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  • Verkehrsinitiative: Gleich zum Auftakt 2000 Unterschriften gesammelt

    Idar-Oberstein. Flagge zeigten die führenden Kommunalpolitiker der Region beim Pressetermin im Globus-Markt für ihr großes gemeinsames Anliegen: Mit ihrer Anwesenheit dokumentierten Landrat, die Landtagskandidaten von SPD und CDU sowie etliche hauptamtliche Bürgermeister aus der Region von Bad Sobernheim bis Birkenfeld, dass sie voll hinter der Verkehrsinitiative zum weiteren Ausbau der B 41 und der Hunsrückspange stehen.

    Alle führenden Politiker der Region stehen hinter den Forderungen für eine verbesserte Verkehrsanbindung der Region über die B 41 und die L 190 (Hunsrückspange).  Foto: Manfred Greber
    Alle führenden Politiker der Region stehen hinter den Forderungen für eine verbesserte Verkehrsanbindung der Region über die B 41 und die L 190 (Hunsrückspange).
    Foto: Manfred Greber

    Von Kurt Knaudt

    Das gilt auch für viele Bürger: Rund 2000 haben im Globus allein am ersten Wochenende für eine bessere Verkehrsanbindung unterschrieben. Die Initiatoren hoffen, dass sich bis zum Ende der Aktion am Samstag, 27. Februar, noch viele weitere anschließen.

    Mehr als 700 Betriebe mit rund 32 000 Beschäftigten, alle maßgeblichen Politiker, die Verbände und Vereine von Gewerbe und Wirtschaft und jetzt schlussendlich auch die Bevölkerung: Altlandrat Wolfgang Hey freut sich über die breite Zustimmung zu der von ihm angestoßenen Initiative. "Viele Menschen tragen unsere Forderung mit", zieht er eine erste Zwischenbilanz zu der Unterschriftensammlung, für die er 50 freiwillige Helfer aus den Serviceklubs Rotary, Lions und Kiwanis gewonnen hat. "Auch immer mehr Bürgern geht offensichtlich langsam die Geduld aus", fasst Hey den Tenor aus vielen Gesprächen zusammen.

    "Seit 50 Jahren wird an der B 41 gebaut, und immer noch sind wir nicht fertig", wiederholt der langjährige Kommunalpolitiker bei jeder Gelegenheit wie ein Mantra. Die höchste Priorität von allen noch ausstehenden Verbesserungen hat für ihn und seine Mitstreiter nach dem Baubeginn für die Ortsumgehung Hochstetten jetzt die Umgehung Martinstein. Sie sind gespannt, ob sie im neuen Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt wird - und zwar möglichst in der höchsten Kategorie "Vordringlicher Bedarf plus". Einige Zahlen sind laut Hey vorab schon durchgesickert: So soll Bayern aus Berlin in den nächsten 15 Jahren 7,8 Milliarden Euro für Straßenbau erhalten, Rheinland-Pfalz hingegen nur 2 Milliarden. "Bayern ist weder viermal so groß, noch sind die Straßen dort viermal so schlecht", vermutet er, dass Alexander Dobrindt, der aus Bayern stammende Verkehrsminister der CSU, da seine Finger im Spiel hat. "Das darf eigentlich nicht sein. Da muss unsere Landesregierung jetzt kräftig dazwischenhauen", findet der altgediente Sozialdemokrat.

    Bei der Hunsrückspange - und da insbesondere bei der baureifen Ortsumgehung Rhaunen - könne man auf die Unterstützung von CDU und SPD zählen. Wie immer die neue Landesregierung auch aussehe: "Wir werden sie nach der Wahl an ihre Zusagen erinnern", sieht Hey beide großen Parteien in der Pflicht. Auch wenn die Initiative streng überparteilich ausgerichtet ist - eine kleine Spitze gegen die Grünen konnte er sich nicht verkneifen: Der Koalitionspartner habe sich ja nicht sehr für die Straßenbauprojekte eingesetzt, meinte er eher beschönigend.

    Der 75-Jährige dankte ausdrücklich der IHK und dem Globus für ihre Unterstützung bei der Unterschriftenaktion, an der sich auch viele Betriebe beteiligten. Dazu gehört auch die Kreisverwaltung, für die Landrat Matthias Schneider die Unterschriften überreichte. Er nannte die Offensive für eine bessere Verkehrsanbindung vorbildlich und dankte seinem Vorvorgänger dafür "im Namen der gesamten kommunalen Familie".

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