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    Vier Gemeinden wollen stärker kooperieren

    Reichenbach/Kronweiler. Die vier Gemeinden Reichenbach, Kronweiler, Frauenberg und Nohen wollen künftig Aufgaben, die die Leistungsfähigkeit einer einzelnen Gemeinde übersteigen, gemeinsam angehen. Unter dem Namen „Westricher Nahetalgemeinden“ wollen sie stärker zusammenarbeiten. Reichenbachs Bürgermeister Olaf Schmidt hat dieser Tage den beiden Verbandsgemeindechefs Bernhard Alscher (Birkenfeld) und Bernd Alsfasser (Baumholder) ein entsprechendes Konzept vorgestellt, das er und seine Bürgermeisterkollegen Harald Benzel (Kronweiler), Dirk Schröter (Frauenberg) und Jutta Kunz (Nohen) in einer interkommunalen Zusammenarbeit erarbeitet hatten.

    Unter dem Namen „Westricher Nahetalgemeinden“ wollen die Kommunen Reichenbach, Frauenberg, Kronweiler und Nohen ihre Zusammenarbeit künftig intensivieren. Im Fokus stehen vor allem kulturelle Veranstaltungen.  Foto: Gerhard Müller
    Unter dem Namen „Westricher Nahetalgemeinden“ wollen die Kommunen Reichenbach, Frauenberg, Kronweiler und Nohen ihre Zusammenarbeit künftig intensivieren. Im Fokus stehen vor allem kulturelle Veranstaltungen.
    Foto: Gerhard Müller

    Anforderungen wie die rückläufige Bevölkerungsentwicklung, knappe finanzielle Ressourcen, wachsender Wettbewerb der Regionen im globalen Kontext und nicht zuletzt die gestiegenen Erwartungen der Bürger haben die vier Ortsgemeinden zu diesem Schritt bewogen.

    Aus der kommunalen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit soll die Leistungs- und Handlungsfähigkeit gewährleistet bleiben. Aus den Synergieeffekten sollen Vorteile gezogen werden, damit ein besonders wirtschaftliches Handeln ermöglicht werden kann. Wichtig ist allen vier Ortsgemeinden, dass keine der Kommunen dabei ihre Eigenständigkeit und Identität verliert.

    Die Zusammenarbeit unter den Vereinen wie zum Beispiel beim Fußball, den Schulen, Kindergärten und Kirche soll weiter intensiviert werden. Als positives Beispiel führte Schmidt die Feuerwehr an, bei der die Reichenbacher mit Kronweiler und Frauenberg mit Sonnenberg bereits Kooperationen pflegen. Im ersten Treffen arbeiteten die vier Ortsgemeinden in einem Workshop, dem neben den Ortsbürgermeistern auch die Beigeordneten der einzelnen Dörfer angehörten, eine Prioritätenliste heraus. Ganz oben stehen kulturelle Veranstaltungen.

    Mit der Verbindung von Wanderwege – hier ist auch eine Sternwanderung angedacht – sehen die vier Gemeinden weitere Punkte der Zusammenarbeit. Im Feld Tourismus sollten die Unterkünfte ausgebaut werden wie zum Beispiel mit einem groß angelegten Stellplatz für Camper.

    Schon in diesem Jahr sollen in jeder Gemeinde Veranstaltungen der Nachbargemeinden besucht werden. Ganz konkret nannte jede Ortsgemeinde eine Veranstaltung, die dann mit dem Bus von den drei verbleibenden Kommunen angefahren werden soll.

    Als erste Veranstaltung steht hier das von den Nahetalmusikanten organisierte Burgfest, das am Nahestrand an Christi Himmelfahrt gefeiert wird, an. So wird den Wanderern ab Reichenbach, Kronweiler und Nohen am 25. Mai zwischen 16 und 19 Uhr eine Heimfahrt angeboten. Mindestens zweimal wird der Bus diese Strecke fahren. Zusätzlich beabsichtigt Dirk Schröter, im Laufe des Nachmittags den Bus auch als Shuttle zur Frauenburg einzusetzen.

    Reichenbach benannte den Wander,- und Museumstag am 25. Juni als Veranstaltungstermin. In Nohen wurde der Kirmessonntag, 10. September, als Termin nominiert und Kronweiler setzte den Weihnachtsmarkt, der am 16. Dezember stattfindet, auf die Liste. Zu allen von den Ortsgemeinden festgelegten Veranstaltungen wird jeweils ein Bus eingesetzt, der interessierte Bürger aus den drei anderen Dörfern zur jeweiligen Veranstaltung bringt und selbstverständlich wieder abholt.

    Bedauert wurde von allen Ortsgemeinden, dass Sonnenberg sich noch nicht an dem Projekt beteiligt. Aber auch für dieses Dorf stehe die Tür jederzeit offen. Gut möglich, dass auch die Ortsgemeinde Rimsberg, die von der Nohener Ortschefin in Gespräch gebracht wurde, zu diesem Kreis stoßen kann. Der Birkenfelder Bürgermeister Bernhard Alscher sieht in dem Bündnis über die VG-Grenzen den richtigen Ansatz und nannte die Trauntalgemeinden als Beispiel, bei denen ein ähnliches Projekt funktioniere.

    Alscher kann sich durchaus Kooperationen von DLRG und Feuerwehren, insbesondere im Jugendbereich, vorstellen. Auch Bernd Alsfasser steht dem Konzept sehr positiv gegenüber. „Wir müssen gemeinsam neue Wege gehen“, betonte er. Über die genannten Themen hinaus sieht er auch eine Zusammenarbeit im Winterdienst und beim Einsatz eines Mulschers als sinnvoll an.

    Jutta Kunz stellte nochmals deutlich heraus, dass das Projekt mit dem Bürgern steht und fällt. Dirk Schröter meinte, wenn nichts getan werde, dann könne auch nichts besser werden. Mit Blick auf eine aktive Werbung waren sich Alscher und Alsfasser einig, dass die Nahelandtouristik sich zu wenig um die Region kümmere.

    Von unserem Mitarbeiter Gerhard Müller

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