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    "StattKino" setzt auf cineastische Leckerbissen

    Mit der Aktion "Film im Theater" wollen die Stadt und die Initiative "StattKino" ein wenig cineastisches Flair nach Idar-Oberstein zurückbringen, ohne dabei den großen Kinos Konkurrenz zu machen. Die Vorführungen im Stadttheater sollen einen besonderen Charakter haben.

    Intensiv, dramatisch, gefühlvoll: " Drachenläufer" erzählt von einer bemerkenswerten Freundschaft. Zu sehen ist das Meisterwerk am 17. März im Stadttheater Idar-Oberstein. Dazu wird orientalisches Essen gereicht.  Foto: dpa
    Intensiv, dramatisch, gefühlvoll: " Drachenläufer" erzählt von einer bemerkenswerten Freundschaft. Zu sehen ist das Meisterwerk am 17. März im Stadttheater Idar-Oberstein. Dazu wird orientalisches Essen gereicht.
    Foto: dpa

    Von unserer Redakteurin Vera Müller

    Idar-Oberstein. Daher gibt es auch stets ein auf die jeweilige Handlung des Films abgestimmtes leckeres Speisenangebot, das sehr gut ankommt. Weniger erfolgreich sind die Familiensonntage. Kulturreferentin Annette Strohm berichtete im Rahmen der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses, dass das Angebot leider nicht angenommen werde.

    Sieben Filme werden monatlich zwischen dem 30. September und dem 28. April 2017 jeweils ab 19.30 Uhr gezeigt. Das Essen gibt es nach Voranmeldung bereits ab 18.30 Uhr. Der Eintritt beträgt jeweils 4 Euro (nur Film) und 12 Euro (Film plus Essen).

    Die Filme im Überblick:

    30. September: "Die große Versuchung - Lügen, bis der Arzt kommt": Der kleine neufundländische Küstenort Tickle Head ist nicht mehr das, was er einmal war. Früher waren die Männer hier Fischer, doch mit dem Fischfang lässt sich kein Geld mehr verdienen. Praktisch jeder lebt von der Sozialhilfe. Eine große Fabrik könnte sich in Tickle Head ansiedeln, aber es gibt eine Bedingung: Ein Arzt muss vor Ort sein. Dummerweise ist es sehr schwer, einen Mediziner überzeugen zu können, in das 120-Seelen-Örtchen zu ziehen. Komödien wie diese werden heute kaum noch gemacht, denn es ist ein visuell und akustisch einschmeichelnder Film, der grandiose Landschaftsaufnahmen mit einem irische Wurzeln bedienenden Score kombiniert und charmant daherkommt. Neufundlands Küche steht im Fokus.

    28. Oktober: "Mr. Turner - Meister des Lichts": Der Film zeigt biografisch die 20 letzten Jahre im Leben des exzentrischen und arbeitswütigen britischen Landschaftsmalers J. M. W. Turner, der von 1775 bis 1851 lebte und dessen im Alter zunehmend eigenwilligere Arbeit als wichtiger Einfluss für die Impressionisten gilt. Szenenhaft wird gezeigt, wie Turner die Grundideen für seine Bilder findet. Sein Skizzenbuch ist dabei ein ständiger Begleiter und Grundlage seiner Bilder. Als seine Bilder immer abstrakter werden, verliert er an Anerkennung bei seinen reichen, adligen Kunden, nachdem sich auch Königin Victoria negativ geäußert hat. Ein "Colourful Dinner" wird präsentiert.

    18. November: "Zettl": Der Klatschreporter Baby Schimmerlos ist in Berlin einem Motorradunfall zum Opfer gefallen. Dessen ehemaliger Chauffeur Max Zettl, ein gescheiterter Student der Journalistenschule, würde alles tun, um endlich seine Medienkarriere in Schwung zu bringen und will um jeden Preis in Berlin groß herauskommen. Glückliche Umstände helfen ihm dabei. Mit Charme und ohne Skrupel steigt er vom Chauffeur zum Chefredakteur einer neuen Online-Publikation auf: Mit Paparazzo-Urgestein Herbie Fried, immer schussbereit an seiner Seite, nimmt Zettl die Reichen und Mächtigen, die Halbprominenten und Volltrottel der Berliner Republik ins Visier. Regisseur Helmut Dietl mischt in seiner Komödie mit Michael Bully Herbig als Max Zettl und Karoline Herfurth als Verena die Hauptstadt auf. Es gibt "Schickimicki-Essen".

