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  • 320 Heuballen brennen seit Dienstagmorgen: Feuerwehr hält Wache

    Niederbreitbach. Die Rauchsäulen über dem Wiedtal sind seit Dienstagvormittag weithin zu sehen. Hinzu gesellt sich intensiver Brandgeruch. Insgesamt 320 Stroh- und Heuballen auf einem Acker außerhalb von Niederbreitbach stehen seither in Flammen.

    Heuballenbrand bei Niederbreitbach im Wiedtal: Der Rauch ist weithin zu sehen.
    Heuballenbrand bei Niederbreitbach im Wiedtal: Der Rauch ist weithin zu sehen.
    Foto: Jörg Niebergall

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

    Sie gehören zu einem landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Ackerhof. Die Feuerwehren aus den umliegenden Orten sorgen auch am Dienstag noch dafür, dass keine Flammen auf Gebäude und den nahen Wald übergreifen können. Wie die Polizei kurz nach Brandausbruch auf RZ-Anfrage informiert, gibt es bei dem Heuballenbrand keine Verletzten. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

    Um 9.50 Uhr ist die Meldung vom Feuer am Dienstag bei der Polizei Straßenhaus eingegangen. Da befanden sich die Löschzüge aus Waldbreitbach, Hausen, Niederbreitbach und Datzeroth mit 26 Kräften schon auf dem Weg zum Einsatzort. Der Vater des geschädigten Landwirtes hat laut Polizei den Brand entdeckt. Er ist mit dem Traktor an den Ballen vorbeigefahren und sah, dass einer von ihnen glimmte. Als die Feuerwehr eintraf, brannten die Ballen bereits.

    Das werden sie am Mittwoch immer noch. Wie der Waldbreitbacher Wehrführer auf RZ-Anfrage informiert, ist es wenig sinnvoll mit Wasser zu löschen: „Da das Stroh und Heu in den Ballen stark zusammengepresst ist, halten sich im Innern die Glutnester sehr lange und sind mit dem Wasser schlecht zu erreichen. Da keine Gebäude gefährdet sind, ist es günstiger, die Ballen kontrolliert abbrennen zu lassen.“ Alle sechs Stunden wechselt eine fünfköpfige Feuerwehrbesatzung, die vor Ort den Brand überwacht.

    Alle sechs Stunden wechseln die Wehrmannschaften.
    Alle sechs Stunden wechseln die Wehrmannschaften.
    Foto: Jörg Niebergall

    Laut RZ-Informationen schützen die Wehrleute den Wald ständig mit einer sogenannten Wasserbrücke vor dem Funkenflug. Dabei spritzen sie ihn schlicht nass. „Für die Gebäude ist das nicht notwendig, die sind weit entfernt vom Brandherd“, erklärte Fred Rams.

    Auf die Frage, ob vor Ort ein Brandbeschleuniger gefunden worden ist, also jemand das Feuer vorsätzlich gelegt hat, sagte die Polizei: „Weil es immer noch brennt, konnten wir in Sachen Brandursache noch nicht weitgehender ermitteln. Gegenwärtig können wir weder Brandstiftung noch Selbstentzündung ausschließen“, erklärt ein Sprecher. Wenn die Brandstelle abgekühlt ist, will die Polizei ihre Ermittlungen aufnehmen. Unter Umständen kommt dann auch ein Brandmittelspürhund zum Einsatz.

    Zum entstandenen Schaden sagt die Polizei Folgendes: „Der Wert der Ballen wird auf etwa 5000 Euro geschätzt, die Entsorgungskosten noch nicht eingerechnet.“

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