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    ReichenbachMehr als 100 Wanderer waren begeistert

    Bei strahlendem Sonnenschein wurde der 14 Kilometer lange Themenwanderweg, der rund um Reichenbach führt und den durch den Bau des Truppenübungsplatzes Baumholder 1938 verschwundenen 14 Dörfer eine bleibende Erinnerung schafft, offiziell eingeweiht. Die Jagdhornbläser umrahmten musikalisch die kleine Feier zu Beginn der Wanderroute, wo mit einer Infotafel auf die einzelnen Streckenpunkte hingewiesen wird.

    Fritz Kunz informierte die mehr als 100 Wanderer an den einzelnen Stationen über die Geschichte der jeweiligen Orte.
    Fritz Kunz informierte die mehr als 100 Wanderer an den einzelnen Stationen über die Geschichte der jeweiligen Orte.
    Foto: Gerhard Müller

    Reichenbach - Bei strahlendem Sonnenschein wurde der 14 Kilometer lange Themenwanderweg, der rund um Reichenbach führt und den durch den Bau des Truppenübungsplatzes Baumholder 1938 verschwundenen 14 Dörfer eine bleibende Erinnerung schafft, offiziell eingeweiht. Die Jagdhornbläser umrahmten musikalisch die kleine Feier zu Beginn der Wanderroute, wo mit einer Infotafel auf die einzelnen Streckenpunkte hingewiesen wird.

    Ortsbürgermeister Joachim Ritter konnte neben Bürgermeister Peter Lang, dem 1. VG-Beigeordneten Bernd Alsfasser, US-Kommandant Colonel Mc Adoo sowie eine nie erwartete große Schar von 110 Wanderer begrüßen. Ritter stellte Fritz Kunz als geistigen Vater des Themenwanderweges heraus. Mit hohem persönlichem Einsatz, lobte der Ortsbürgermeister, habe Kunz "die Idee in ganz kurzer Zeit ganz hervorragend umgesetzt". Bürgermeister Lang wies darauf hin, dass mit dem Bärenbachpfad ab Baumholder und der Lauretta-Traumschleife um Frauenberg nunmehr bereits der dritte Wanderweg in der Verbandsgemeinde Baumholder eingeweiht wurde. Lang stellte heraus, dass die beiden zertifizierten Wanderwege in Baumholder und Frauenberg aber ganz anders einzuordnen seien als der Themenwanderweg in Reichenbach. Beeindruckt zeigte sich der Bürgermeister, dass von der Idee bis zur Fertigstellung nicht mal ein Jahr vergangen ist. Er zeigte auch auf, dass durch das große Engagement von Fritz Kunz und seinen Mitstreitern die Ortsgemeinde sehr viel Geld einsparen konnte.

    Nach dem ebenfalls von Fritz Kunz veröffentlichen Buch zum 70-jährigen Bestehen des Truppenübungsplatzes sei mit dem Themenwanderweg eine Fortführung eindrucksvoll geglückt. Kunz, sichtlich verblüfft über das große Interesse, bedankte sich bei seinen Mitstreitern. Sein Dank ging auch an die Adresse der Standortverwaltung, die großzügige Unterstützung bei der Beschaffung der einzelnen Relikte entgegenbrachte. Kunz informierte auch, dass auf der Homepage der Verbandsgemeinde sowohl auf den Streckenverlauf der Wanderroute als auch auf die Geschichte der ehemaligen Dörfer eingehend eingegangen wird.

    Danach setzte sich der Tross in Bewegung. Kunz gab an jeder der 14 Stationen einen kleinen Einblick in die Geschichte des jeweiligen Dorfes und führte auf, wo die einzelnen Relikte vor der Erbauung des Truppenübungsplatzes ihren Platz hatten. Nach der Hälfte der Schleife wartete ein Imbiss auf die Wanderer. Nach fast genau vier Stunden waren alle an der letzten der 14 Stationen angelangt. Ob ihr Motiv, sich an der Wanderung zu beteiligen ,der Bezug zu Reichenbach oder zu einem der früheren Orte auf dem heutigen Truppenübungsplatz war oder ob ganz einfach das wunderschöne Herbstwetter zu einer Wanderung lockte, alle waren ausnahmslos von der Wanderschleife begeistert.

    Die 14 Relikte aus den verschwundenen Dörfern hat Kunz sehr durchdacht in die ohnehin landschaftlich reizvolle Streckenführung eingebaut. Nicht weniger als vier vier Wanderhütten bieten Schutz vor Regen und Wind. Nicht zu vergessen sind die wunderschönen Fernblicke, die man von etlichen Standpunkten bei klarer Wetterlage genießen kann. Fritz Kunz kann das unerwartet große Interesse an seinem Werk als Bestätigung und auch als Dankeschön für seine Leistungen und Mühen werten. gmü

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