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    Idar-ObersteinKreissparkasse Birkenfeld ist die einzige intakte Landesbank

    „Unspektakulär, aber gut“ war das Geschäftsjahr 2010 nach Aussage von Vorstandssprecher Joachim Köls für die Kreissparkasse Birkenfeld. Das „sehr ordentliche Ergebnis“ weist wie schon 2009 einen Bilanzgewinn von gut 2,3 Millionen Euro aus. Mit ihrer dadurch auf 88,3 Millionen Euro aufgestockten Eigenkapitalrücklage steht die kerngesunde KSK bestens da, bekräftigten auch Vorstandsmitglied Thomas Späth und Landrat Axel Redmer, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, gegenüber der Nahe-Zeitung.

    Die Vorstandsmitglieder Joachim Köls und Thomas Späth sowie Landrat Axel Redmer (von links) als Vorsitzender des Verwaltungsrates freuen sich darüber, dass die Kreissparkasse auch im Geschäftsjahr 2010 wieder 2,3 Millionen Euro Gewinn machte.
    Die Vorstandsmitglieder Joachim Köls und Thomas Späth sowie Landrat Axel Redmer (von links) als Vorsitzender des Verwaltungsrates freuen sich darüber, dass die Kreissparkasse auch im Geschäftsjahr 2010 wieder 2,3 Millionen Euro Gewinn machte.
    Foto: Foto: Hosser

    Idar-Oberstein - „Unspektakulär, aber gut“ war das Geschäftsjahr 2010 nach Aussage von Vorstandssprecher Joachim Köls für die Kreissparkasse Birkenfeld. Das „sehr ordentliche Ergebnis“ weist wie schon 2009 einen Bilanzgewinn von gut 2,3 Millionen Euro aus. Mit ihrer dadurch auf 88,3 Millionen Euro aufgestockten Eigenkapitalrücklage steht die kerngesunde KSK bestens da, bekräftigten auch Vorstandsmitglied Thomas Späth und Landrat Axel Redmer, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, gegenüber der Nahe-Zeitung.

    „So gut wie noch nie“ lief es laut Köls im Verbundgeschäft: Das Bausparvolumen wuchs um fast 37 Prozent auf insgesamt 46 Millionen Euro. Dabei stehen Energiesparmaßnahmen im Mittelpunkt, während Neubauten nach wie vor eher die Ausnahme sind. Bei neu abgeschlossenen Lebensversicherungen gab's sogar eine Steigerung um rund 53 Prozent auf 10,4 Millionen Euro. Auch die Geschäfte mit Immobilien florierten: Unter dem Strich stand ein Plus von 27 Prozent.

    Zwei Grundsätze prägen nach Aussage des Vorstands nach wie vor die Geschäftspolitik des Marktführers im Kreis Birkenfeld: Zum einen sieht der ganzheitliche Ansatz eine umfassende Betreuung der Kunden über mehrere Lebensphasen hinweg vor. Zum anderen sorgen 39 Geschäftsstellen sowie zwei fahrende Zweigstellen, die 87 Haltepunkte ansteuern, für eine enorme Präsenz in der Fläche. Zumal dort auch noch 42 Geldautomaten sowie 35 Überweisungsterminals und 38 Kontoauszugsdrucker zur Verfügung stehen.

    Zu den „schleichenden Wettbewerbsnachteilen“ für Sparkassen und Genossenschaftsbanken gehören für Landrat Redmer deshalb auch auch die Gebührensenkungen für Abhebungen an Geldautomaten. Während diese insgesamt 62 vorhalten, kommen alle anderen im Kreis vertretenen Banken auf gerade mal 6 Stück. Vorstandssprecher Köls empfindet es als ungerecht, wenn deren Kunden sich an den KSK-Automaten „für einen Spottpreis“ bedienen können. Damit werde der strategische Vorteil unterlaufen, „für den wir ja schließlich viel Geld investiert haben“, argumentiert er.

    Neben einer immer größeren Regulierungswut und der damit verbundenen Bürokratie wurmt die Verantwortlichen der Kreissparkasse auch die Abgabe in Höhe von rund 50 000 Euro jährlich für den Bankenrettungsfonds, „den wir selbst nie in Anspruch nehmen werden“, wie Köls betont. Rund 120 000 Euro hat die Bank 2010 in Hottenbach, Stipshausen, Bundenbach in die Umrüstung auf Selbstbedienung investiert.

    Für dieses Jahr sind laut Vorstand keine weiteren derartigen Veränderungen geplant. „Generell überprüfen wir jede Investition auch im Hinblick auf die demografischen Veränderungen“, betont Köls. Der bereits begonnene Umbruch beim Personal hält an: 30 Mitarbeitern, darunter etliche Führungskräfte, gehen in den nächsten Jahren in Ruhestand. Dem stehen 36 Auszubildende gegenüber. „Wir sind sehr gut aufgestellt und als Arbeitgeber nach wie vor sehr begehrt“, bilanziert Thomas Späth.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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