    6. Januar: "A perfect Day": Sie sind ein Team von Mitarbeitern für eine internationale Hilfsorganisation, kommen aus verschiedenen Ländern und arbeiten für eine gute Sache. Der gelassene Mambrú und der Zyniker und Draufgänger B haben schon viele dieser Einsätze erlebt und machen selbst dann noch Witze, wenn sie zwischen Landminen navigieren. Weder verminte Kühe auf der Straße, Blauhelmsoldaten mit Weisungsbefugnis noch nächtliche Irrfahrten durch schwer zugängliches Gelände können sie aus der Bahn werfen. Dass Humor wichtig ist, weiß auch Damir, der für die Entwicklungshelfer übersetzt. "Dinner international" heißt es zu diesem Film.

    10. Februar: "Magic in the Moonlight": Im Südfrankreich der 1920er-Jahre ließ es sich gut leben: Herrliches Wetter, die Côte d'Azur, prächtige Landhäuser und noble Klubs. Mit diesem Lebensstil will der gefragte und bekannte Zauberer Stanley (Colin Firth) eigentlich nichts am Hut haben. Doch ein alter Freund und Kollege bittet Stanley um Hilfe bei folgendem Problem: Eine junge Frau namens Sophie Baker (Emma Stone) gibt vor, eine Wahrsagerin zu sein und lässt sich für ihre prophezeienden Dienste von den Reichen gut bezahlen. Stanley, der von solchem Hirngespinst nichts hält, nimmt den Auftrag an, um Sophie des Schwindels bezichtigen zu können. Doch als er der Dame zum ersten Mal begegnet, muss sich Stanley eingestehen, dass sie einen Charme besitzt, dem man sich nur schwer entziehen kann. Es vergeht kaum ein Jahr, in dem Woody Allen keinen neuen Film in die Kinos bringt. Und so ist "Magic in the Moonlight" sein Werk des Jahres 2014. Mit Colin Firth und Emma Stone konnte der Regisseur zwei namhafte und beliebte Darsteller verpflichten, die sich in dieser Komödie gegenseitig zu durchschauen versuchen. "Essen wie Gott in Frankreich" lautet das Motto.

    17. März: "Drachenläufer": Der Film spielt im Kabul der 1970er-Jahre in einem Land an der Schwelle zur Modernität, lebendig und fremdartig und von atemberaubender Schönheit. Der zwölfjährige, gebildete und eher ängstliche Amir, Sohn eines angesehenen Afghanen, und der gleichaltrige, aber des Schreibens nicht mächtige Hassan, mutiger Sohn eines Hausdieners, sind enge Freunde. Mit vereinten Kräften gewinnen die beiden Jungen einen Wettbewerb im Drachensteigen. Doch nach dem Sieg lässt Amir seinen Freund in einer fürchterlichen Notlage im Stich und kommt ihm nicht zu Hilfe, ihre Beziehung zerbricht dadurch. Erst viele Jahre später holt Amir die Vergangenheit ein. Auf der Suche nach Wiedergutmachung kehrt er nach Kabul zurück. Ein besonderer Film mit Tiefgang und großen Emotionen, der unter die Haut geht, sind sich die Kritiker einig. Orientalische Köstlichkeiten gibt es.

    28. April: "Die Karte meiner Träume": Der zwölfjährige T. S. Spivet (Kyle Catlett) ist hochbegabt, wissenschaftlich extrem interessiert, erfinderisch und ein erstklassiger Zeichner mit einer Leidenschaft für Kartografie. Er lebt mit seiner exzentrischen Familie auf einer verschlafenen Ranch im US-Bundesstaat Montana. Niemand dort erkennt seine außergewöhnlichen Begabungen.

    Eines Tages erhält er einen Anruf des berühmten Smithsonian Institutes in Washington, das ihm in Unkenntnis seines Alters mitteilt, ihm für seine Erfindung eines "Perpetuum mobile" den renommierten Baird-Preis verleihen zu wollen. Er nutzt die Chance und macht sich heimlich quer durch Amerika auf den Weg zur Preisverleihung. Kulinarisches aus Montana wird serviert.

    Weitere Infos gibt es unter Tel. 06781/648 84; E-Mail an kultur@idar-oberstein.de

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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