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  • Ortstermin im OIE-Gebäude: Polizei ist in fast voller Stärke zurück

    Idar-Oberstein. Die an der Hauptstraße abgestellten Streifenwagen signalisieren schnelle Einsatzbereitschaft. Drinnen wirkt alles eher noch wie ein großes Provisorium: "Aber wir kommen hier ganz gut klar", betonte Stephan Bytzek, Leiter der Polizeiinspektion (PI) Idar-Oberstein, mit Blick auf die Räume im OIE-Bau, in denen sich die PI vor zwei Wochen für voraussichtlich rund eineinhalb Jahre einquartiert hat.

    Am eigens für die Räume in der OIE gebauten Leittisch durfte OB Frank Frühauf Platz nehmen. Den damit offensichtlich verbundenen Spaß teilten (von links) Dienstgruppenleiter Andy Hahn, OIE-Pressesprecherin Jutta D'Orazio, Polizeipräsident Lothar Schömann und PI-Leiter Stephan Bytzek mit ihm.  Foto: Hosser
    Am eigens für die Räume in der OIE gebauten Leittisch durfte OB Frank Frühauf Platz nehmen. Den damit offensichtlich verbundenen Spaß teilten (von links) Dienstgruppenleiter Andy Hahn, OIE-Pressesprecherin Jutta D'Orazio, Polizeipräsident Lothar Schömann und PI-Leiter Stephan Bytzek mit ihm.
    Foto: Hosser

    Von Kurt Knaudt

    Polizeipräsident Lothar Schömann, der eigens aus Trier zum Ortstermin gekommen war, geht davon aus, dass die Sanierung des angestammten Domizils in der Hauptstraße im Herbst nächsten Jahres definitiv abgeschlossen ist. "Dann haben wir ein schmuckes Dienstgebäude mit hochmoderner Technik", blickte Schömann nach vorn. Bis dahin aber ist Improvisationsvermögen angesagt. Dennoch sind alle Beteiligten froh über die gefundene Übergangslösung - auch weil "Präsenz für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger ganz wichtig ist", wie der Polizeipräsident weiß. "Die lassen uns im Stich": Das sei bei vielen Bürgern das beherrschende Gefühl gewesen, als die Polizei wegen der anstehenden Bauarbeiten in die Heinrich-Herz-Kaserne in Birkenfeld zog, berichtete Oberbürgermeister Frank Frühauf.

    Auch er hat sich deshalb dafür stark gemacht, dass zumindest die PI dank des Entgegenkommens der OIE fast in voller Stärke frühzeitig wieder in die Schmuckstadt zurückkehrte. Schon vorher hatte die Polizei beim Energieversorger Büroräume für Anzeigenaufnahmen, Vernehmungen, aber auch als Anlaufstelle für die Streifenwagenbesatzungen angemietet. Bytzek dankte neben dem Vorstand ausdrücklich auch OIE-Mitarbeiter Helmut Purper für seine umfassende Unterstützung.

    Während die Kriminalinspektion bis Herbst 2016 in Birkenfeld bleibt, werden die Notrufe jetzt wieder in Idar-Oberstein bearbeitet, wo die eigens dafür gebauten Einsatzleittische durch den Wechselschichtendienst rund um die Uhr besetzt sind. Sie sollen anschließend in einer anderen Dienststelle installiert werden. Personell liegt die PI mit 32,6 eigenen Mitarbeitern plus vier Unterstützungskräften von der Bereitschaftspolizei unter dem Soll von 39. Das ist für den Trierer Polizeipräsidenten "noch vertretbar". Daneben gehören die achtköpfige Führungsebene und drei Bezirksbeamte zum Team, das über zehn Einsatzfahrzeuge verfügt.

    Und warum ist man seinerzeit nicht gleich auf die andere Straßenseite zur OIE statt nach Birkenfeld gezogen? Die jetzt belegten Räume seien damals noch nicht frei gewesen, erläuterte Schömann. Und trotz intensiver Bemühungen habe man in Idar-Oberstein kein anderes geeignetes Objekt gefunden. Aufgeschlossen zeigte er sich für einen Wunsch von Frühauf: Er hätte am liebsten, dass die Idar-Oberstein Bezirksbeamten, die ihre Büros beim Bürgerservice im Stadthaus haben, dort bleiben. "Eine Mail an mich genügt", meinte der OB zu einem Anliegen des PI-Leiter: Die Kurzzeitparkplätze vor der OIE sollen per Schild nur für die Polizei und Besucher reserviert werden.

    Die Rückkehr in ihr frisch saniertes Gebäude will die Polizei im Herbst 2016 mit einem Tag der offenen Tür feiern. Möglicherweise ist bis dahin auch das Hallenbad fertig. Da wäre dann ein gemeinsames großes Fest angebracht, sind sich Polizeipräsident und Oberbürgermeister einig.

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