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    Idar-ObersteinJugendliche in Idar-Oberstein dürfen Politik machen

    Der Tagesordnungspunkt klingt ein wenig sperrig und leer, und dabei soll das Ganze etwas Frisches, Zeitgemäßes und Nachhaltiges werden. In der nächsten Sitzung des Stadtrates am Mittwoch, 29. Juni, 17.30 Uhr, im Sitzungssaal der Verwaltung geht es um "Partizipation und Mitbestimmung von Jugendlichen in Idar-Oberstein". Auf den Weg gebracht werden soll ein groß angelegtes, in Rheinland-Pfalz in dieser Form einzigartiges Projekt, das bereits im Februar im Jugendhilfeausschuss thematisiert worden war und bei OB Frank Frühauf extrem gut ankommt.

    Von unserer Redakteurin Vera Müller

    "JumP-!O": So lautet der offizielle Arbeitstitel, den die Jugendamtsmitarbeiter Sabine Moser und Sebastian Herzig in Zusammenarbeit mit einer engagierten AG Schritt für Schritt mit Leben füllen wollen. Im Projekt "JumP-!O-Forum: Jugend macht Politik" sollen Kinder und Jugendliche zu Beginn jeder Jugendhilfeausschusssitzung die Chance haben, zu allen Themen, die sie beschäftigen, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben oder Kritik zu formulieren.

    Eine Steuerungsgruppe unter Beteiligung der Jugendpflege würde die Kontaktanfragen der Jugendlichen im Vorfeld entgegennehmen und innerhalb der Sitzung moderieren. Die AG, die das umfangreiche und schlüssige Konzept erstellt hat, empfiehlt zudem eine dezentrale Beteiligungsmöglichkeit auf Stadtteilebene. Ein Jugendparlament einzurichten, sei keine Alternative: zu teuer, nicht zeitgemäß, zu aufwendig, zu bürokratielastig, hieß es bereits im Februar. Das Ganze soll keine Alibifunktion haben, sondern mit sichtbaren Ergebnissen gespickt werden, damit reale Teilhabe entstehen kann.

    Allerdings: Orientiert werden müsse sich an Machbarem und Finanzierbarem, sind sich die Initiatoren einig. Und: Die jungen Bürger müssen sich aktiv einbringen, wünschen sich die Jugendhilfeausschussmitglieder. Sofern der Stadtrat am Mittwoch grünes Licht gibt, soll die Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem auch die Neuen Medien - insbesondere das Netzwerk Facebook - einbezieht, im Fokus stehen. In Zweiergruppen sollen die Schulen kontaktiert werden, damit sich schnell rumspricht, was es mit "JumP-!O" auf sich hat. Logo, Flyer mit QR-Codes: Entsprechende Ideen und Ansätze liegen bereits in den Schreibtischen und warten auf zeitnahe Umsetzung. Priorität mit Blick auf die zahlreichen Aktivitäten des Jugendamts hat zurzeit das Sommerferienprogramm. Danach soll "JumP-!O" konkret und möglichst rasch zum griffigen Angebot für die junge Generation werden.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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