Februar: Planungs-, Bau- und Umweltausschuss
    • 1. März: Haupt- und Finanzausschuss
    • 3. März: Ortsbürgermeisterdienstbesprechung
    • 15. März: Verbandsgemeinderat
    Experte im Interview: Windkraft auf K 9 nicht möglich
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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