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    MörschiedNach Schlappe in Mörschied: Brombacher lässt erneute Kandidatur offen

    Wenig geschlafen habe er, erst gegen kurz vor 2 Uhr in der Nacht verließ er das Bürgerhaus: Dieter Brombacher kaut an der am Wahlsonntag erlittenen Schlappe. Nur 43 Prozent seiner Mörschieder wollen ihn als Ortschef behalten. Ganz überraschend sei das gekommen, und der Schock sei spürbar gewesen.

    Foto: Hosser

    Das müsse er erst einmal in aller Ruhe konzentriert analysieren. Natürlich könne man die Augen nicht verschließen: "Die Wahl hatte ganz viel mit der Windkraft-Thematik zu tun." Vielleicht habe er auch zu wenig Werbung gemacht, die Windkraft-Gegner hätten hingegen alles mobilisiert, was zu mobilisieren war. Er werde nun mit der Familie Rücksprache halten und auch mit dem Wahlausschuss reden: Offenbar hatte es Verwirrung bei den Stimmzetteln zur Urwahl gegeben. Welche Konsequenzen daraus zu ziehen seien, wisse er noch nicht, betont der 55-Jährige, der zehn Jahre Mörschieds Ortsbürgermeister war.

    Das weitere formale Vorgehen ist indes klar: Innerhalb der nächsten drei Monate müsste sich ein neuer Kandidat finden. Auch mehrere Kandidaten wären zulässig. Dann kommt es zur Urwahl. Brombacher könnte durchaus erneut antreten: "Das lasse ich alles mal ganz offen." Finden sich keine Kandidaten, würde der Rat, an dessen Zusammensetzung sich offenbar nicht sehr viel ändert, einen Ortsbürgermeister aus seinen Reihen wählen. Brombacher könnte vorgeschlagen und gewählt werden: "Ich dränge mich nicht auf. Aber wenn ich gefragt würde, müsste ich darüber nachdenken. Es sind so viele Themen am Start. Die Arbeit muss ja weitergehen."

    Dr. Volker Rieth, Sprecher der Bürgerinitiative gegen die geplanten Windräder in Mörschied, kündigte an, dass sich die BI in naher Zukunft zur Sitzung trifft und das weitere Vorgehen bespricht. Rund 9000 Unterschriften waren auf der Internet-Seite zur Online-Petition gegen das Projekt geleistet worden. Die BI hatte Brombacher immer wieder kritisiert und nimmt das Urwahl-Ergebnis folgerichtig mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis. Vera Müller

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